Classic Brass - Das Blog



 
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Ellwangen - dem Himmel ein Stück näher

Die prunkvolle evangelische Stadtkirche in Ellwangen ist die fünfte und letzte Station unserer zweiten Januartournee. Im barocken Inneren sind das schöne Vorhallengitter und die Gewölbe-malereien bemerkenswert. Die kostbaren Fresken stammen von Christoph Thomas Scheffler aus Augsburg, einem Schüler des wohl namhaftesten Freskenmalers dieser Zeit, Cosmas Damian Asam. Die Bilder zeigen den Lebenslauf Marias. Nachdem 1802 durch königlichen Erlass die beiden Konfessionen gleichgestellt worden waren, wurde die Jesuitenkirche zur evangelischen Stadtkirche. Mit seiner atemberaubenden Akustik ist dieses bildschöne Gotteshaus der ideale Rahmen für ein Classic Brass/Matthias Eisenberg-Konzert. Die Rensch-Orgel von 1974 klingt unter den Händen und Füßen unseres genialen Gastes wie Himmelsmusik. Wir haben das Gefühl, als rücken die Zuhörer während seines Spiels dem Himmel ein Stück näher. Wir fünf Classic Brasser erzeugen strahlende Klänge vom Altarraum aus, die sich gleichsam Albatrossen mit mächtigen Schwingen erheben - zur Freude der über 300 Gäste. Als Matthias Eisenberg zum Schluss 20 Minuten über »Ein Männlein steht im Walde« improvisiert, ist die Begeisterung schier grenzenlos. Alle stehen wie auf Kommando auf und applaudieren minutenlang.


(25.01.2015)


Bad Kreuznach - Ende gut, alles gut

Nach der Panne auf der Autobahn, bangen Stunden und einem Blitzaufbau, marschieren wir hoch motiviert in die voll besetzte Matthäuskirche in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz, schließlich wollen wir dem Tag doch noch eine positive Wendung geben. Die Gäste, die sich am heutigen Samstag trotz Schneegestöber auf den Weg in dieses moderne Gotteshaus gemacht haben, verdienen es wahrlich, dass wir beim Auftaktkonzert des Jubiläumsjahres »40 Jahre CVJM Matthäus« unser Bestes geben. Das gelingt überraschenderweise vorzüglich – vielleicht gerade wegen der vielen Aufregung zuvor. Es wird ein denkwürdiges Konzert, bestimmt unter den Top 10, die Classic Brass in seiner über 5-jährigen Karriere gespielt hat. Matthias Eisenberg hat dabei mit seinem genialen Orgelspiel natürlich einen erheblichen Anteil am Erfolg. Zum Schluss gibt’s vom Publikum Standing Ovations als sichtbares Zeichen der Wertschätzung.


(24.01.2015)


A 61 - Glück im Unglück

Dabei waren wir so gut unterwegs. 33 km vor Bad Kreuznach leuchtet plötzlich die Kontrolllampe »Batterie« auf, später gleich mehrere Kontrollleuchten, dann geht plötzlich bei starkem Schneefall der Scheibenwischer nicht mehr. Roland fährt rechts ran auf die Standspur. Er bringt den Tourbus instinktiv direkt unter einer Brücke zum Stehen. Er schaltet alles aus, versucht nochmals zu starten – nichts geht mehr. Jürgen ruft den ADAC an. 35 Minuten später trifft ein großer Abschleppwagen ein. Er bockt den Bus auf und fährt uns zur Mercedes-Werkstatt Schad in der Mainzer Straße in Bad Kreuznach-Planig. Wir kommen 5 vor 4 dort an. 16 Uhr macht die Werkstatt samstags normalerweise Feierabend. Drei Mitarbeiter hängen noch eine Stunde dran und bauen eine neue Lichtmaschine ein. Gerettet! Danke, liebes Mercedes-Team!


(24.01.2015)


Steinbach-Hallenberg - Beim dritten Mal im Winter

1656 wurde die Stadtkirche in Steinbach-Hallenberg eingeweiht. Die jetzige Orgel wurde 1981 von der Firma Böhm aus Gotha unter Verwendung des alten Prospektes eingebaut. Der Innenraum mit dem Holz der Emporen sorgt für eine trockene Akustik, aber wiederum auch für eine heimelige Stimmung. Das erste Konzert haben wir im Frühling 2012 gespielt, das zweite im Herbst 2013 und nun das dritte im Winter. Beim vierten Mal sollten wir dann in einem Sommer gastieren. Schön, dass die Orgel hier über dem Altarraum positioniert ist – so blickt das Publikum zu allen Akteuren in eine Richtung. Der Konzertabend mit Classic Brass & Matthias Eisenberg in einer gut gefüllten Kirche entwickelt sich zu einem musikalischen Fest mit fröhlichen und dankbaren Festgästen. Dann sind aller guten Dinge eben doch nicht immer drei...


(23.01.2015)


Waldau - Man muss sich nur zu helfen wissen

Die Dorfkirche im thüringischen Waldau wurde bereits 1624 erbaut. Im Inneren findet der Besucher wertvolle gotische Fresken, die allerdings dringend einer Restaurierung bedürfen. Außerdem ist die Heizung nicht mehr voll einsatzfähig, sodass wir hier trotz aller Bemühungen der gastgebenden Kirchengemeinde in einer kalten Kirche spielen. Erstaunlich, wie gut das die Zuhörerschaft wegsteckt. Als dann gleich zu Beginn des Konzertes bei der ebenfalls reparaturbedürftigen Orgel ein Heuler auftritt, ist Improvisationstalent gefragt. Ein Päckchen Tempotaschentücher unter das defekte Fis im Pedal geschoben ist die simple wie geniale Lösung des Problems. Mit diesem Provisorium spielt Matthias Eisenberg den Rest des Konzertes ohne weitere Vorkommnisse. Das Publikum weiß unsere Einsatzbereitschaft bei eisigen Temperaturen zu schätzen und erklatscht sich eine einfühlsame Improvisation über »Der Mond ist aufgegangen«.


(22.01.2015)


Schnabelwaid - Nordbayrischer Start

Wir gastieren bereits zum dritten Mal in der Maria-Magdalena-Kirche in Schnabelwaid bei Bayreuth, heute und die nächsten vier Tage gemeinsam mit Matthias Eisenberg an der Orgel. Wieder hat unser Freund Uwe Morgenroth vor Ort alles aufs Beste vorbereitet. Das für dieses Jahr neu zusammengestellte Konzertprogramm »Soli deo gloria« erklingt in dieser 1657 bis 1700 im Markgräflerstil erbauten Kirche zum ersten Mal. Die Stückauswahl erweist sich auch heuer als gelungen – das können wir an den Reaktionen der Zuhörer ablesen, die begeistert mitgehen und uns mit tosendem Applaus anspornen. Matthias Eisenberg kommt mit der Dorforgel bestens zurecht und bereichert unser Konzert mit seinem genialen Spiel aufs Vortrefflichste. Der musikalische Dialog zwischen Blech und Orgel wird schließlich gekrönt mit einer beeindruckenden Orgelimprovisation über »Nun danket alle Gott«.


(21.01.2015)


Bad Klosterlausnitz - Glanz und Schneegestöber

Wir gastieren bereits zum vierten Mal in der Fachklinik Klosterwald in Bad Klosterlausnitz, im Saale-Holzland-Kreis im Osten Thüringens gelegen. Während draußen ein Schneegestöber nach dem anderen tobt, zaubern wir musikalischen Glanz in ein erneut voll besetztes Haus. Erfreute Gesichter und leuchtende Augen verraten uns den Gemütszustand der Zuhörenden. Von dieser positiven Reaktion der Gäste beflügelt, legen wir alles an Können und Inspiration in die Waagschale, ziehen so einen Spannungsbogen vom ersten bis zum letzten Stück. Das Publikum bewundert unser neues Konzertprogramm »Rendezvous de la Musique« und klatscht nach jedem Musikstück begeisterter. Classic Brass wird getragen von einer deutsch-ungarischen Männerfreundschaft – das spürt die Zuhörerschaft landauf landab und fühlt sich in unseren Konzerten dementsprechend pudelwohl.


(11.01.2015)


Zizishausen - Ausverkauft

Zizishausen ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Nürtingen im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg, die nächste Station nach Jürgens Geburtstag. Durch den Sturm mit Windböen um die 100 km/h kommen wir etwas verspätet an, haben aber immer noch genügend Zeit, um uns auf unser neues Konzertprogramm »Rendezvous de la Musique« vorzubereiten. Um 18:00 Uhr ist die Christuskirche bis auf den letzten Platz ausverkauft. Die Stimmung ist prächtig und wir können nahtlos an die musikalische Leistung vom Vortag anknüpfen. Die neuen Musikstücke im Programm machen uns großen Spaß – das spürt das Publikum und applaudiert entsprechend animiert. Jürgen macht auch im geborgten Anzug nebst Zizishausener Schuhen eine gute Figur – glücklicherweise hat das Feiern nur seinem Gedächtnis beim Einpacken und Aufladen des Tourbusses ein wenig geschadet.


(10.01.2015)


München - sich selbst Geburtstagsständchen gespielt

Unser 2. Trompeter und Ensembleleiter Jürgen Gröblehner spielt heute bereits zum 25. Mal in der Münchner Friedenskirche in der Frauenlobstraße 5, seiner Heimatgemeinde – und das ausgerechnet an seinem Geburtstag. Damit spielt er sich selbst zugleich ein zweistündiges Geburtstagsständchen. Er hat sich schon gewundert, dass wir vier Ungarn ihm nicht schon vor dem Konzert gratuliert haben. Dafür nutzen wir das Rampenlicht, um ihm vor der Zuhörerschaft ein spontan eingeschobenes »Happy Birthday« zu schmettern und ihm anschließend einen echten ungarischen »Pálinka« (Zwetschgen-Obstbrand) zu überreichen. Auch ohne davon an Ort und Stelle zu kosten, wird es ein fröhliches Konzert mit vielen musikalischen »Schmankerln«. Der frenetische Beifall der Gäste ist die prompte Bestätigung, dass wir mit unserem diesjährigen neuen Konzertprogramm »Rendezvous de la Musique« beim Geschmack der Musikfreunde voll ins Schwarze getroffen haben.


(09.01.2015)


Planegg - Die Krönung

Das letzte Konzert unserer 20-tägigen Weihnachtstournee sowie des Jahres 2014 spielen wir in der Waldkirche in Planegg. Es wird die Krönung einer ohnehin erfolgreichen Tournee und eines reich gesegneten Jahres. 350 Menschen haben in dem Gotteshaus Platz genommen, um sich drei Tage vor Heilig Abend auf das Christfest einstimmen zu lassen. Wir holen noch ein letztes Mal alles aus uns heraus und schmettern die frohe Botschaft kunstbegabt aus unserem Blech. Die heimelige Atmosphäre in der Waldkirche – die Zuhörerschaft sitzt wie in einer römischen Arena, in aufsteigenden Bankreihen, um uns herum – trägt dazu bei, dass es ein unvergesslicher Abend für alle Anwesenden wird. Nächstes Jahr werden wir übrigens die Weihnachtstournee am Freitag vor dem 1. Advent hier in Planegg beginnen. Jetzt wünschen wir allen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest sowie ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2015!

Bericht im Münchner Merkur vom 24.12.2014


(21.12.2014)

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