Classic Brass - Das Blog



 
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Crottendorf - Räucherkerzen und mehr

Wir gastieren heute bereits zum dritten Mal in der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche im erzgebirgischen Räucherkerzenort Crottendorf, zum zweiten Mal gemeinsam mit Matthias Eisenberg. Zugleich ist das heutige Konzert der Auftakt einer dreitägigen Tournee mit dem Ausnahmekünstler und leider schon die letzten Konzerte in dieser Kombination in diesem Jahr. Zeit für ein Fazit: Wir haben heuer sage und schreibe 69 gemeinsame Auftritte bestritten und insgesamt ca. 15.000 Zuhörer bei den »Soli Deo Gloria«-Konzerten begrüßen dürfen. Da kann man mit Fug und Recht von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Auch hier in der Crottendorfer Friedenskirche ist die Begeisterung riesengroß. Die viele Konzertbesucher spenden nach jeder Darbietung reichlich Beifall. Nach dem regulären Programm erleben die Zuhörer dann noch eine Sternstunde mit der Orgelimprovisation über den Choral »Jesu meine Freude«.


(07.11.2014)


Wittgensdorf – Sächsische Krönung am Rande der Stadt

Der 1999 eingemeindete Chemnitzer Stadtteil Wittgensdorf ist zugleich Ortschaft und kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Das Dorf wurde 1150 von fränkischen Siedlern gegründet, also vor 864 Jahren. Nachdem wir in den vorangegangenen 9 Tagen in Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gastiert haben, erleben wir eine sächsische Krönung der Tournee in diesem idyllischen Dorf am Rande der Stadt Chemnitz. Bei sonnigem Herbstwetter strömen die vielen Gäste vorbei an prächtigen, über 200 Jahre alten Buchen und Eichen hin zur lutherischen Kirche. Im Inneren erhellen prächtige Leuchter den sakralen Raum und sorgen für eine festliche Stimmung. Als dann noch königliche Pfeifen und Trompeten (nebst dem anderen kunstvollen Blech) erklingen, verwandeln sich die Gesichter der Zuhörenden und spiegeln für zwei Stunden die positive Strahlkraft der Musik wieder.


(02.11.2014)


Gotha - Erfreut und beflügelt

Gotha, die geschichtsträchtige Stadt, zwischen dem Thüringer Wald und seinen Vorbergen im Süden und dem bewaldeten Bergrücken der Fahnerschen Höhen im Norden in das landschaftlich abwechslungsreiche Gebiet des Thüringer Beckens eingebettet, ist die vorletzte Station unserer 10-tägigen Konzertreise. Bereits zum vierten Mal gastieren wir in der Neuapostolischen Kirche in Gotha, allerdings erstmals gemeinsam mit Matthias Eisenberg. Nachdem wir hier in den letzten Jahren bereits steigende Besucherzahlen verzeichnen durften, ist die Kirche heute nun richtig gut besetzt. Das freut und beflügelt uns ungemein. Für unser »Soli Deo Gloria«-Konzertprogramm ist das Neuapostolische Gotteshaus ideal, haben die Gäste doch sowohl uns Bläser als auch Matthias Eisenberg gleichermaßen im Blickfeld. Das Publikum honoriert unsere Darbietungen mit frenetischem Beifall und zum Schluss sogar mit Standing Ovations.


(01.11.2014)


Waltershausen - Konzert zum Reformationstag

Der erste, große barocke Zentralkirchenbau entstand 1719 bis 1723 in Waltershausen mit der Residenz- und Stadtkirche »Zur Gotteshilfe«. Er gilt bis heute als bedeutendster protestantischer Zentralbau in Thüringen überhaupt. In Grundrissausbildung und Bauausführung gilt das Gotteshaus zudem als Vorläufer der 1726 bis 1738 von George Bähr in Dresden errichteten Frauenkirche. Für uns zählt diese Kirche zu den 10 schönsten Kirchen Deutschlands. Am heutigen Reformationstag – in Thüringen übrigens gesetzlicher Feiertag – passt unser »Soli deo gloria«-Konzertprogramm natürlich wunderbar. Im schlicht gehaltenen barocken Kirchenraum schaffen unsere Orgel- und Blechbläserklänge erhebende und bewegende Momente beim zahlreich erschienenen Publikum. Als dann noch Matthias Eisenberg über Martin Luthers Reformationshymnus »Ein feste Burg ist unser Gott« improvisiert und wir abschließend den passenden Choralsatz von Johannes Eccard spielen, stellen sich bei so manchem Zuhörer die Nackenhaare auf.


(31.10.2014)


Düssel - Die gute Wahl

Für heute konnte Pfarrer Dr. Röhrig den Förderverein für die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Schöller mit dem zweiten Vorsitzenden Hartwig Kolbe engagieren. Die kleine Kirche in Schöller, als Veranstaltungsort gut eingeführt, hat aber nur wenige Plätze. Die angefragte Nachbargemeinde Düssel nahm deshalb das Gastspiel kurzfristig bei sich auf. Eine kräftige Gulaschsuppe gibt uns nach der Ankunft die stärkende Grundlage. Schöller, Düssel sowie die Umgebung sorgen außerdem für den besten Besuch der drei Wuppertal-Plus-Konzerte. Frenetischer Beifall nach jeder Darbietung sorgt bei uns für Hochstimmung. Dagegen muss Jürgen im Blindflug spielen, denn die erst reparierte Noten-Lesebrille geht wieder kaputt. Was er allerdings gut hören kann: Für dörfliche Verhältnisse verfügt Düssel über eine erstaunlich gute Schuke-Orgel. Fazit: Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt, von Schöller nach Düssel zu wechseln.

zum Presseartikel in der Rheinischen Post


(30.10.2014)


Wuppertal - Uns ist Er-Barmen widerfahren

Im März gastierten wir in der Christuskirche in Wuppertal-Elberfeld. Nun besuchen wir auf Vermittlung unseres Gönners Dr. Eberhard Röhrig den konkurrenzfähigen Stadtteil Barmen. Der zweite Abend von dreien wurde professionell vom Trägerverein Immanuelskirche e.V. in seinem gut gepflegten Veranstaltungszentrum Wuppertal-Barmen organisiert. Der 1. Vorsitzende, Wolfgang Fehl, begrüßt sowohl uns als auch das Publikum formvollendet. Hier finden wir ideale Bedingungen vor: Eine hervorragende Akustik, die wunderbare Schuke-Orgel, ein begeisterungsfähiges Publikum. Die ehemalige Kirche - ein Objekt zum Verlieben. Wir können hier im instrumentalen Wohlklang »baden«. Matthias Eisenberg benutzt bei seiner obligatorischen Improvisation selten zu hörende Register. Vom zarten Vogelgezwitscher bis zum mächtigen Sturmbrausen ertönt die Orgel unter seinen Händen und Füßen.


(29.10.2014)


Radevormwald - ... schweigt nicht

Kalter Wind weht uns an diesem Abend um die Nase, als wir in Radevormwald ankommen. Kurz vor dem Konzert in der Lutherkirche muss Jürgen schnell noch von einem Optiker seine Noten-Lesebrille reparieren lassen. Jetzt kann das Projekt »3 x in und um Wuppertal« starten. Organisiert hat diese »Tour in der Tour«, samt ihrer Finanzierung durch Sponsoren, Pfarrer i.R. Dr. Eberhard Röhrig aus Wuppertal, ehemals hier Superintendent. Der lutherische Kantor Martin Scheibner, schon im Vorfeld eine wertvolle Stütze dieses Abends, assistiert unserem Organisten, begrüßt warmherzig die Gäste und verabschiedet sie entsprechend. Die von der Werkstatt Karl Schuke aus Berlin in den bestehenden Prospekt 1980 eingebaute Orgel ist ein Klangerlebnis. Unerwartet verlangt die Hörerschaft nach der Orgel-Zugabe auch noch nach uns Bläsern. Wir müssen deshalb, teilweise schon in Zivil, noch einmal hinaus und ernten für ein rasantes Stück frenetischen Beifall.


(28.10.2014)


Seggebruch - Rundum harmonischer Konzertabend

1913 eingeweiht, erfolgte die Grundsteinlegung der im Stile der Neuromanik und im Jugendstil erbauten Kirche in Seggebruch nur etwas mehr als ein Jahr zuvor. Die rote Kirchturmspitze mit einer Höhe von 49,5 Meter ist ein Wahrzeichen der Landschaft zwischen Bückeburg und dem Schaumburger Wald. Als wir am heutigen Montag den Auftrittsort ansteuern, sind wir anfänglich ein wenig verwirrt. Wir passieren das Ortsschild Helpsen und stehen wenige Meter später laut Navi angeblich vor der Kirche in Seggebruch. Erst nachdem wir uns durch ein Foto im Internet vergewissert haben, dass es sich tatsächlich um die Seggebrucher evangelische Kirche handelt, fühlen wir uns richtig angekommen. Pastor Dr. Peter ist dann auch gleich zur Stelle und kümmert sich während des gesamten Aufenthaltes rührend um uns. Diese vorbildliche Gastfreundschaft ist die Grundlage für einen rundum harmonischen Konzertabend.


(27.10.2014)


Letter - Menschen, soweit das Auge reicht

Der 27 Meter hohe freistehende Turm der 1956 erbauten St. Michaelskirche in Letter bei Hannover markiert neben dem Rathaus das Ortszentrum. In diesem Jahr wurde eine qualitativ sehr hochwertige »gebrauchte« Orgel der Berliner Orgelbaufirma Karl Schuke in die Kirche eingebaut und eingeweiht. Wie dankbar die Letteraner darüber sind, kann man am heutigen Besuch ablesen – Menschen, soweit das Auge reicht. Da herrscht von Anfang an Festtagsstimmung. Als die Königin der Instrumente mit all ihren Facetten erklingt, fühlt sich so mancher im Kirchenraum wie im Himmel. Die Strahlkraft unseres Blechs setzt dem Hörerlebnis noch die Krone auf. Eine denkwürdige Improvisation von Matthias Eisenberg als Zugabe, Standing Ovations und abschließend schmettern alle Gäste spontan die erste Strophe von »Ein feste Burg ist unser Gott«, begleitet von mächtigen Orgelklängen, in die Nacht hinaus.


(26.10.2014)


Bochum-Hamme - mitten im Ruhrpott

Die Epiphaniaskirche in Bochum-Hamme wurde 2010 als erste Autobahnkirche in einer Großstadt eröffnet und 2011 in die Route der Industriekultur aufgenommen. Die Kirche entstand 1929/1930 im Bauhaus-Stil, mit den typischen schlichten, streng geometrischen Formen. Den Kirchenraum prägen die dreiseitig umlaufenden, ausschwingenden Emporen, die gegenüber dem Chor von einer Schuke-Orgel eingenommen werden. Diese spielt heute Matthias Eisenberg mit seinem außergewöhnlichen Können und ist uns wieder ein kongenialer Partner im »Soli Deo Gloria«-Konzertprogramm. Für neun Tage wird er uns auf dieser Oktober-Tournee begleiten und einen nicht unerheblichen Teil zum Erfolg beisteuern. Die erweiterte Formation aus Blech & Orgel kommt hier mitten im Ruhrpott jedenfalls großartig an. Konsequenz: Ein Folgekonzert ist bereits angedacht.


(25.10.2014)

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