Classic Brass - Das Blog



 
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Possendorf – Workshop-Teilnehmer mit Enthusiasmus und Kondition

Am heutigen Samstag gestalten wir nun den lange geplanten Workshop in Possendorf bei Dresden für die Bläserinnen und Bläser der Region – organisiert vom ortsansässigen Posaunenchor. Um 10:00 Uhr begrüßt Posaunenchorleiter Christoph Clauss die Teilnehmenden in der Kirche und hält eine kurze Andacht. Damit starten wir in die Gruppenarbeit. Für Profi-Musiker mussten wir heute relativ zeitig aus den Federn. Trotzdem gilt es nun, die Müdigkeit abzuschütteln und uns auf die anspruchsvolle Aufgabe eines ganztägigen Workshops mit 20 Teilnehmern einzustellen. Vormittags arbeiten wir in Registern: Die ersten Trompeten beziehungsweise Flügelhörner bei Zoltán, zweite Trompeten und Flügelhörner bei Jürgen, Posaunen bei Johannes und alle tiefen Ventil-Instrumente bei Roland. Wir vermitteln Grundlagen: Atem- und Ansatztechnik, absolvieren Einblasübungen und üben die vorgesehene Literatur schon mal in Einzelstimmen. Gabor hat am Vormittag wenig zu tun, denn nur eine Hornistin nimmt an diesem Workshop teil.


(16.09.2017) ...mehr


Possendorf – Verstärkter Saisonstart mit Workshop

Unser Saisonauftakt führt uns wieder einmal ins sächsische Possendorf, wo wir an diesem Wochenende nicht nur ein Konzert spielen, sondern auch einen Workshop für Posaunenchor-bläserinnen und -bläser durchführen, der am Sonntag in einem Erntedank-Festgottesdienst mündet. Die Stöckel-Orgel von 1881 in der Possendorfer Kirche erklingt heute prächtig und frisch, wird sie doch von keinem Geringeren als dem ehemaligen Gewandhausorganisten Matthias Eisenberg mit allen Regeln der Kunst gespielt und von uns fünf Blechbläsern flankiert. Die 250 Gäste in der voll besetzten zweischiffigen Hallenkirche sind erstaunt über den Klangreichtum ihrer kleinen Dorforgel. Erfrischend abwechslungsreich die Werkfolge: Nach unserem obligatorischen Einzugs-»Rondeau« von Jean Joseph Mouret folgt das strahlende »Dixit Dominus« (RV 594) von Antonio Vivaldi, um mit der Arie »Bist du bei mir« die Gemüter erst einmal wieder zu beruhigen. Nach dem von Matthias Eisenberg äußerst leichtfüßig und scheinbar mühelos gespielten »Präludium und Fuge in Es-Dur« von Johann Sebastian Bach erklingt vor der Pause mit Orgel und Blechbläsern das festliche »Praise the Lord with Drums and Cymbals« von Sigfrid Karg-Elert im händelschen Stil. Schon in der Pause hören wir begeisterte Stimmen aus der Zuhörerschaft...


(15.09.2017) ...mehr


Bevern – neuer Rekordbesuch

Was für ein Saison-abschluss! Wie schon in den letzten Jahren spielen wir auch heuer unser letztes Konzert vor der Sommerpause im Weserrenaissance-Schloss in Bevern. Und wieder hat der Freundeskreis Schloss Bevern e.V. alles bestens vorbereitet: Der Schlossinnenhof ist bestuhlt, die Bühne geschmückt und auch das Wetter spielt mit und ermöglicht so ein Open-Air-Konzert der Superlative. 350 Konzertbesucher sitzen 17 Uhr erwartungsfroh unter freiem Himmel – das ist ein neuer Rekordbesuch! Das wundervolle Ambiente mit den schmuckreichen Fassaden im Innenhof ist zudem ein würdiger Rahmen für unser neues Konzertprogramm »Wie im Himmel«. Wir holen noch einmal alles aus uns heraus und spielen mal mit großem Sound, mal mit zarten Klangfarben, dann wieder rasend schnell oder auch mal getragen, aber immer mit viel Herz. Frenetischer Beifall belohnt uns für ein denkwürdiges Saison-Finale.


(23.07.2017)


Hornburg – Marienkirche, aber evangelisch

Seit über 15 Jahren gastiert unser Trompeter Jürgen Gröblehner bereits regelmäßig im kleinen Fachwerkstädtchen Hornburg mit seinen 3.000 Einwohnern. Die 1616 vom Baumeister Paul Francke ent-worfene Marienkirche (»Beatae Mariae Virginis«) gilt als eine der schönsten evangelischen Kirchen im nördlichen Harz-vorland. Aber nicht nur das Städtchen hat es ihm angetan, sondern auch die besonders gastfreundlichen warmherzigen Menschen. Mittlerweile haben aber auch wir anderen vier Musiker diesen Auftrittsort liebgewonnen. Die Marienkirche ist am heutigen Samstag – bei unserem siebten Gastspiel – besonders gut besetzt und es entsteht schon von Anfang an eine fröhlich-festliche Stimmung. Nachdem wir das letzte Mal im Herbst 2015 mit dem Organisten Matthias Eisenberg ein eher klassisch geprägtes Konzertprogramm geboten haben, spielen wir heute viele moderne Stücke unter dem Motto »Wie im Himmel«. Dieses Kontrastprogramm überrascht das Publikum ganz offensichtlich und löst immer wieder Begeisterungsstürme aus.


(22.07.2017)


Schenkenhorst – voller Herzblut

Die Schenkenhorster Kirche war ursprünglich vermutlich ein kleiner Fachwerkbau, der durch wiederholte Blitzeinschläge zerstört wurde. Die heutige Kirche wurde im Jahr 1872 im neu-romantischen Stil erbaut. Mit viel Herzlichkeit werden wir – von München kommend – nach zehnstündiger kräftezehrender Fahrt von der Veranstalterin vor Ort, Anke Rother, empfangen. Den Auftritt hat unsere Freundin und »Regionalmanagerin« Gisela Pfeil aus Zichtau vermittelt. Sie kennt die sehr engagierten Leute in Schenkenhorst von mehreren Konzertbesuchen in der schönen Dorfkirche. Der Tipp erweist sich als wahrer Glücksfall, ist das Gotteshaus doch bereits bei unserem ersten Gastspiel restlos mit Musikinteressierten gefüllt. Unser Sommerprogramm »Wie im Himmel« wird auch hier frenetisch beklatscht und Standing Ovations zum Schluss zeigen die große Begeisterung des Publikums über diesen gelungenen Abend. Die Einladung zu einem Folgekonzert nehmen wir nach diesem Erfolg natürlich sehr gern an.


(21.07.2017)


München – Wetterwechsel im Schloss

Das im Südwesten Münchens gelegene Schloss Fürstenried wurde durch Joseph Effner im Auftrag des Kurfürsten von Bayern Max Emanuel von 1715 bis 1717 als Lust- und Jagdschloss erbaut. Heute dient das Schloss als Exerzitienhaus und schulpastorales Zentrum sowie als Tagungsstätte. Nur gelegentlich ist das Schlossgelände für Besucher geöffnet, wenn u.a. Classic Brass zum alljährlichen Open-Air-Konzert einlädt. Im Vorfeld stellt sich natürlich immer wieder die bange Frage: Spielt auch das Wetter mit? Heute – beim bereits achten Gastspiel von Classic Brass in diesem herrschaftlichen Ambiente – sind die Voraussetzung vorerst glänzend: Es ist warm und trocken und so lockt das stabile Wetter viele Konzertfreunde an, die ihren Besuch genau davon abhängig machen. Im Gegensatz zu den Vorjahren haben wir uns dieses Mal im Park unter Bäumen positioniert, sodass die Zuhörerschaft angenehm im Schatten sitzt. So sind zu Beginn 250 Augenpaare auf uns gerichtet, als wir mit dem »Rondeau« von Jean Joseph Mouret aufmarschieren.


(09.07.2017) ...mehr


Leutenbach – Petrus auf Wolke sieben

Im Volksglauben wird Petrus für das Wetter, insbesondere das Regenwetter verantwortlich gemacht. Heute sitzt er auf Wolke sieben und schaut bei schönem Sommerwetter genüsslich auf das Geschehen im sogenannten Spatzenhof herab. Bereits beim ersten Anlauf haben wir im baden-württembergischen Leutenbach (auf Einladung des ortsansässigen Musikvereins) das Open-Air-Wetter, das diese traumhaft schöne Umgebung auch verdient. Es entwickelt sich ein lauschiger Abend mit Blechbläserklängen und Vogelgezwitscher – und einem gut gelaunten Publikum. Besonders die Stücke von unserer neuen CD »Groovy Classics« werden lebhaft beklatscht. Ob »Blue Bells of Scotland«, unser »Beatles-Medley«, »Over the Rainbow« oder »Ich hol vom Himmel dir die Sterne« - immer gibt es tosenden Beifall. Gern kommen wir wieder einmal nach Leutenbach – wo es doch selbst dem Petrus so gut gefallen hat…


(08.07.2017)


Eckenhaid – CD-Präsentation »Groovy Classics«

Vom 19.-21.10.2016 haben wir in der Friedenskirche in Eckenhaid unsere 6. CD »Groovy Classics« eingespielt. Am heutigen Sonntag präsentieren wir nun diese »Scheibe« am Ort des Geschehens. Bewusst wurde für das Event seitens der Kirchengemeinde dieser Tag gewünscht, da heute das Gemeindefest der Friedenskirch-gemeinde stattfindet. Dass das eine gute Idee war, zeigt sich am grandiosen Besuch unseres Konzertes. 250 Konzertbesucher sitzen eng gedrängt in den Bank- und Stuhlreihen und viele Stühle werden noch kurz vor unserem Einzug mit Hochdruck aufgestellt. Die Atmosphäre ist elektrisierend und wir nehmen diese Stimmung energetisch auf, spielen dadurch mit viel Verve und können die vielen Musikfreunde begeistern. Drei Stücke spielen wir gemeinsam mit dem Posaunenchor von Eckenhaid, den unser 1. Trompeter Zoltán musikalisch leitet. Ein tolles Erlebnis für alle Akteure und Zuhörer!


(02.07.2017)


Bad Elster – Kurgäste, Urlauber und Einheimische

Unser heutiges Samstags-Sommer-konzert in der St. Trinitatis-Kirche in Bad Elster ist erstaunlich gut besucht, obwohl das Konzert kurzfristig vereinbart wurde. 250 Konzertbesucher (Kurgäste, Urlauber und Einheimische) genießen unser Konzertprogramm »Wie im Himmel« – in Anspielung an das Stück im zweiten Teil »Ich hol vom Himmel dir die Sterne«. Die St. Trinitatis-Kirche ist im neugotischen Stil erbaut und ist ein ausgesprochener Wohlfühlort, den wir mit »himmlischen« Klängen versuchen zu füllen. Da unser etatmäßiger Posaunist Johannes Kronfeld gestern und heute anderen Verpflichtungen nachkommt, ist freundlicherweise Patrick Adam aus Nürnberg (Wechselposaunist am Staatstheater Nürnberg) eingesprungen. Wir verstehen uns von den ersten Tönen an prächtig, und so ist das Zusammenspiel ein einziges Vergnügen. Der Spaß, den wir beim Musizieren haben, überträgt sich eins zu eins aufs Publikum, und so entwickelt sich ein stimmungsvoller Konzertabend mit begeisterten Gästen.


(01.07.2017)


Lichtenberg – statt Schnee Sommerwind

Classic Brass gastiert heute das zweite Mal in der Johanneskirche in Lichtenberg. Das Konzert findet wieder durch die Mithilfe der sieben Bläser von »Frankenwaldblech« und dem Posaunen-chor Lichtenberg statt. Nachdem wir das erste Mal im Winter, im Februar 2016, im damals verschneiten Lichtenberg zu Gast waren, steht heute zur Abwechslung mal ein Sommerkonzert an. Auch unser Programm hat sich zum ersten Gastspiel kontrastreich verändert – viele moderne Stücke von unserer neuesten CD »Groovy Classics« bereichern unser heutiges Konzertprogramm. Gerade diese Stücke kommen bei den Bläserinnen und Bläsern aus den Posaunenchören der Region gut an. Die groovigen Stücke klingen in der hell und freundlich wirkenden Johanneskirche volltönig satt. Hier macht das Musizieren einfach Spaß. Den verspürt auch das Publikum beim Hören und bedankt sich bei uns mit frenetischem Beifall.


(30.06.2017)

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