Classic Brass - Das Blog



 
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Geithain - Zum Klingen und Schwingen gebracht

Anfang des 12. Jh. wurde die Kirche St. Nikolai in Geithain mit ihren 42 m hohen Türmen im romanischen Baustil erbaut. Das breite Hallenhaus wurde 1504 begonnen, im Inneren jedoch nicht gotisch vollendet. An Stelle der fehlenden Gewölbe entstand 1594/95 die reich bemalte Felderdecke. Wir blicken vom Altarraum aus in einen imposanten Kirchenraum mit gut besetzten Bänken, hohen Säulen und der gegenüberliegenden Empore mit der 2005 von Georg Wünning erweiterten Orgel von Urban Kreutzbach (1847) und Alfred Schmeißer (1902). Nach unseren furiosen Eröffnungsstücken begeistert Matthias Eisenberg mit seinem außergewöhnlichem Orgelspiel auch heute wieder die Zuhörerschaft. Mit traumwandlerischer Sicherheit mischt er Register, bringt die Orgel und den Raum zum Klingen und Schwingen. Mit unseren strahlenden Blechbläserklängen können wir dem eindrucksvollen Konzert sogar noch die Krone aufsetzen. Frenetischer Beifall!


(03.05.2015)


Kamenz - In die entlegensten Winkel

Mit ihren Emporen, Gestühlen und Einbauten ist die Hauptkirche St. Marien in Kamenz eine der besterhaltenen Bürgerkirchen in Deutschland. Im Altarvorraum befinden sich die Grabsteine der Eltern und Großeltern von Gotthold Ephraim Lessing, dessen Vater über fünfzig Jahre Pfarrer in Kamenz war. Die Orgel wurde 1891 von Eberhard Friedrich Walcker aus Ludwigsburg erbaut. Neben der Orgel in der Annenkirche in Annaberg ist die Kamenzer die zweite große in Sachsen erhaltene Walcker-Orgel.

Kirchenraum und Königin der Instrumente – zum Zunge schnalzen – für uns Musiker – aber auch für die zahlreich erschienenen Musikfreunde. Majestätisch breiten sich die Klänge im hohen Kirchenraum aus, dringen bis in die entlegensten Winkel – auch der Herzen. Beglückender Wiederhall und Augen voller Dankbarkeit. Und immer wieder himmelwärts – unser vielstimmiges »Soli Deo Gloria«!


(02.05.2015)


Possendorf - Wie lieblich ist der Mai...feiertag

Die Stöckel-Orgel von 1881 in der Possendorfer Kirche wurde erst kürzlich generalüberholt. Heute prüft Matthias Eisenberg das wertvolle Instrument mit allen Regeln der Kunst. Die 300 Gäste in der voll besetzten zweischiffigen Hallenkirche sind erstaunt über den Klangreichtum ihrer kleinen Dorforgel. Erfrischend abwechslungsreich die Werkfolge: nach der äußerst leichtfüßig und scheinbar mühelos gespielten Fantasie in G-Dur von Johann Sebastian Bach erklingt der »Blumenwalzer« aus dem Ballett »Der Nussknacker« von Tschaikowsky mit vielen Schattierungen in der Registrierung. Den Abschluss der Sololiteratur bildet »Lift up your heads« von Félix Alexandre Guilmant, von Matthias Eisenberg kraftvoll in Szene gesetzt. Wir spielen vom Altarraum im Wechselspiel und gemeinsam mit dem Orgelvirtuosen, der abschließend gewohnt einfallsreich am heutigen Maifeiertag über »Wie lieblich ist der Maien« improvisiert. Allseits Begeisterung!


(01.05.2015)


Cranzahl - Mit Musik in den Mai

Als Alternative zu den auch im Erzgebirge allerorts stattfindenden Maifeuern am Vorabend des 1. Maitages bieten wir ein Konzert mit Orgel und Blechbläsern in der Himmelfahrts-kirche in Cranzahl unter dem Titel »Soli Deo Gloria« an. Zum zweiten Mal spielen wir gemeinsam mit Georg Wendt, der seit 2014 die Kantorenstelle in Neudorf und Cranzahl wiederbelebt. An der klangprächtigen Jehmlich-Orgel von 1911 erfreut er die Gäste mit der Bach’schen Toccata und Fuge in d-Moll, der Toccata aus der 5. Orgelsinfonie in f-Moll von Charles-Marie Widor und der Nr. 9 (»In Paradisum«) der »12 pièces nouvelles pour orgue« von Théodore Dubois. Im Wechselspiel zwischen Orgel und Blech können die Zuhörer eine unerschöpfliche Klangvielfalt erleben. Viele Gäste bedanken sich anschließend bei uns persönlich für unser heutiges Alternativangebot.


(30.04.2015)


Saarbrücken-Rotenbühl - Habachtstellung um halb acht

Die Christuskirche in Saarbrücken-Rotenbühl wurde zwischen 1955 und 1958 nach Plänen von Rudolf Krüger errichtet. Hier spielen wir am heutigen Sonntag das letzte Konzert unserer 3-Tages-Tour. Kirchenmusiker Christoph Hauschild begrüßt uns am Nachmittag im auf einer Anhöhe gelegenen Rotenbühl, einem noblen Teil des Saarbrücker Stadtteils Sankt Johann. Bei mildem Frühlingswetter stehen viele Sträucher und Bäume um das Gotteshaus herum in voller Blüte. In diesem Umfeld geht die Vorbereitung leicht von der Hand. Nach dem Aufbau bleibt noch genügend Zeit zum Verschnaufen. Halb acht sind wir in Habachtstellung. Im oktogonalen Zentralbau mit Zeltdach genießen wir den außergewöhnlich guten Raumklang. Hier kann sich unser virtuoses Konzertprogramm »Rendezvous de la Musique« grandios entfalten. Das saarländische Publikum bedankt sich bei uns mit frenetischem Beifall.


(26.04.2015)


Flonheim - Gestern vor 10 Jahren

Geht es Ihnen auch manchmal so: Sie treffen einen Menschen nach vielen Jahren und haben das Gefühl, als wäre es gestern gewesen? So geht es heute unserem zweiten Trompeter und Ensemble-Chef Jürgen. Vor zehn Jahren war er das letzte Mal im »Weinmekka« Flonheim im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz (mit seinem Vorgänger-ensemble) – damals wie heute vor Ort – Pfarrer Martin Schauß. Ein wunderbarer Mensch, der uns als Freunde willkommen heißt. Wir fühlen uns wie in einer Oase der Ruhe und Herzlichkeit. Die 1885 eingeweihte Evangelische Kirche in Flonheim – heute als »Dom des Wiesbachtals« bezeichnet – lockt am Abend viele Besucher an, die unser Konzertprogramm »Rendezvous de la Musique« begeistert aufnehmen. Vielleicht vergehen diesmal nicht erst 10 Jahre bis zu einem fröhlichen Wiedersehen.

Zum Artikel in der Allgemeinen Zeitung


(25.04.2015)


Taunusstein-Bleidenstadt - Beim heiligen Ferrutius

Der heilige Ferrutius war ein römischer Soldat in Mogontiacum, dem heutigen Mainz, der um das Jahr 300 als Christ denunziert und daraufhin in einen Kerker geworfen wurde, wo er verhungerte. So wurde er zum Märtyrer. Seine Gebeine wurden 778 nach Bleidenstadt verbracht und blieben dort bis 1632. Erzbischof Richulf ließ 812 eine prächtige Klosterkirche errichten. Diese Kirche ist eine der ältesten östlich des Rheins. Hier ist heute die zweite Station unserer dreitägigen Konzertreise. Manfred Jerusalem vom Verein »Inspiration Christentum e.V.« – der Veranstalter des heutigen Gastspiels – begrüßt um 19:30 Uhr die zahlreichen Gäste. Die Musik des speziell für diesen Abend zusammengestellten Konzertprogramms »Soli deo gloria« findet auf wunderbare Weise seinen Weg in die Herzen der Zuhörerschaft und wird mit viel Beifall honoriert.


(24.04.2015)


Klingenthal - Rendezvous de la Musique

Vom 25.-27.03.2015 haben wir unsere fünfte CD eingespielt. Dieses Mal fiel die Wahl des Aufnahmeortes auf die Rundkirche »Zum Friedefürsten« in Klingenthal. Nachdem die vorangegangenen vier Produktionen in Bayern (Waldkirche in Planegg), Baden-Württemberg (Kirche in Neuweiler-Zwerenberg) und zwei Mal im Erzgebirge (in der Bergkirche in Seiffen und in der Zwönitzer Trinitatiskirche) entstanden, fungierte nun eine vogtländische Kirchengemeinde erstmals als Gastgeber einer CD-Produktion. Die Fäden zwischen Jürgen und der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Klingenthal liefen bei Kantor Matthias Sandner zusammen. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass wir fünf Musiker drei Tage lang in einer gut beheizten Kirche ungestört aufnehmen konnten. Das eingespielte Programm unter dem Titel »Rendezvous de la Musique« enthält u.a.


(27.03.2015) ...mehr


Heinsheim - Mit einem weinenden und einem lachenden Auge

Classic Brass gastiert bereits zum siebenten Mal in der überfüllten Bergkirche in Heinsheim, obwohl unser Ensemble gerade einmal fünfeinhalb Jahre existiert. Das ist einsamer Rekord. Diese Liebe und Treue haben wir vor allem Pfarrerin Judith Tornow zu verdanken – selbst Posaunistin im ortsansässigen Posaunenchor. Von Anfang an hat sie uns immer wieder eingeladen und unterstützt. (Danke, Judith!) Im Sommer wird sie aber leider vom Norden Baden-Württembergs ins südliche Freiburg im Breisgau ziehen. Heinsheim wird aber weiterhin einen festen Platz im Tourneekalender von Classic Brass haben. Karlheinz Grauf vom Posaunenchor Heinsheim hat uns nach dem heutigen denkwürdigen Konzert gebeten, dass wir auch im nächsten Jahr wieder kommen mögen. Diese Einladung nehmen wir gern an – allerdings mit einem weinenden und einem lachenden Auge.


(22.03.2015)


Backnang - Besucherzahl verdoppelt

Bereits zum dritten Mal gastieren wir in der Evangelisch-methodistischen Zionskirche in Backnang, 30 km nordöstlich von Stuttgart gelegen. Gegenüber dem letzten Auftritt am 20.01.2012 kommen doppelt so viele Zuhörer, sodass kaum noch ein Platz in der Zionskirche frei bleibt. Schon die gesamte Februar-Tournee dürfen wir uns über steigenden Zuspruch freuen. Wir sind aber auch eine eingeschworene Truppe, die viel Spaß und Freude an ihren Konzerten hat. Das spüren die Besucher und diese positive Ausstrahlung überträgt sich auf sie. Und es spricht sich herum: Bei Classic Brass kann man ein musikalisches Feuerwerk der besonderen Art erleben. Auch nach dem Konzert in Backnang gehen die Zuhörer erfüllt nach Hause – mit wunderbarer Musik, die nachklingt und sie bis in den Alltag hinein begleitet. 


(15.02.2015)

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