Classic Brass - Das Blog



 
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Heinsheim – Blick ins Tal

Die Heinsheimer Bergkirche erlebt nun schon das neunte (!) Konzert mit Classic Brass, und auch heute strömen viele Musikfreunde in diese wunderschöne, weithin sichtbare Kirche bei Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn. Die erste Erwähnung der Heinsheimer Bergkirche erfolgte im Jahr 965 im Cartularium Wormatiense, einer frühen Auflistung der Besitztümer des Bistums Worms. Die dem Hl. Hilarius geweihte Kirche ist vermutlich bereits im 8. Jahrhundert entstanden und damit eine der ältesten Landkirchen in Südwestdeutschland. Ein Konzert spielen wir nun noch mit Jürgen Neudert an der Posaune. Im kleinen Gotteshaus wirken wir Musiker im Altarraum wie eingerahmt. Mit unserem berühmten Gast spielen wir uns in die Herzen der zahlreichen Zuhörer, die den steilen Anstieg bis zur Bergkirche offenkundig nicht bereuen müssen. Von oben genießen viele Gäste bereits in der Konzertpause mit einem Gläschen Prosecco in der Hand den Blick ins Tal.


(26.03.2017)


Karlsruhe-Grötzingen – unbändiger Spaß

300 Besucher ließen sich am heutigen Samstag von unseren Einladungen anlocken. Eine voll besetzte Kirche im Badischen – noch dazu ein tolles und begeisterungs-fähiges Publikum – unsere kleine Frühlingstournee durch Baden-Württemberg findet großartigen Anklang! Als wir 18 Uhr einmarschieren, richten sich alle Blicke neugierig und voller Erwartung auf uns. Wie entfesselt spielen wir unser schönes und abwechslungsreiches Konzertprogramm. Jürgen Neudert – unsere hochdotierte Aushilfe an der Posaune – fühlt sich in unserem Ensemble offensichtlich pudelwohl – vor einem Blues macht er sogar spontan eine launige Ansage. Wir sehen liebe Freunde im Publikum sitzen. Wie sie, lauschen auch alle anderen Besucher aufmerksam unserem Vortrag und spenden nach jedem Musikstück anerkennenden Applaus. In der großen Kirche können sich unsere Blechbläserklänge aber auch wunderbar majestätisch entfalten. Unsere Spielfreude überträgt sich unmittelbar auf die Gäste, und so entwickelt sich der Konzertabend zu einem berauschenden Erlebnis für alle, auch für uns Musiker. Gern kommen wir wieder nach Grötzingen!


(25.03.2017)


Dettingen – mit Prof. Jürgen Neudert

Am heutigen Freitag – dem Start unserer kleinen Frühlingstournee – gastieren wir bereits zum vierten Mal am Fuße der schwäbischen Alb in der Evangelischen St. Georgskirche in Dettingen unter Teck. Das im 2. Weltkrieg sehr stark beschädigte Gotteshaus konnte in den Nachkriegsjahren wiederaufgebaut werden. Erhalten blieb der kreuzgratgewölbte Westturm ohne Fachwerkober-geschoss und Helm sowie die Umfassungsmauern von Schiff und Chor. Heute erlebt der Besucher wieder eine schöne heimelige Kirche. Kurt Würthele (76) – ein rüstiger Rentner und Trompeter im ortsansässigen Posaunenchor – hat unsere Anfrage postwendend an die Entscheidungsträger (Kirchengemeinde und Posaunenchor) weitergeleitet und sofort Unterstützung gefunden. Unser diesjähriges Konzertprogramm »Wie im Himmel« enthält viele Stücke unserer brandneuen CD »Groovy Classics« und wird begeistert aufgenommen. Johannes Kronfeld (unseren Posaunisten, der in den nächsten Stunden zum fünften Mal Vater wird!), vertritt dankenswerterweise der weltbekannte Jazzposaunist Prof. Jürgen Neudert aus Nürnberg – mit einer erwartet grandiosen Leistung. Allseits Begeisterung!


(24.03.2017)


Lübben (Spreewald) – 341 Jahre nach Paul-Gerhardt

Die Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben ist eine spätgotische Hallenkirche. Das heutige äußere Bauwerk wurde 1607-1666 errichtet. Sie wurde dem Heiligen Nikolaus geweiht (Kirche St. Nikolai). Nach einer Restaurierung, mit Einbau des Portals, ist sie um 1931 in Paul-Gerhardt-Kirche umbenannt worden, da der bekannte Liederdichter von 1669 - 1676, die letzten 7 Jahre seines Lebens, hier Pfarrer war. Classic Brass gastiert das erste Mal in diesem berühmten Gotteshaus, aber durch das Konzert in der Schinkelkirche im benachbarten Straupitz am Pfingstsamstag 2015 sind wir in der Region keine Unbekannten mehr. Und so ist auch diese Spreewalder Kirche an diesem Februar-Sonntag zu unser aller Freude sehr gut besucht. Wie schon der berühmte Liederdichter vor rund 350 Jahren, werfen auch wir all unser Können zum Lob Gottes in die Waagschale und bewegen mit unserer Musik die Herzen der Menschen.

Hier geht's zur Zeitungskritik der Lausitzer Rundschau


(19.02.2017)


Taucha – Heimspiel für unseren Posaunisten

Die zweite Station unserer kleinen Februar-Tournee, die Stadtkirche St. Moritz in Taucha bei Leipzig, ist ein Predigtsaalbau von 1772-74, der die im großen Stadtbrand zerstörte romanische Vorgängerkirche ersetzt hat. Ihr Westturm mit seinen barocken Formen dominiert die Stadtsilhouette von Taucha. Im Kircheninneren beeindrucken die zweigeschossig umlaufenden Emporen und der Kanzelaufbau über dem Altar. Unser Posaunist Johannes Kronfeld (er wohnt nur wenige Kilometer von diesem Gotteshaus entfernt) hat dieses Gastspiel vermittelt und organisiert. Er hat fleißig geworben, und sogar seine vier Kinder haben in der Umgebung viele Handzettel verteilt. Und so ist die Tauchaer Stadtkirche folgerichtig sehr gut gefüllt, als wir um 18 Uhr einmarschieren. Vor solch einer Kulisse spielt es sich natürlich sehr leicht. Wir werden von der Begeisterung des Publikums förmlich getragen. Nach dem Konzert bestätigen uns einige Zuhörer, dass sie sich tatsächlich so gefühlt hätten, wie von uns im Titel angekündigt, nämlich »Wie im Himmel«!


(18.02.2017)


Markneukirchen – Revival im »Musikwinkel«

Im sächsischen Vogtland liegt die Stadt Markneukirchen. Die kleine Stadt bildet den Mittelpunkt des sogenannten »Musikwinkels«, einer traditionsreichen Region des Musik-instrumentenbaus. Die neuromanische Evangelisch-Lutherische St.-Nicolai-Kirche befindet sich im Zentrum von Markneukirchen am Markt. Ihr Bau begann 1842 nach Plänen von Ernst Hermann Arndt, einem Schüler von Gottfried Semper. 1848 erfolgte die Kirchenweihe. Die Schulze-Orgel aus dem gleichen Jahr gehört zu den bedeutendsten Orgeldenkmälern der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dass wir hier zum zweiten Mal gastieren, ist dem ersten sehr erfolgreichen Gastspiel am 18. September 2015 zu verdanken. Matthias Eisenberg – wie damals auch heute unser Gast – ist extra aus Straupitz (Spreewald) angereist, um uns mit seinem kongenialen Orgelspiel noch zu verstärken. Mit Pfeifen, Blech und Verve zelebrieren wir unser neu zusammengestelltes Konzertprogramm. Die St.-Nicolai-Kirche ist erfüllt vom majestätischen Klang der Königin der Instrumente und unserer schmetternden Blechblasinstrumente. Die Zuhörerschaft ist begeistert und erklatscht sich eine jener genialen Improvisationen, wie sie nur ein Matthias Eisenberg zustande bringt. Auch diese hier und heute – über das Lied »Geh aus, mein Herz, und suche Freud« (vielleicht aus Sehnsucht nach Wärme…) – ein einmaliges Kunstwerk!


(17.02.2017)


Ellwangen – Musik wie vom Himmel

Wieder ist es kalt draußen – wie schon vor fest genau zwei Jahren – als wir das letzte Mal hier in der prunkvollen Evangelischen Stadtkirche in Ellwangen gastierten, ebenfalls gemeinsam mit Matthias Eisenberg an der Rensch-Orgel (von 1974). Das Gotteshaus mit seinem barocken Inneren und den schönen Gewölbe-Malereien ist erstaunlich gut beheizt, sodass einem wirklichen »Glanz & Gloria«-Programm nichts im Wege stehen dürfte. Nachdem wir gestern in Eckenhaid mit Matthias Eisenberg drei Stunden geprobt haben, können wir dem Publikum neue gemeinsame Stücke präsentieren. Allerdings spielen wir diese – anders als vor zwei Jahren – nicht vom Altarraum aus auf Distanz, sondern eilen dafür extra auf die Orgelempore, um den Leuten Musik wie vom Himmel zu schenken. Als Matthias Eisenberg zum Schluss 15 Minuten über »Liebster Jesu, wir sind hier« improvisiert, sind die ca. 400 Gäste restlos überzeugt, ein ganz besonderes Konzert erlebt zu haben. Die Zuhörerschaft steht wie auf Kommando auf, dreht sich zur Orgelempore um und applaudiert dem Orgelvirtuosen und uns Blechbläsern minutenlang.

Zeitungskritik Ipf- und Jagstzeitung

Zeitungskritik Schwäbische Post


(22.01.2017)


Bad Klosterlausnitz – Busreparatur inklusive

Zum Glück sind die Straßen gut befahrbar am heutigen winterlichen Sonntag, und so kommen wir ohne Verspätung in der Fachklinik Klosterwald in Bad Klosterlausnitz am frühen Nachmittag an. Die Klinik ist landschaftlich sehr schön im Thüringer Holzland gelegen. Wie schon in den Jahren zuvor – immerhin gastieren wir hier bereits zum sechsten Mal – betreut uns der Geschäftsführer der Klinik, Christoph Lasch, auf das Liebevollste, inklusive Reparatur der Standheizung unseres Tourbusses. Dafür kriecht dieser hilfsbereite Chef, mit Werkzeug in der Hand, bei eisiger Kälte eigens unter den Bus, findet und repariert den Schaden, sodass wir auf der Rückfahrt nicht frieren müssen. Unser »Festliches Neujahrskonzert« kommt auch im Ostthüringischen gut an. Die zahlreichen Gäste – darunter auch etliche dankbare Patienten der Fachklinik – beklatschen jedes einzelne Stück frenetisch und zum Schluss gibt’s sogar Standing Ovations.


(15.01.2017)


Poppenlauer – mit Sprinteinlage

Wieder spielen wir Mitte Januar in der Auferstehungskirche in Poppenlauer ein »Festliches Neujahrskonzert«. Offensichtlich hat es den Konzertbesuchern im vorigen Jahr sehr gut gefallen, denn dieses Mal ist das Gotteshaus fast bis auf den letzten Platz besetzt. Sicherlich ist aber auch unser 1. Trompeter Zoltán Nagy mitverantwortlich, der letztes Jahr hier sein Debüt-Konzert bei Classic Brass gespielt hat. Pfarrerin Elfriede Schneider heißt die Gäste mit einer kleinen warmherzigen Begrüßungsrede willkommen. Dann legen wir wie die Feuerwehr los – mit Auszügen aus der »Feuerwerksmusik« von Georg Friedrich Händel entführen wir die Zuhörerschaft ins London des Jahres 1749. Dann eine kurze Schrecksekunde: Jürgen hat beim Notenmappen sortieren ein Stück in Gabors und Zoltáns Mappe vergessen. Kurzer Sprint zum Tourbus – Ersatzmappen durchforsten – Sprint zurück – und weiter geht’s. Das Publikum nimmt‘s humorvoll und klatscht spontan Beifall für diese kuriose Sprinteinlage. Der Rest des Konzertabends verläuft pannenfrei. Begeisterungsstürme und zwei erklatschte Zugaben. Wieder lassen wir den Abend mit dem sehr engagierten Posaunenchorleiter von Poppenlauer, Reiner Müller, im Gemeindehaus kulinarisch ausklingen.


(14.01.2017)


Nürnberg – für Frühaufsteher

Nach einer kurzen Nacht treffen wir uns am Neujahrsmorgen in der Innenstadt von Nürnberg am Jakobsplatz. Er liegt im südwestlich gelegenen Jakobsviertel der Altstadt und ist der Ausgangspunkt für den mittelfränkischen Jakobsweg nach Rothenburg. Und hier steht seit 1209 auch die sehenswerte Evangelisch-Lutherische St. Jakobskirche mit dem ältesten Nürnberger Hochaltar von 1370. Zum »Festlichen Neujahrskonzert« um 11 Uhr kommen die Frühaufsteher, die »Das-neue-Jahr-mit-Musik-Beginner«. Die von der hellen Morgensonne durchflutete Kirche empfängt die Gäste mit einer freundlichen Atmosphäre und wir bereichern die nächste Stunde noch zusätzlich mit unserem Blechbläserglanz. Ohne den Lärm der nächtlichen Raketen und Böller erfüllt den Kirchenraum pure festliche Musik aus 5 Jahrhunderten, zur Erbauung der Zuhörerschaft und als Auftakt in ein hoffentlich gutes und reich gesegnetes Jahr 2017. Das wünschen wir allen Classic Brass-Freunden jedenfalls von ganzem Herzen!


(01.01.2017)

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