Classic Brass - Das Blog



 
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Mohorn – Eisblumen an den Kirchenfenstern

Classic Brass gastiert bereits zum fünften Mal in der schönen Evangelisch-Lutherischen Kirche im sächsischen Mohorn, am nördlichen Rand des Tharandter Waldes gelegen. An der Bundesstraße zwischen Dresden und Freiberg gelegen, grüßt der hohe Mohorner Kirchturm weit ins Land. So haben auch wir einen Orientierungspunkt, als wir unseren Tourbus am heutigen Sonntag-nachmittag bei kaltem Winterwetter zum Auftrittsort lenken. Kantorin Christine Teichmann hat wieder einmal alles liebevoll vorbereitet, sodass wir das Gefühl haben, ein Stückchen Heimat vorzufinden. Die Kirche ist angenehm geheizt – es kommen zahlreiche Gäste – so steht einem denkwürdigen Konzerterlebnis nichts im Wege. Unser diesjähriges »Viva la Musica«-Konzertprogramm findet auch hier großen Anklang – ein Konzert als Balsam für die Seele. Die Eisblumen an den Kirchenfenstern zwei Tage vor dem Frühlingsanfang animieren uns zu einer kleinen Programmänderung: Flugs wird von uns noch der »Winter« von Vivaldi als erste Zugabe in den ersten Teil mit eingebaut.


(18.03.2018)


Grünhain-Beierfeld – Schein, Scheidt und Gebläse

Für all diejenigen, die schon seit Wochen die Berichte über unsere Konzerte vermissen… Ich kann Sie beruhigen – Classic Brass gibt es noch! Zwar hatten wir eine turbulente Zeit – aber dennoch sehr erfolgreiche Konzerte. Das heutige in der St.-Nicolai-Kirche im erzgebirgischen Grünhain-Beierfeld zählt auf jeden Fall zu dieser Rubrik. Jürgen Gräßler – musikali-scher Leiter der Original Grünhainer Jagdhornbläser – hat uns im Herbst vorigen Jahres bei einem Workshop kennengelernt und uns prompt in seine Heimatstadt eingeladen. Der berühmte Johann Hermann Schein – Komponist und Liedtexter des Frühbarock und von 1616 bis 1630 Thomaskantor – stammt aus Grünhain. Ein Porträt von diesem alten Meister hängt über dem Altarraum. Darunter stehen wir, voller Ehrfurcht, und musizieren mit großer Spielfreude unser »Viva la Musica«-Konzertprogramm, sehr zur Freude der vielen Konzert-besucher, die trotz Kälte und Schnee in das schöne Gotteshaus geströmt sind. Die Stimmung ist über den gesamten Abend prächtig, und so können wir uns über die Einladung zu einem Folgekonzert im nächsten Jahr freuen.

Artikel Freie Presse


(17.03.2018)


Lauf an der Pegnitz – drittes Sylvesterkonzert in Folge

Das dritte Jahr in Folge gastieren wir an Sylvester in der Johanniskirche in Lauf an der Pegnitz. Die Kirche wurde zunächst zwischen 1360 und 1370 als gotische Kirche errichtet. Davon sind heute noch der quadratische Turmsockel, der Chor und die nördlichen und südlichen Außen-mauern erhalten. Bauliche Veränder-ungen über die Jahrhunderte zeugen davon, dass das Gotteshaus immer auch eine wichtige Begegnungsstätte von Christen an dem zentralen Ort der Stadt – dem Marktplatz – war, so wie heute am letzten Tag des Jahres. Wieder präsentieren wir in der vorletzten 2017er Stunde eine farbenfrohe Mischung von Musikstücken von der Renaissance bis hin zur Moderne und schmettern nach dem von Kantor Markus Kumpf solistisch an der Orgel gespielten 1. Satz aus Léon Boëllmanns »Suite Gothique« mit den Gästen den Choral »Nun danket alle Gott« – als Dankgebet für ein gutes und behütetes Jahr.


(31.12.2017)


Albstadt-Tailfingen – finale Krönung

Unser Freund Gerhard Gonser mit seinem Ladengeschäft für Bürobedarf ist die erste Anlaufstelle, als wir heute in Tailfingen auf der Schwäbischen Alb eintreffen. Jürgen will noch ein paar Stunden arbeiten, während wir anderen vier Brasser zum Griechen marschieren. Es gilt sich nochmals für das Finale zu stärken, denn das 18. und letzte Advents- und Weihnachts-konzert steht an. Wir werfen alles in die Waagschale und werden reich belohnt: Die Zuhörerschaft ist begeistert und zeigt das mit frenetischem Beifall nach jedem Stück. So entwickelt sich der Abend zur Krönung einer ohnehin schon außer-gewöhnlichen Tournee. Wir genießen nochmals jeden Ton, jede Phrase, jedes Stück! Das diesjährige Programm haben wir richtig liebgewonnen. Das spüren auch die zahlreichen Gäste in der schönen Pauluskirche (einer mächtigen gedrungenen Kirchenburg im Jugendstil) und lasen uns erst nach drei Zugaben ziehen. Jetzt kehren wir zu unseren Familien zurück und feiern das Weihnachtsfest mit unseren Lieben. Auch Ihnen wünschen wir ein frohes und gesegnetes Christfest!


(22.12.2017)


Backnang – full house

Classic Brass gastiert heute bereits zum fünften Mal in der Evangelisch-methodistischen Zionskirche in Backnang. Eberhard Klix, der Posaunen-chorleiter vor Ort, empfängt uns herzlich und betreut uns wieder mit einigen Mitgliedern seiner Kirchen-gemeinde während des gesamten Aufenthaltes. Der Kirchenraum ist wie schon im Vorjahr bis auf den letzten Platz gefüllt, was uns noch zusätzlich anspornt. So spielen wir uns mit unbändiger Freude in die Herzen der Menschen, die uns durch ihre Aufmerksamkeit und Begeisterungsfähigkeit durch den ganzen Abend tragen. Das abschlie-ßende Lied »Fröhlich soll mein Herze springen« schmettern die Gäste in die Adventsnacht hinein. Fast ein wenig wehmütig stellen wir nach dem Konzert fest, dass wir ja nur noch ein Advents- und Weihnachtskonzert zelebrieren dürfen. Das werden wir – wie sicherlich auch die Zuhörerschaft – noch einmal in vollen Zügen genießen.


(22.12.2017)


Mannheim-Sandhofen – wie Himmelsmusik

Die Dreifaltigkeits-kirche im Mannheimer Stadtteil Sandhofen wurde zwischen 1852 und 1854 erbaut. Die dreischiffige Hallen-kirche wurde im neoromanischen Stil errichtet. Wir gastieren heute das erste Mal hier im Norden Mannheims und sind gespannt, wie unser Angebot angenommen wird. Bernd Hofferer vom befreundeten Ensemble »Credo« hat diesen Auftritt in der Stadt des Zusammen-flusses von Rhein und Neckar vermittelt und beworben. Wie erfreut sind wir, als am Abend das langgezogene Kirchenschiff gut besetzt ist und dadurch von Anfang an eine gute Stimmung entsteht. Pfarrer Wolfram Langpape begrüßt die Gäste mit warmherzigen Worten. Der Raumklang ist hier herausragend gut, und so schwe-ben unsere Klänge wie Himmelsmusik durch das hohe Gotteshaus. Der Duft von Glühwein, Punsch und Plätzchen lockt die Gäste zur traditionellen Pausenbewirtung. Im angeregten Gespräch dürfen wir schon frühzeitige Komplimente entgegennehmen. Der zweite Teil ist nicht minder überzeugend, und so treten die Besucher weihnachtlich gestimmt und frohgemut den Heimweg an.


(20.12.2017)


Dühren – unermessliche Vorfreude

Bereits zum vierten Mal hat uns unser lieber Freund Harald Hoffmeister nach Dühren eingeladen. Die Evangelische Nikolauskirche in Dühren geht auf eine mittelalterliche Kapelle zurück und erhielt ihr heutiges Äußeres nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Als wir die steile Treppe zum Gotteshaus, das auf einer kleinen Anhöhe thront, emporsteigen, wird uns ganz warm ums Herz. Die guten Erinnerungen an die vorangegangenen Konzerte sind sofort wieder präsent und so steigt die Vorfreude auf unser abendliches Gastspiel ins Unermessliche. Das Festessen mit Rinderrouladen, Rotkraut und Kartoffelpüree – von Gertrud Richter weltmeisterlich zubereitet – trägt maßgeblich zum Gelingen des Abends bei. Wie beglückt sind wir dann, als wir pünktlich halb acht den Kirchenraum betreten und erneut eine gestopft volle Kirche vorfinden. Was folgt, lässt sich nicht in Worte fassen – man muss es einfach selber erleben. Nahezu alle Konzertbesucher verlassen den Auftrittsort mit den Worten: »Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr!« (Di., 18.12.2018, 19:30 Uhr)

Artikel Rhein Neckar Zeitung


(19.12.2017)


Heilbronn-Frankenbach – wie entfesselt

Bereits zum neunten Mal gastieren wir in der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche in Heilbronn-Franken-bach. In großer Regelmäßigkeit zieht es uns hierher, weil wir uns hier ein besonders treues Fanpublikum aufbauen konnten. Der stetige Zuwachs über die acht Jahre unseres Bestehens führt dazu, dass heute der Platz im Kirchensaal nicht mehr ausreicht. Deswegen werden in den letzten Minuten vor unserem Einmarsch noch Stühle im Vorraum gestellt, um auch noch die letzten Gäste unterzubringen. Der Anblick von 265 Musikliebhabern beflügelt uns enorm, sodass wir wie entfesselt aufspielen. Unsere Spielfreude macht die Interpretationen lebendig und farbenreich. Das Publikum honoriert dies: Tosender Applaus brandet nach jedem Stück auf. Zum Schluss erklatschen sich die Gäste noch zwei Zugaben, wobei sie bei der zweiten sogar selbst mitsingen dürfen. Mit diesem kraftvollen Gesang des Liedes »Fröhlich soll mein Herze springen« geht ein denkwürdiger Abend zu Ende.


(18.12.2017)


Schöckingen – Verbeugungen in zwei Richtungen

Die Mauritiuskirche im baden-württembergi-schen Schöckingen mit ihren spätromanischen und spätgotischen Teilen ist die dritte Station unserer zweiten Tourhälfte. Bereits zum sechsten Mal gastieren wir in dem kleinen, aber feinen Kirchlein. Hier müssen die Gäste auch im Altarraum sitzen, so beliebt ist unser Advents- und Weihnachtskonzert. Wir verbeugen uns deshalb in beide Richtungen, um auch den hinter uns sitzenden Gästen unsere Ehrerbietung zu zollen. Unser sorgsam ausgewähltes Programm bereitet Freude, nicht nur uns Musikern, sondern auch den Musikfreunden. Die Resonanz ist überwältigend! Folgerichtig lädt uns Klemens Komischke vom Kirchenvorstand wieder fürs nächste Jahr ein, nach Schöckingen zu kommen. Die Einladung nehmen wir gern an, gibt es doch anschließend immer auch noch ein sensationelles Festessen im Wohnzimmer bei Silke & Anselm Dobrenz, unseren treuen Freunden vor Ort.


(17.12.2017)


Schlaitdorf – schwäbische Maultaschen und noch viel mehr

Nach Schlaitdorf – einem unserer traditionsreichsten Konzertorte – reisen wir immer schon ein bis zwei Stunden früher an. Der Grund sind die leckersten schwäbischen Maultaschen der Welt bei Gustav und Ilse Breitling. In zwei Varianten serviert – große, in einer klaren Suppe schwimmende und kleine gebratene – dazu Kartoffelsalat und der dazu passende einheimische Dialekt unserer Gastgeber – durch lange Reisen zuweilen geplagte Musikerseele – was willst du mehr! Wir gehen bestens gerüstet in die nahe gelegene St. Wendelin Kirche und bereiten uns auf das achte Gastspiel an diesem Ort vor. Dass die Kirche dann auch zum achten Mal ausverkauft ist, überrascht uns nicht mehr angesichts des vorbildlichen Engagements des Ehepaars Breitling und der Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores Schlaitdorf. Getragen vom begeisterungsfähigen Stammpublikum zelebrieren wir unser Advents- und Weihnachtsprogramm »Fröhlich soll mein Herze springen« und freuen uns mit den Gästen auf das neunte Gastspiel am 22.12.2018.


(16.12.2017)

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