Classic Brass - Das Blog



 
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Mühlhausen - auf den Spuren von Johann Sebastian Bach

Die Freie Reichs- und Hansestadt Mühlhausen galt als ein Zentrum protestantischer Kirchenmusik. Die dreischiffige Hallenkirche Divi Blasii, in der wir heute gastieren, war Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach. Hier tritt der große Meister im Juli 1707 als 22-jähriger sein Amt als Organist an und heiratet wenig später seine entfernte Cousine Maria Barbara Bach. Hier entsteht auch seine erste große Kantate. Wir spüren den Atem der Zeit in diesem beeindruckenden Gebäude. Voller Inbrunst spielen wir die Arie »Schafe können sicher weiden« aus der Jagdkantate »Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd« in den hohen gotischen Kirchenraum. Wenngleich wir noch viele Meisterwerke von anderen Komponisten interpretieren – heute steht der Auftritt ganz im Zeichen des bedeutendsten protestantischen Kirchenmusikers.

Artikel in der Thüringer Allgemeine


(27.09.2015)


Jocketa - fachkundiges und dankbares Publikum

Im vogtländischen Pöhl sind wir erstmals zu Gast. Anlass ist das 50-jährige Kirchweih-Jubiläum der Dreifaltigkeitskirche Jocketa. Frau Dr. Christiane Seidel, unsere Gastgeberin von »pro musica trinitatis e.V.« hat ein launiges Büchlein geschrieben, das erst dieses Jahr bei concepcion SEIDEL in Muldenhammer erschienen ist. Der Titel »Wer übt, betrügt!« lässt schon erahnen, dass hier eine Kennerin der Szene mit Witz und Verstand die Welt der Töne betrachtet. Zitat: »Das freiwillige und zugleich wohlwollende Publikum dürfte zu des Künstlers liebster Öffentlichkeit gehören.« Solch eine Zuhörerschaft treffen wir in der Dreifaltigkeitskirche Jocketa an. Ein weiteres Zitat: »Gibt ein klangvoll benanntes Blechbläserensemble ein teures Konzert, strömen die Menschen erwartungsvoll in die Kirchenbänke.« Obwohl wir hier kein »teures« Konzert geben (weil Kollektenbasis), ...


(26.09.2015) ...mehr


Gotha - einmal mit und einmal ohne

Wieder einmal hat uns unser Freund Detlev Schulz in die Neuapostolische Kirche ins thüringische Gotha eingeladen. Bereits zum fünften Mal gastieren wir in dem schicken Gotteshaus im Kesselmühlenweg 2. Nach 6 Jahren Bestehens von Classic Brass ist das einer unserer treuesten Veranstalter. Letztes Jahr gastierten wir hier am 01.11.2014 mit Matthias Eisenberg – heute ohne ihn. Unser diesjähriges »Rendezvous de la Musique«-Konzertprogramm ist aber auch eine exquisite Auswahl an Musikstücken aus fünf Jahrhunderten. Die Konzertbesucher sind nach dem »Bolero« von Maurice Ravel total aus dem Häuschen, springen mitten im Konzert auf und klatschen stehend. Das hatten wir bei Classic Brass so auch noch nicht. Danach folgen immerhin noch fünf weitere Stücke, jedes frenetisch vom Publikum beklatscht. Ein toller Abend!


(25.09.2015)


Biesenthal - Tradition der Gefiederten

Bereits zum fünften Mal gastieren wir in der Evangelischen Stadtkirche in Biesenthal. Pfarrer Christoph Brust und Prediger i. R. Reiner Meise arbeiten auch bei diesem Gastspiel Hand in Hand. Da Pfarrer Brust verhindert ist, übernimmt Prediger Meise die Organisation der heutigen Veranstaltung. Unser »Rendezvous de la Musique«-Programm wird durch Textbeiträge von Prediger Christfried Huhn – dem Nachfolger von Prediger Meise bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft Biesenthal – bereichert. Scherzhaft erzählen uns beide vor dem Konzert, dass man bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Biesenthal die Tradition der gefiederten Tiere (erst Meise, dann Huhn) fortsetzt. Fröhlich-beschwingt auch unser Konzert am heutigen Sonntag-Spätnachmittag mit viel Beifall der Gäste. Ob wir wohl das halbe Dutzend an Gastspielen in Biesenthal voll machen können?


(20.09.2015)


Cottbus - große spätgotische Backsteinkirche

In der Altstadt von Cottbus sind zwei der drei mittelalterlichen Kirchen erhalten geblieben, die ältere Klosterkirche und die große St. Nikolai-Kirche, in der wir heute bereits zum vierten Mal gastieren. Zum dritten Mal ist Matthias Eisenberg mit dabei, der die Eule-Orgel von 1984 von zahlreichen Gastspielen bestens kennt. In das barocke, reich vergoldete Orgelprospekt mit musizierenden Engeln und Putten wurden 50 klangschöne Register eingebaut. Die werden allesamt genutzt wenn Matthias Eisenberg in die Tasten und die Pedaltöne greift und steigt. Wir spielen von der Mitte des großen Kirchenschiffes aus und genießen den gigantischen Raumklang genauso wie die zahlreichen Gäste. Trotz der großen Distanz zur Orgel gelingt auch das Zusammenspiel mit Matthias Eisenberg vorzüglich. Wir erleben eine begeisterte Zuhörerschaft in der Niederlausitz. Nach jeder Darbietung klatschen die Gäste ausdauernd. Als Zugabe improvisiert Matthias Eisenberg über den Choral »Ein feste Burg ist unser Gott«. Stehende Ovationen!


(19.09.2015)


Markneukirchen - Saisonstart im »Musikwinkel«

Im sächsischen Vogtland liegt die Stadt Markneukirchen. Die kleine Stadt bildet den Mittelpunkt des sogenannten »Musikwinkels«, einer traditionsreichen Region des Musikinstrumentenbaus. Dass wir gerade hier unsere 7. Saison eröffnen, ist ein wunderbares Vorzeichen für die nächsten Wochen und Monate. Die neuromanische Evangelisch-Lutherische St.-Nicolai-Kirche befindet sich im Zentrum von Markneukirchen am Markt. Ihr Bau begann 1842 nach Plänen von Ernst Hermann Arndt, einem Schüler von Gottfried Semper. 1848 erfolgte die Kirchenweihe. Die Schulze-Orgel aus dem gleichen Jahr gehört zu den bedeutendsten Orgeldenkmälern der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Matthias Eisenberg – unser Gast beim heutigen ersten Konzert nach der Sommerpause – ist extra aus Straupitz (Spreewald) angereist, um unseren Saisonstart noch zu verstärken. Mit Pfeifen, Blech und viel Elan zelebrieren wir unser neu zusammengestelltes »Glanz & Gloria«-Programm. Die St.-Nicolai-Kirche ist erfüllt vom majestätischen Klang der Königin der Instrumente und ihrer schmetternden Hofmusiker. Die Zuhörerschaft ist begeistert und erklatscht sich eine jener genialen Improvisationen, wie sie nur ein Matthias Eisenberg spielen kann. Auch diese hier an der Schulze-Orgel ein einmaliges Kunstwerk – mit Standing Ovations honoriert.


(18.09.2015)


Bevern - triumphaler Saisonabschluss

Der hoch oben thronende Petrus hatte ein Einsehen mit uns und drehte das Wetterrad nach dem gestrigen Sturmgebraus auf Schönwetter – schließlich spielen wir mit dem heutigen Gastspiel im Weserrenaissance-Schloss in Bevern unseren Saisonabschluss. Bei Sonnenschein und angenehm milden 20 Grad Celsius (im Schatten) hat der vom Volk fürs Wetter Auserkorene für uns und das zahlreich ins Schloss gepilgerte Publikum die allerbeste Wetter-Variante ausgewählt. Wir bedanken uns beim Himmel und allen Himmelheerscharen mit einem ausgelassenen, von unbändiger Vorfreude auf die wohlverdiente Sommerpause geprägtes Konzert, trotz des kurzen Schreckschusses zu Beginn des Gastspiels...


(26.07.2015) ...mehr


Bargfeld - am Morgen danach

Selten haben wir die Gelegenheit, direkt am Konzertort übernachten zu können. Im Alten Gutshaus in Bargfeld bei Eldingen im Landkreis Celle in Niedersachsen, das von den Eheleuten Barbara und Friedrich Rose bewohnt wird, genießen wir dieses Privileg. Nach einem erfolgreichen Konzertabend können wir direkt im Gutshaus wohnen und machen am Morgen danach bei herrlichem Sonnenschein Abschiedsfotos.

Am Vorabend konnten wir angesichts der Wetterkapriolen nicht wie im letzten Jahr unter freiem Himmel musizieren, sondern mussten in die bereits 1650 im Fachwerkstil erbaute Gutsscheune ausweichen. Die richtige Entscheidung, denn während des Konzertes peitschte der Sturm den Regen mit Wucht an das altehrwürdige Gebäude. Die zahlreichen Gäste konnten...


(25.07.2015) ...mehr


Zichtau - Ode an die Freude

»An die Freude« ist eines der berühmtesten Gedichte Friedrich Schillers. Mit hohem Pathos beschreibt diese Ode das klassische Ideal einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen, die durch das Band der Freude und der Freundschaft verbunden sind. Mit so manchem Veranstalter fühlen wir uns im Schillerschen Sinn freundschaftlich verbunden. Gisela Pfeil aus Zichtau zählt mit Sicherheit zu diesem Freundeskreis. Zum dritten Mal hat sie uns fünf von Classic Brass in die Dorfkirche nach Zichtau (Altmark) eingeladen. Wieder versammelt sich die mittlerweile zum Stammpublikum avancierte Zuhörerschaft in dem kleinen altehrwürdigen Gotteshaus, um ein sommerliches »Rendezvous de la Musique« mit pochenden Herzen zu erleben. Traditionell klingt der Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten im Garten von Gisela Pfeil wunderbar aus. Die Besichtigung vom Gut Zichtau am nächsten Tag weckt Perspektiven für ein Open-Air-Konzert im nächsten Jahr.


(24.07.2015)


Dornburg - lieber drinnen als draußen

Die Grundmauern der St.-Jacobus-Kirche in Dornburg, im Norden des Saale-Holzland-Kreises gelegen, werden auf das 12./13. Jahrhundert datiert, da in dieser Zeit das Bergplateau bebaut wurde. Nach einem großen Brand 1717 wurde sie in der heutigen spätbarocken Gestalt wieder aufgebaut. Bei dem heutigen schwül-warmen Wetter ist es in diesem kühlen Gotteshaus wesentlich angenehmer als draußen. Das sehen die Konzertbesucher unseres sommerlichen Sonntagskonzertes ebenso, und so haben wir mit ihnen ein zweistündiges musikalisches »Rendezvous«. Kurzfristig, aber dennoch professionell organisiert wurde das Gastspiel vom Rockauer Henry Funke von Exciting Brass. Von ihm werden wir während unseres gesamten Aufenthaltes in Dornburg umsorgt, sodass wir uns ausgesprochen wohlfühlen. Prof. Dr. Reinhard Gaupp von der Friedrich-Schiller-Universität Jena begrüßt und verabschiedet wortgewandt die Gäste, die beschwingt nach diesem musikalischen »Date« den Heimweg antreten.


(19.07.2015)

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