Classic Brass - Das Blog



 
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München - allen Wetterprognosen zum Trotz Open-Air

Bereits zum fünften Mal in Folge gastieren wir im Sommer im Schloss Fürstenried in München, und auch heuer wird dem Dauerthema »Wetter« ein neues Kapitel hinzugefügt. Als wir um 15 Uhr am 1715 bis 1717 als Lust- und Jagdschloss erbauten Gebäudeensemble eintreffen, lässt der Anblick des Himmels nur die kühnsten Optimisten hoffen. Als es dann auch noch eine halbe Stunde später aus dunklen tiefhängenden Wolken zu regnen beginnt, scheint ein Konzert im Freien nahezu unmöglich. Anrufe von besorgten Musikfreunden, ob denn das Konzert wie geplant im Schlosspark stattfinden wird, beantwortet unser Ensembleleiter Jürgen Gröblehner dennoch im Brustton der Überzeugung mit »ja, natürlich«. Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn dann die erhoffte Wende: Der Himmel hellt sich auf – die dicken Regenwolken ziehen weiter Richtung Stadtmitte und unser Konzert kann – dem Himmel sei Dank – ohne einen einzigen Regentropfen Open-Air stattfinden!


(20.07.2014)


Bevern - Meister der Magie

Wir wollen unter keinen Umständen – wie im vorigen Jahr – in die Evangelische Kirche in Bevern ausweichen. Dafür ist der Schlossinnenhof des Weserrenaissance-Schlosses einfach zu einmalig schön. So zögern wir die Entscheidung, wo das Konzert heute stattfinden wird, trotz dicker Regenwolken bis eine Stunde vor Konzertbeginn hinaus. Da sieht es zwar immer noch bedrohlich dunkel aus, aber da wir am Vortag einen versöhnlichen Petrus kennengelernt haben, entscheiden wir uns mutig für die Freiluftversion. Als wir das Konzert um 17 Uhr beginnen, erleben die Konzertbesucher ein atemberaubendes Schauspiel: wie durch Magie öffnet sich genau über Bevern der Himmel und die Sonne scheint freundlich in den Schlossinnenhof. Als hätte dies tatsächlich etwas mit unserer Musik zu tun, wiederholt sich das erstaunliche Schauspiel nach einigen Regentropfen in der Pause noch ein weiteres Mal im zweiten Teil, zur Belohnung der risikofreudig zahlenden Gäste. Was für ein grandioser Abschluss unserer 10-tägigen Tournee!


(13.07.2014)


Bargfeld - Petrus auf der Wolke

Im Volksglauben wird Petrus für das Wetter, insbesondere das Regenwetter verantwortlich gemacht. Letztes Jahr hat er über dem Park des Alten Gutshauses in Bargfeld noch alle Schleusen geöffnet und weder das Publikum noch uns Musiker verschont. Heute sitzt er auf einer kleinen weißen Wolke und schaut bei schönem Sommerwetter genüsslich auf das Geschehen herab. Beim dritten Anlauf haben wir nun endlich das Open-Air-Wetter, das diese traumhaft schöne Umgebung auch verdient. Es entwickelt sich ein lauschiger Abend mit Blechbläserklängen und Vogelgezwitscher – im friedlichen Wettstreit. Das zarte Echo aus der Ferne verleiht dem Konzert zusätzlich eine zauberhafte Note. Im nächsten Jahr (am 25. Juli) kommen sicher die im letzten Jahr durchnässten Gäste auch wieder – wo es doch heuer selbst dem Petrus so gefallen hat…


(12.07.2014)


Zichtau - Musikerschweiß unterm Taufengel

Die Zichtauer Dorfkirche in der Altmark entstand 1589 unter Ludolf XIII. von Alvensleben, ein rechteckiger Bau in Fachwerkbauweise. Zum zweiten Mal gastieren wir in diesem schönen alten Gotteshaus mit dem schwebenden barocken Taufengel, und heuer ist kein einziger Platz mehr frei geblieben. Selbst die zusätzlichen Stühle sind allesamt besetzt. Es ist schwül-warm, die Luftfeuchtigkeit liegt bei gefühlten 99 % – der Musikerschweiß fließt in Strömen. Noch nie mussten wir in der Pause in so kurzer Zeit so viele Getränke ausschenken. Letztes Jahr hat uns ein heftiges Gewitter einen Strich durch die Rechnung gemacht – dieses Jahr können wir die Bewirtung vor der Kirche bei herrlichem Sommerwetter anbieten. Gisela Pfeil ist wieder eine hervorragende Gastgeberin mit Wohlfühlgarantie. So freuen uns schon heute aufs dritte Gastspiel in Zichtau.


(11.07.2014)


Karlsruhe-Durlach - bei »symbadischen« Menschen

Bereits zum vierten Mal gastieren wir mit Classic Brass in der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche in Karlsruhe-Durlach. Durch diese Kontinuität konnten wir uns ein Stammpublikum mit äußerst »symbadischen« Menschen aufbauen, das auch am heutigen Donnerstag-Abend seine Treue unter Beweis stellt. So ist die Kirche gut besetzt, auch mit Bläserinnen und Bläsern aus den Posaunenchören der Region. Originell, wie Pastor Gottfried Liese das Publikum begrüßt und es auf unser Gastspiel einschwört. O-Ton: »Nachdem wir am Dienstag 11 Virtuosen auf dem Spielfeld in Belo Horizonte bewundern konnten, können wir heute 5 mindestens gleichwertige Virtuosen hier in der Friedenskirche erleben.« Schnell springt der Funke über und wir feiern mit den Gästen ein musikalisches Fest mit »Leckerbissen« von Bach, Händel, Telemann, Albinoni, Rossini u.v.a. Pure Begeisterung!


(10.07.2014)


Friedrichsdorf - gelehrige Schüler(innen)

Zum ersten Mal gastieren wir in der Evangelisch-methodistischen Kirche in Friedrichsdorf im Hochtaunuskreis, rund 20 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main gelegen. Da unser Tubist Roland Krem in der Mainmetropole wohnt, ist es für ihn sozusagen ein »Heimspiel«. U.a. ist er Lehrer für verschiedene Blechblasinstrumente an der »Neuen Musikschule im Hochtaunus«, die einen ihrer Standorte in der Friedrichsdorfer »Philipp-Reis-Schule« hat. Seine Schüler(innen) sitzen unter den zahlreichen Gästen und verfolgen gespannt und gelehrig unseren Auftritt. Natürlich bekommt Roland dann nach seinem Solo, dem »Largo al Factotum« von Gioachino Rossini, einen besonders lautstarken und langanhaltenden Applaus. Wir gönnen ihm den Heimbonus von Herzen.

Fotos und Video unter:

http://emkfriedrichsdorf.de/classic-brass-2014


(09.07.2014)


Hochstadt - stattlich hoch oben

Das genaue Alter der Hochstädter Wehrkirche St. Kilian lässt sich nicht mehr ermitteln. Einige Anhaltspunkte weisen jedoch darauf hin, dass die Kirche ihre heutige Gestalt als dreischiffiger spätgotischer Bau in der Zeit im 14. - 15. Jh. bekommen hat. Sie thront stattlich hoch oben über dem beschaulichen Hochstadt, einem Stadtteil von Maintal im Main-Kinzig-Kreis in Hessen, ca. 15 Kilometer östlich von Frankfurt am Main. Hier veranstaltet der Förderkreis Hochstädter Kirchenkonzerte eine kleine, aber feine Konzertreihe, die weit über die Grenzen von Maintal Musikfreunde zusammenführt. Heute haben wir das Vergnügen, gemeinsam mit Matthias Eisenberg das »Vorspiel« zum Halbfinale der deutschen Fußballnationalmannschaft zu bestreiten, nicht ahnend, was sich unmittelbar im Anschluss in Belo Horizonte abspielen wird. Die zahlreichen Gäste konnten wir jedenfalls schon vorab in Hochstimmung bringen.


(08.07.2014)


Friesoythe - mit besonders großer Strahlkraft

Die 1908 bis 1910 erbaute Pfarrkirche St. Marien in Friesoythe im Oldenburger Münsterland ist ein neugotischer dreischiffiger Backsteinbau mit sehr viel Hall. Gut zum Spielen, etwas schwieriger zum Hören. Wir kommen auch hier gut zurecht, nutzen den fulminanten Raumklang, um die musikalischen Meisterwerke geschickt zur Geltung zu bringen. Hier entwickelt unsere Musikauswahl aus fünf Jahrhunderten besonders große Strahlkraft. In der Pause bewirten wir die Gäste vor der Kirche mit kühlen Getränken und kommen mit ihnen ins Gespräch. Wir erfahren, wie angetan die Zuhörerschaft von unserem Gastspiel ist. So können wir den Boden bereiten für ein weiteres Gastspiel im Oldenburger Münsterland.


(07.07.2014)


Oldenburg - eine schweißtreibende Angelegenheit

Bereits zum vierten Mal gastieren wir in der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche in Oldenburg. Zuletzt waren wir im Advent 2012 hier – heute das Kontrastprogramm: Sommer und 30 Grad Celsius sowie eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit im Kirchenraum. Unter diesen Voraussetzungen entwickelt sich dieses Gastspiel zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Unser Solistenprogramm »5 x virtuos« ist ohnehin schon eine tägliche Herausforderung, doch heute wird uns wirklich alles abverlangt. Wir sind aber in den bald fünf Jahren unseres Bestehens und 455 Konzerten gereift und können mittlerweile mit allen Situationen umgehen. Die Zuhörerschaft ist beeindruckt und feiert uns wie Helden, während draußen der Himmel alle Schleusen öffnet und es zur ersehnten Abkühlung kommt.


(06.07.2014)


Wolfenbüttel - in einer der schönsten Kirchen Deutschlands

Die Hauptkirche »Beatae Mariae Virginis« ist der erste bedeutende Großkirchenbau des Protestantismus und verleiht der Altstadt Wolfenbüttels ihre überragende Dominante. Für uns ist dieser Auftrittsort ein erster Höhepunkt auf einer weiteren 10-tägigen Tournee quer durch Deutschland. Propsteikantorin Almuth Bretschneider spielt gleich zu Beginn Präludium und Fuge in G-Dur (BWV 508) von Johann Sebastian Bach, auf der Schuke-Orgel von 1959 (im sehenswerten historischen Prospekt) bravourös vorgetragen. Wir setzen das Programm vom Altarraum fort und füllen den mit Stilelementen der Gotik, der Renaissance und des Barock gestalteten Kirchenbau adäquat mit unseren königlichen Blechbläserklängen. Die zahlreichen Zuhörer sind begeistert und unterstreichen dies nicht nur mit ihrem Beifall, sondern auch mit ihrer Kollekte am Ausgang.


(05.07.2014)

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