Classic Brass - Das Blog



 
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Siegen-Weidenau – mit »Seelenabschussrampe«

Unsere große Weihnachtstournee beginnt in diesem Jahr im schönen Siegerland. Die Evangelische Christuskirche in Siegen-Weidenau wurde 1967 in Stahlbeton errichtet. Der weithin sichtbare Turm besteht aus zwei hohen Stelen, die zusammen einen spitzen Winkel bilden. Im Volksmund wird die Kirche daher auch »Seelenabschuss-rampe« genannt. Wir wählen die andere Richtung und kommen als stellvertretende Himmelsboten mit der Weihnachtsbotschaft: Gott wird in Jesus Mensch, um die Welt mit sich selbst zu versöhnen! Das Konzertprogramm nimmt auf, was sich in dem mitreißenden Lied des Kirchenlieddichters Paul Gerhardt »Fröhlich soll mein Herze springen« bündelt. Wir sind gespannt, wie das trotz Wintereinbruch zahlreich erschienene Publikum unsere neue Zusammenstellung aus Advents- und Weihnachtsmusik aufnehmen wird und entsprechend erleichtert, als die Reaktionen durchweg positiv ausfallen. Nach zwei Stunden können wir resümieren: Ein gelungener Auftakt der 18 Konzerte, die uns in den nächsten Tagen durch fünf Bundesländer führen werden.


(01.12.2017)


Dresden – sächsische Musikmetropole im Regen

Beim heutigen Heimspiel unseres Ensemblechefs Jürgen Gröblehner regnet es und ist – typisch für den Monat November – äußerst ungemütlich. Umso angenehmer ist es in der frisch herausgeputzten Annenkirche, seit März diesen Jahres mit einer neuen Attraktion ausgestattet. Die Malerin Marlene Dumas zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Für diese Dresdner Kirche hat die Südafrikanerin ein Altarbild geschaffen – zu christlichen Themen, die hochaktuell sind. Dumas‘ Werk nimmt große christliche und menschliche Themen wie Liebe, Leid, Barmherzigkeit, Freundschaft, Humanität und Hoffnung auf und bricht mit Sehgewohnheiten sakraler Kunst. Davor stehen wir und spielen »Wie im Himmel«. Die Töne erfüllen den Raum und wecken Emotionen bei den Zuhörenden, als würde ihnen ein Zauber innewohnen. Als »Gabriella's Song« erklingt, läuft allen Anwesenden ein wohliger Schauer über den Rücken, bei »Amazing Grace« fliegen uns die Herzen zu. Frohgemut tritt die Zuhörerschaft den Heimweg an – gestärkt dem Wetter trotzend.


(19.11.2017)


Niesky – 275 Jahre

Inmitten der Heide- und Teichlandschaft liegt die Stadt Niesky im Landkreis Görlitz in der Oberlausitz. Erst 1742 als Kolonie der Herrnhuter Brüder-gemeine entstanden, kann Niesky in diesem Jahr sein 275-jähriges Bestehen feiern. Wir spielen aus diesem Anlass ein Festkonzert in der Kirche der Brüdergemeine am Zinzendorfplatz. Eingeladen hat uns die Wohnungsbauge-nossenschaft Niesky eG, repräsentiert von André Müller. Als wir bei kühlem Novemberwetter dort eintreffen, erwarten uns schon fleißige Helfer, um uns beim Aufbau zur Hand zu gehen. Nach einer kurzen Anspielprobe gehen wir nichtsahnend in den nahe gelegenen Kirchgemeinderaum und können unseren Augen kaum trauen: Hier ist ein üppiges Buffet aufgebaut, das auch einer Hochzeitsgesellschaft würdig wäre. Wir halten uns beim Essen aber noch zurück und vertagen das Schlemmen auf das Danach. Im Kirchsaal warten schließlich 17 Uhr über 200 Konzertbesucher, für die wir ein fulminantes Programm vorbereitet haben. Die Begeisterungsfähigkeit der Gäste ist außergewöhnlich und macht diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis!


(18.11.2017)


Zwickau – für Viele fest eingeplant

Die bewährte sächsische Kombination Ellefeld-Zwickau greift auch an diesem Wochenende. Nach dem grandiosen Konzert gestern in Ellefeld sind wir wieder einmal am Folgetag in der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche in Zwickau, hier allerdings »erst« zum achten Mal. Damit »hinkt« Zwickau dem Spitzenreiter Ellefeld um ein Gastspiel hinterher. Die Zwickauer scheinen es zu verschmerzen, kommen sie doch in Scharen ins für freikirchliche Verhältnisse geräumige Gotteshaus in der Lessingstraße 8 geströmt. Anscheinend ist unser Konzert für viele Konzertbesucher in ihrem Jahreskalender fest eingeplant. Pastorin a.P. Christine Meyer-Seifert begrüßt nach unserem musikalischen Einmarsch die zahlreichen Gäste und steigert mit ihren einleitenden Worten geschickt die Erwartungen der Zuhörerschaft, die es nun gilt zu erfüllen. Wir schmettern engelsgleich himmlische Töne in den Kirchenraum, damit sich unsere Gäste wenigsten in den folgenden zwei Stunden »Wie im Himmel« fühlen mögen. Das Folgekonzert können sich die Begeisterten gut merken: 11.11.2018, 17 Uhr, gleicher Ort!


(12.11.2017)


Ellefeld – zum neunten Mal

Ehrlich gesagt waren unsere Bedenken vor unserem neunten Gastspiel in der Evangelisch-methodistischen Auferstehungskirche in Ellefeld groß, ob wir ähnlich großen Zuspruch haben werden wie in den letzten acht Jahren unseres Bestehens, denn seit einigen Monaten ist unser Freund Pastor Norbert Lötzsch nicht mehr hier tätig und die Stelle vakant. Aber viele liebe und fleißige Gemeindemitglieder haben es geschafft, diese große Lücke mit viel Engagement zu schließen, sodass dieser Abend ein Highlight im Vogtland wird. Als gäbe es die genannten Umstände nicht, ist die Kirche um 18 Uhr rappelvoll mit erwartungsfrohen Konzertbesuchern, schließlich verspricht der Titel unseres Programms den Leuten das »Blaue vom Himmel«. Original »Wie im Himmel« ist auch hier kein leeres Versprechen, wie wir an den euphorischen Reaktionen des Publikums erkennen können. Und es geht weiter: Am 10.11.2018 sind wir wieder um 18 Uhr hier zu Gast – dann mit dem Jubiläumskonzert Nr. 10!


(11.11.2017)


Rothenbergen – Friedenskirche zum dritten

Classic Brass gastiert bereits zum dritten Mal in der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche im hessischen Rothen-bergen, Ortsteil der Gemeinde Gründau. Als unser »Oldie« Jürgen in dieser Kirchengemeinde im Vorfeld anfragte, fand er offene Ohren und Herzen für ein weiteres Konzert am heutigen stürmischen Oktober-Sonntag. »Wie im Himmel« auch hier das bewährte Konzert-programm, das berührt und begeistert. Wenn dann der Kirchenraum auch noch so gut gefüllt ist, haben wir leichtes Spiel. Vor der Pause die klassischen Stücke, im zweiten Teil die jazzigen – dieses Grundkonzept überzeugt Jung und Alt. Wir zeigen unsere Vielseitigkeit und ernten dafür viel Beifall. Als alle Gäste zum Schluss applaudierend aufstehen, erreicht der Abend seinen Höhepunkt. Für die tolle Gastfreundschaft möchten wir uns bei Pastorin Gillian Horton-Krüger und allen anderen fleißigen Helfern von ganzem Herzen bedanken!

Artikel Gelnhäuser Neue Zeitung


(29.10.2017)


Reutlingen-Betzingen – dankbare Schwaben

Unser Freund Pastor Christoph Klaiber hat uns nach dem erfolgreichen Gastspiel im vorigen Jahr erneut eingeladen, und so ist die Wiedersehens-freude bei unserer Ankunft am Konzertort – der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche in Reutlingen-Betzingen – groß. Als Freund hat er sich ganz besonders in die Werbung für dieses Konzert hineingekniet, und so ist der Kirchenraum am heutigen Samstag-abend fast bis auf den letzten Platz gefüllt mit begeisterungsfähigen Gästen, darunter viele Bläserinnen und Bläser aus den umliegenden Posaunenchören. Wir zelebrieren mit größter Hingabe unser vielseitiges »Wie im Himmel«-Programm und ernten dafür reichlich Beifall. Am Ausgang sprechen uns etliche Konzertbesucher an und drücken ihre Dankbarkeit für diesen gelungenen Abend aus. Dieses tolle Feedback gibt uns neue Kraft für die vor uns liegende Zeit mit zahlreichen Konzerten in vielen Regionen Deutschlands.


(28.10.2017)


Altensteig – für zwei Stunden »entrückt«

Der Reiz von Altensteig erschließt sich den Besuchern von der gegenüber-liegenden Seite der Nagold buchstäblich »auf einen Blick«. Eingebettet in die wild-romantische Land-schaft präsentiert sich die Stadt idyllisch und doch lebendig mit einem sympathischen Gewirr von Dächern und verwinkelten Ecken - ein Ort wie aus dem Bilderbuch. Als wir nach einer anstrengenden Anreise (Freitags-verkehr + Ferien-beginn) endlich hier eintreffen, empfängt uns Frau Pastorin Christine Finkbeiner von der Evangelisch-methodistischen Kirche auf das Herzlichste und bereitet uns erst einmal ein Abendessen vor mit leckerer Kürbissuppe. Gestärkt gehen wir 19:30 Uhr ans Werk und spielen »Wie im Himmel«. Was so eine irdische Mahlzeit doch für himmlische Kräfte freisetzen kann. Die Leute in der kleinen Methodistenkirche sind begeistert und spornen uns mit ihrem Beifall an. So entwickelt sich ein stimmungsvoller musikalischer Abend im Schwarzwald, der die Zuhörerschaft buchstäblich für zwei Stunden »entrückt«.

Artikel Schwarzwälder Bote Seite 1

Artikel Schwarzwälder Bote Seite 2


(27.10.2017)


Theuma – Zum 750-jährigen Jubiläum

Theuma wird erstmals 1267 urkundlich erwähnt. Demnach feiert der vogt-ländische Ort in diesem Jahr sein 750-jähriges Jubiläum. Bereits wenige Jahre nach der Selbst-ständigkeit des Kirchspieles 1275 erfolgte der Bau der steinernen Kirche. Die Fundamente des Baues sind noch heute erhalten. Der Maria-Magdalenen-Altar der Kirche, der in der Zeit von 1510-1520 entstand, stellt ein sakrales Kleinod dar. Unser drittes Gastspiel hier in Theuma findet im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten statt und lockt entsprechend viele Konzertbesucherinnen und -besucher an. Heute spielen wir im Gegensatz zum Konzert vor zwei Tagen wieder zu fünft unser Jahresprogramm »Wie im Himmel«, das viele moderne Stücke unserer neuesten CD »Groovy Classics« enthält. Das kommt auch im sächsischen Vogtlandkreis gut an und löst im Laufe des Abends immer wieder Begeisterungsstürme aus. Als Abschiedsgeschenk gibt’s leckeren Schinken mit auf den Weg – und wir revanchieren uns prompt mit der Zusage auch ein viertes Mal wiederzukommen.


(17.09.2017)


Possendorf – Strahlender Sound zum Erntedankfest

Die Bläserinnen und Bläser treffen sich bereits um 8:00 Uhr in der Kirche. Wir haben eine kurze, aber erholsame Nacht hinter uns. Es gilt heute, das am Vortag Einstudierte bestmöglich der Festgemeinde im Gottesdienst zu präsentieren. Dafür ist ein gründliches Einblasen und eine Fokussierung auf den Vortrag nötig. Wir nehmen uns die Zeit, spielen das umfangreiche Programm Stück für Stück nochmals an und sprechen die gestrigen Probleme nochmals durch. Um 9:00 Uhr sind wir mit der Anspielprobe fertig und haben nun 30 Minuten Zeit, um uns innerlich noch einmal zu sammeln. Der Gottesdienst wird geistlich geleitet von Pfarrer Dr. Martin Beyer. Die Kirche ist gut besetzt. Das ist ein wunderbarer Anblick, der die Bläserinnen und Bläser zusätzlich motiviert, alles zu geben. Pfarrer Dr. Beyer predigt passend zu Erntedank über das Thema: »Was ist genug?« Mit den gut ausgewählten Musikstücken und einem strahlenden Sound unterstreichen die Bläserinnen und Bläser die Aussagen des Geistlichen. Der spontane Beifall dann abschließend nach dem letzten Beitrag zeigt, dass die Musik die Herzen der Menschen bewegt hat.


(17.09.2017)

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