Classic Brass - Das Blog



 
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Ilmenau - da ist der Himmel blau

… da tanzt der Ziegenbock mit seiner Frau. Der in dem bekannten Kinderreim zitierte blaue Himmel bezieht sich auf eine meteorologische Erscheinung, die den Himmel über Ilmenau bemerkenswert oft blau aussehen lässt. Das scheint aber auch im übertragenen Sinne für unsere Gastspiele in Ilmenau zu gelten, denn die sind allesamt bemerkenswert. Heute sind wir zum zweiten Mal zu Gast in der Neuapostolischen Kirche. Der Gemeinde-vorsteher Herbert Müller und seine fleißigen Helfer haben alle Hände voll zu tun, um die vielen Gäste unterzubringen. Vor solch einem Auditorium macht es besonders viel Spaß zu musizieren. Es wird ein grandioser Konzertabend mit Matthias Eisenberg und uns – viel Beifall und Standing Ovations zum Schluss. Prompt folgt die Einladung zu einem dritten Gastspiel, und natürlich kommen wir gern wieder!


(30.10.2015)


Georgenthal - zu Gast bei lieben Freunden

Vermutlich wurde die später mehrfach umgestaltete St. Elisabethkirche in Georgenthal bereits Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet. Bereits zum vierten Mal gastieren wir in diesem altehrwürdigen Gotteshaus bei lieben Freunden, denn mit dem Georgenthaler Posaunenchorleiter Dieter Eckhardt verbindet unseren Ensembleleiter Jürgen Gröblehner eine langjährige Freundschaft. Wir partizipieren von diesem Umstand und werden auf das herzlichste empfangen – ganz nach dem Motto: »Jürgens Freunde sind auch unsere Freunde!« Nach original Thüringer Rostbrätel im »Deutschen Hof« sind wir für’s Konzert bestens gerüstet. So legen wir gleich zu Beginn unseres »Glanz & Gloria«- Programms los wie die Feuerwehr und auch Matthias Eisenberg holt aus der kleinen Böhm-Orgel Erstaunliches heraus. Als wir dann gemeinsam mit diesem Ausnahmekünstler musizieren, jauchzen und jubilieren die Herzen der Zuhörenden.


(29.10.2015)


Vacha - umtriebiger Förderverein

Die jetzige Evangelische Stadtkirche (Johanneskirche) im thüringischen Vacha ist der dritte Kirchenbau an gleicher Stelle aus den Jahren 1821 bis 1824. Wir gastieren heute das erste Mal in dem 17 km westlich von Bad Salzungen gelegenen Städtchen unmittelbar an der Grenze zu Hessen. Ein umtriebiger Förderverein kümmert sich um die gesamte Organisation unseres Gastspiels in der kühlen Vachaer Stadtkirche mit Matthias Eisenberg an der Holland-Orgel. Für alles ist gesorgt: Bereits bei unserer Ankunft in Vacha werden wir im Privathaus von Elisabeth Bittner liebevoll bewirtet. In der Kirche angekommen, erhalten wir von engagierten Fördervereinsmitgliedern jegliche Unterstützung. So gelingt der Konzertabend nach der Begrüßung durch Bürgermeister Martin Müller vorzüglich – Standing Ovations am Schluss sind ein untrügliches Zeichen, dass unser »Glanz & Gloria«-Programm den zahlreichen Zuhörern gefallen hat.


(28.10.2015)


Salzgitter-Salder – Probleme mit der Heizung

Die Schlosskirche Maria Magdalena in Salzgitter-Salder ist eine der wenigen barocken Quersaalkirchen in Norddeutschland und entstand in dieser Form als ein Konfessionszeugnis des Erbprinzen und späteren Herzogs August Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg in den Jahren 1713-1717. Obwohl bestens restauriert, renoviert und instand gesetzt, gibt es von unserer Ankunft an Probleme mit der Heizung. Die Temperatur liegt anfangs bei 14 Grad Celsius und erhöht sich bis Konzertbeginn nur minimal, obwohl eigens ein Monteur vor Ort ist. Der guten Stimmung der Konzertbesucher können diese Bedingungen nichts anhaben – wir erleben allseits Begeisterung. Zur guten musikalischen Leistung trägt der Leipziger Johannes Kronfeld mit bei, der dankenswerterweise für den an der Lippe operierten Szabolcs Szücs die meisten Konzerte bis Jahresende übernimmt.


(27.10.2015)


Hornburg - Marienkirche vor dem großen Jubiläum

Die Marienkirche in Hornburg, 1616 vom Baumeister Paul Francke entworfen, gilt als eine der schönsten evangelischen Kirchen im nördlichen Harzvorland. Nächstes Jahr feiert die Kirchengemeinde also das 400-jährige Bestehen ihres schönen Gotteshauses. Im sechsten Jahr unseres Bestehens gastieren wir bereits zum sechsten Mal in diesem beschaulichen Fachwerk-städtchen. Damit zählt die Hornburger Kirchengemeinde zu unseren treuesten Veranstaltern. Hier übernachten wir immer wieder gern in »Reinhards Pension«, laufen nur wenige Meter zur Kirche und sind jedes Jahr beeindruckt von der dreischiffigen Hallenkirche im manieristischen Stil. Gewohnt gastfreundlich werden wir empfangen, bauen auf und spielen uns ein. Bei diesen idealen Rahmenbedingungen ist es nicht verwunderlich, dass unser Gastspiel mit Matthias Eisenberg – selbst an einem Montag – gut besucht und äußerst beglückend ausfällt.


(26.10.2015)


Leipzig - grandioser Erfolg im Gewandhaus

13 Monate nach unserem ersten Gastspiel im Gewandhaus zu Leipzig sind wir wieder mit Matthias Eisenberg in diesem traditionsreichen Konzertgebäude zu erleben, das einschließlich seiner zwei Vorgängerbauten seit 1781 – also seit 234 Jahren – Heimstätte des Gewandhausorchesters ist. Wir sind durch die vier vorangegangenen Konzerttage gut gerüstet, um auch in diesem berühmten Haus zu bestehen. Unser Konzertprogramm ist so aufgebaut, dass nicht nur ein großer musikalischer Bogen von der Renaissance bis zur Moderne gespannt wird, sondern auch eine Spannungssteigerung im Verlauf des Konzertes erreicht wird. Um Matthias Eisenberg an seiner früheren Wirkungsstätte zu hören, sind auch heute wieder viele Konzertbesucher ins Gewandhaus geströmt. So verwundert es nicht, dass der große Orgelvirtuose drei vielumjubelte Zugaben spielen muss. Das Publikum bedankt sich mit Standing Ovations.


(11.10.2015)


Neustadt an der Orla - Humor trotz Pannen

Die Stadtkirche St. Johannis in Neustadt an der Orla kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die alte Kapelle von 1294 wurde durch die wirtschaftliche Blüte im 14. und 15. Jahrhundert zu klein und so entschloss man sich zum Neubau der Johanniskirche. 1470 wurde der Grundstein dazu gelegt, 1540 der Bau vollendet. Die 1 ½ Töne höher intonierte Orgel erbaute Johann Georg Fincke aus Saalfeld 1726-28. Obwohl das Gastspiel von Pannen nur so gespickt ist (Lichtausfall, Mikrofon streikt, Heuler in der Orgel), nehmen wir Musiker und die Zuhörer es mit Humor. An manchen Tagen geht eben alles schief. Gut ist es, wenn man trotzdem lacht. Auch mit dem Rest der Orgel kann Matthias Eisenberg die Zuhörerschaft in seinen Bann ziehen. Die Gäste gehen trotz der ungeplanten Überraschungen vergnügt nach Hause.


(10.10.2015)


Mittweida - 519 Jahre alte Kirche

Die große Stadtkirche »Unser lieben Frauen« in Mittweida, die sich mächtig auf dem Kirchberg erhebt und uns schon aus der Ferne begrüßt, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die 519 Jahre alte spätgotische, zweischiffigen Hallenkirche ist die dritte Station auf unserer ersten Oktober-Tournee 2015. Die 1888 von Friedrich Ladegast erbaute Orgel wurde 1931 von der Firma Jehmlich aus Dresden erneuert und vergrößert. 2009 konnte eine, mit der Orgelfirma Eule entwickelte, innovative Bypasstechnik eingebaut werden, wodurch wieder ein fehlerfreies Spielen möglich ist. Also gute »Arbeitsbedingungen« für Matthias Eisenberg, dem etliche Fans auf der Orgelempore aus der Nähe bei der »Arbeit« zuschauen. Bei drei Solo-Werken im heutigen »Glanz & Gloria«-Programm kommen sie besonders auf ihre Kosten: bei Bach’s »Passacaglia & Fuge in c-Moll« (BWV 651), bei Mendelssohn’s »Sonate in A-Dur op. 65 Nr. 3« und bei Bach’s »Präludium & Fuge in e-Moll« (BWV 548). Der absolute Höhepunkt zum Schluss: Eisenbergs Improvisation über »Der Mond ist aufgegangen«. Begeisterung pur!


(09.10.2015)


Gornsdorf - klein, aber fein

Die Gornsdorfer Kirche ist ein denkmal-geschütztes klassizistisches Bauwerk, das nach einer Bauzeit von nur 2 Jahren am 22. September 1822 eingeweiht wurde. Obwohl die Gornsdorfer Kirche zu den kleineren Gotteshäusern im Erzgebirge zählt, sind wir hier sehr gern zu Gast, denn liebe Menschen – wie der Posaunenchorleiter von Gornsdorf, Ekkard Mehner – gewähren uns beispielhafte Gastfreundschaft. Hier ist also unsere zweite Station auf unserer ersten Oktober-Tournee 2015. Das helle Licht der Kronleuchter sorgt in dem voll besetzten Kirchenraum für eine festliche Stimmung. Als dann Orgel- und Blechbläserklänge den Raum erfüllen, strahlen auch die Gesichter der Zuhörenden. Ein herrlicher Konzertabend nimmt nun seinen Lauf, zum Entspannen, Träumen und Genießen. Genial zum Schluss die Improvisation von Matthias Eisenberg über das Volkslied »Ein Vogel wollte Hochzeit machen«.

Bericht in der Freien Presse


(08.10.2015)


Plauen - und der Täufer Johannes

Die St. Johanniskirche in Plauen zählt zu den ältesten Kirchen des Vogtlandes und ist – so bezeugt es die Weiheurkunde des Naumburger Bischofs Dietrich aus dem Jahre 1122 – Maria, der Mutter Jesu, und dem Täufer Johannes gewidmet. Die Orgel, an der Matthias Eisenberg hier spielend zu sehen ist, baute 1965 die Firma Jehmlich aus Dresden, die sie 1991 bis 1996 sanierte. Sie ist mit drei Manualen, Schwellkasten und Pedal ausgestattet und verfügt über 48 Register. Fünf Tage sind wir ab heute mit Matthias Eisenberg in Sachsen und Thüringen unterwegs, spielen am Sonntag zum Abschluss im Gewandhaus zu Leipzig. Entsprechend hochmotiviert starten wir in der zentral gelegenen gotischen Hallenkirche in Plauen mit unserem »Glanz & Gloria«-Konzertprogramm und können die Zuhörerschaft damit hellauf begeistern.


(07.10.2015)

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