Classic Brass - Das Blog



 
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Bochum-Hamme - mitten im Ruhrpott

Die Epiphaniaskirche in Bochum-Hamme wurde 2010 als erste Autobahnkirche in einer Großstadt eröffnet und 2011 in die Route der Industriekultur aufgenommen. Die Kirche entstand 1929/1930 im Bauhaus-Stil, mit den typischen schlichten, streng geometrischen Formen. Den Kirchenraum prägen die dreiseitig umlaufenden, ausschwingenden Emporen, die gegenüber dem Chor von einer Schuke-Orgel eingenommen werden. Diese spielt heute Matthias Eisenberg mit seinem außergewöhnlichen Können und ist uns wieder ein kongenialer Partner im »Soli Deo Gloria«-Konzertprogramm. Für neun Tage wird er uns auf dieser Oktober-Tournee begleiten und einen nicht unerheblichen Teil zum Erfolg beisteuern. Die erweiterte Formation aus Blech & Orgel kommt hier mitten im Ruhrpott jedenfalls großartig an. Konsequenz: Ein Folgekonzert ist bereits angedacht.


(25.10.2014)


Camburg - reines Blech

Camburg ist ein Ortsteil der Stadt Dornburg-Camburg im Nordosten des Saale-Holzland-Kreises in Thüringen. Camburg wurde im Jahr 1116 zum ersten Mal erwähnt und entstand unterhalb der Burg Camburg, in dem sich ein Chorherrenstift befand und die von 1300-1789 Sitz des gleichnamigen Adelsgeschlechts war. Classic Brass gastiert bereits zum dritten Mal in der altehrwürdigen St.-Trinitatis-Kirche. Zugleich ist das heutige Konzert der Auftakt zu einer 10-tägigen Tournee mit Stationen in Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen. Da die Orgel in Camburg wegen anstehender Restaurierungsarbeiten stillgelegt werden musste, spielen wir hier das Konzertprogramm »5 x virtuos«, mit dem wir in diesem Jahr schon zahlreiche Musikfreunde begeistern konnten. Und auch hier in Camburg ist das Publikum ganz aus dem Häuschen und erklatscht sich zwei Zugaben.


(24.10.2014)


Schildau – kein weiterer Schildbürgerstreich

Egal, aus welcher Himmelsrichtung man sich Schildau nähert, der Turm der Marienkirche grüßt schon von Weitem. Etwa um 1170, mit dem Beginn der Besiedelung Schildaus, wurde die Kirche in Gestalt einer dreischiffigen Basilika gebaut. Seit dem Jahr 2003, nach umfangreicher Restaurierung, ertönt auch die über 200 Jahre alte Vogler-Orgel wieder. Wir sind froh, dass sich die Einladung zu diesem Gastspiel nicht als ein weiterer Schildbürgerstreich entpuppt. Ganz im Gegenteil – das heutige Konzert ist ein glanzvoller Abschluss dieser 5-tägigen Tournee. Die Vogler-Orgel wurde sogar noch kurz vor dem Konzert gestimmt und die Prospektpfeifen auf Hochglanz poliert. So klingt sie unter den Händen und Füßen von Matthias Eisenberg prächtig – wir antworten darauf kraftvoll vom Altarraum aus. Zum Dank gibt’s Standing Ovations.


(12.10.2014)


Lauchhammer - denkwürdiger Konzertabend

Die evangelische Nikolaikirche mit ihrem 48 Meter hohen Turm ist ein in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenes Denkmal in Lauchhammer-Mitte. Das Bauwerk erfuhr von 1987 bis 1992 mit Unterstützung der Stadt Lauchhammer und ortsansässiger Betriebe umfangreiche Restaurierungsarbeiten, einschließlich der Ausmalung des Orgelprospekts. Dieser stammt aus dem Jahr 1730. Die Orgel wurde 1938 von der Werkstatt des Hannoveraners Emil Hammer gebaut. Zusammen mit den zahlreichen Besuchern sind das wunderbare Rahmenbedingungen für einen denkwürdigen Konzertabend. Wir spielen uns in einen wahren Klangrausch, der das Publikum hellauf begeistert. Viele Gäste wünschen sich beim Verabschieden eine Neuauflage. Gern kommen wir wieder nach Lauchhammer.


(11.10.2014)


Forchheim - Ganz im Zeichen von Silbermann

Der Neubau der Forchheimer Kirche von 1719-1726 durch den Dresdner Ratszimmermeister George-Bähr und zugleich der Orgelbau von Gottfried Silbermann, ist für sächsische Dorfkirchen ein einmaliger Vorgang und wiederholte sich nur im Bau der Dresdner Frauenkirche. So steht der heutige Konzertabend in Forchheim ganz im Zeichen von Silbermann. Die mitteltönige Stimmung seiner 2001 aufwändig restaurierten Orgel mit ihren vielen reinen Terzen verwirklicht fast vollkommen die reine Stimmung – allerdings nur für eine begrenzte Anzahl von Tonarten. Deshalb gibt es heute einige Programmänderungen, für die das dankbare Publikum aber viel Verständnis hat. Wir bedanken uns bei den Gästen mit viel Spielfreude und Herzblut. Rhythmischer Beifall des Publikums animiert Matthias Eisenberg sogar noch zu einer zweiten langen Improvisation, bei der er dem königlichen Instrument wahrhaft himmlische Klänge entlockt.


(10.10.2014)


Theuma - mit Herz, Mund und Händen

Das vogtländische Theuma wird erstmals 1267 urkundlich erwähnt. Bereits wenige Jahre nach der Selbstständigkeit des Kirchspieles 1275 erfolgte der Bau der steinernen Kirche. Die Fundamente des Baues sind noch heute erhalten. Der Maria-Magdalenen-Altar der Kirche, der in der Zeit von 1510-1520 entstand, stellt ein sakrales Kleinod dar. Schon zu unserem ersten Gastspiel hier in Theuma ist der Besucheransturm so groß, dass der Einlass alle Hände voll zu tun hat mit dem Abstempeln der Handrücken. So ist das Gotteshaus dann zu Konzertbeginn auch gut gefüllt und wir können unser Programm »Soli Deo Gloria« mit Herz, Mund und Händen zum Besten geben. Die Begeisterung der Zuhörerschaft ist schier grenzenlos, unvergesslich die Improvisation von Matthias Eisenberg als Zugabe.


(09.10.2014)


Mitterteich - Start in der Oberpfalz

Die dem heiligen Jakobus dem Älteren und der heiligen Anna geweihte Stadtpfarrkirche in Mitterteich in der Oberpfalz wurde 1890 erbaut, nachdem an derselben Stelle bereits drei Vorgängerbauten niedergebrannt waren. Der Kirchturm ist das Wahrzeichen der Stadt, wurde 1606 erbaut und ist somit das älteste Gebäude der Stadt. Die Pfarrer-Richter-Gedächtnisorgel der Stadtpfarrkirche ist ein Neubau aus dem Jahr 2006. Hier beginnen wir unsere 5-tägige Tournee, die uns durch drei Bundesländer führen wird – Bayern, Sachsen und Brandenburg. Die schlichte Schönheit des Kirchenraums, die fantastische Akustik und die Begeisterungsfähigkeit der Oberpfälzer sind die richtigen Zutaten für einen gelingenden Konzertabend. Zum Schluss freuen wir uns über Standing Ovations des Publikums.


(08.10.2014)


Delitzsch - Finale Grandioso

Die evangelische Stadtkirche Sankt Peter und Paul in Delitzsch (25 km nördlich von Leipzig gelegen) ist eine gotische, dreischiffige Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert. Ein würdiger Konzertort für den Abschluss dieser 10-tägigen Tournee durch drei Bundesländer (Sachsen, Brandenburg und Thüringen). Das scheinen auch die Nordsachsen zu wissen, die in Scharen in dieses Gotteshaus geströmt sind, um unser »Soli Deo Gloria«-Programm am späten Sonntag-Nachmittag zu erleben. Die Rühlmann- Orgel von 1889 weiß Matthias Eisenberg bei hervorragenden Akustik wunderbar in Szene zu setzen. Aber auch wir geizen nicht mit musikalischen Schmankeln. Aber wenn dann Blech und Orgel sich vereinen, scheint der Kirchenraum sich mit rauschenden Klangwogen zu füllen.


(28.09.2014) ...mehr


Frauenhain - Organist auf der Leinwand

Zu großen Teilen Ende des 14. Jahrhunderts erbaut, ist die Kirche Frauenhain eine der ältesten Kirchen im Kirchenbezirk Großenhain in Sachsen. Bereits zum dritten Mal hat uns Bäckermeister Christian Sachse eingeladen und einen großen Teil der Organisation übernommen. Dieses Mal hat er sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Im Altarraum ist eine Leinwand aufgebaut, auf der Matthias Eisenberg beim Orgelspiel groß zu sehen ist. Das setzt dem ohnehin grandiosen Abend noch die Krone auf. Das Publikum bewundert bei genauer Beobachtung die flinken Hände und Füße des Ausnahmekünstlers und erzwingt mit nicht enden wollendem Beifall mehrere Zugaben von Blech und Pfeifen. Beim Abbauen wird bereits über ein viertes Gastspiel in Frauenhain gesprochen.


(27.09.2014)


Geyer - 90-jährige Frau mit Kondition

Bereits vor dem heutigen Konzert fahren wir zu unserem Lieblingsquartier im Erzgebirge, dem Hotel Weißes Roß in Marienberg. Ein gut geführtes Haus mit wohltuender Gastlichkeit. Diese Verschnaufpause kommt gerade rechtzeitig, schließlich sind wir nun schon acht Tage am Stück unterwegs. Danach machen wir uns auf den Weg nach Geyer bei Annaberg-Buchholz. Die 1506 umgebaute St. Laurentiuskirche mit ihrem 42 Meter hohen Wachtturm kennen wir von drei Gastspielen in den Anfangsjahren von Classic Brass. Matthias Eisenberg wird auch auf dieser langen Tournee von seiner Mutter (vorn im Bild) und seiner Schwester begleitet. Ende März ist Mutter Eisenberg 90 Jahre alt geworden. Trotz des hohen Alters kann sie die Reisestrapazen erstaunlich gut wegstecken.


(26.09.2014)

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