Classic Brass - Das Blog



 
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Eisenberg - Eisenberg in Eisenberg

Die einstige Residenzstadt Eisenberg im Nordosten Thüringens mit seinem gut erhaltenen Stadtkern ist unsere erste Station einer 10-tägigen Tournee durch 5 Bundesländer. Die Namensgleichheit mit unserem Lieblingsgast Matthias Eisenberg ist eine willkommene Vorlage für einen Kalauer in der Moderation unseres Konzertes in der Stadtkirche St. Peter. Die zweimanualige Böhm-Orgel (Gotha) mit 16 Registern von 1977 ist ein Beispiel der Orgelbaukunst in DDR-Zeiten. Matthias Eisenberg holt aus dem Instrument das Letzte heraus und bringt den Raum – unterstützt von unseren königlichen Blechblasinstrumenten – zum Klingen und Schwingen. Das thüringer Publikum ist hellauf begeistert und spendet bereits beim Auftakt unserer langen Konzertreise stehend Applaus.


(20.06.2014)


Großenhain - krönender Abschluss am Ersten

Die Marienkirche in Großenhain gehört »zu den originellsten Raumschöpfungen der sächsischen Kirchenkunst des späten Barock« (Prof. H. Magirius). Sie wurde in den Jahren 1746 bis 1748 von Ratszimmermeister Johann Georg Schmidt nach einem Stadtbrand auf den Umfassungsmauern einer spätgotischen Hallenkirche errichtet. Hier spielen wir unser letztes Konzert dieser sechstägigen Tournee durch Thüringen und Sachsen. Und es wird der krönende Abschluss einer sehr erfolgreichen Konzertreise. Altar und Orgel sind an der nördlichen Längswand übereinander angeordnet – für die Konzertbesucher besonders reizvoll, haben sie doch das Geschehen buchstäblich vor Augen. Der romantischen Jehmlich-Orgel von 1901 hoch oben entlockt Matthias Eisenberg durch meisterhaftes Registrieren überraschende Klangvarianten. Wir fünf antworten von unten mit Verve und Feuer.


(01.06.2014)


Klingenthal - im vogtländischen Musikwinkel

Die Rundkirche »Zum Friedefürsten« in Klingenthal ist mit ihren 3 Emporen, dem mehrfach geschwungenen Schieferdach und ihrer Zwiebelkuppel das bedeutendste historische Bauwerk Klingenthals und steht dominierend inmitten der Stadt. Zugleich ist sie dank der hervorragenden Arbeit von Kantor Matthias Sandner ein Zentrum der Kirchenmusik im vogtländischen »Musikwinkel« – wie die Gegend aufgrund des hier ansässigen Musikinstrumentenbaus genannt wird. Hier werden aber nicht nur Musikinstrumente gebaut – hier wird natürlich auch musiziert. Ein geeigneter Ort für ein Gastspiel, zumal es hier wahrlich himmlisch klingt. Die Bärmig-Orgel mit ihrer barocken Disposition tönt wunderbar im 12 Meter hohen barocken Kircheninnenraum. Kraftvoll greift Matthias Eisenberg in die Tasten, unterstützt von uns fünf Blechhaudegen. Gemeinsam verschmelzen wir zu einem Jubelchor der Töne, berauschen zwei Stunden lang die dankbare Gästeschar. 


(31.05.2014)


Großolbersdorf - Dorffest unter dem Segen Gottes

Unser Gastspiel heute ist zugleich die Auftaktveranstaltung für das Großolbersdorfer Vereinsfest/Dorffest 2014. Pfarrer Winfried Gröschel und der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde ist es gelungen, nicht nur viele Menschen zu mobilisieren, sondern auch alle Ortsvereine in der Kirche zu versammeln. So lauschen am heutigen Freitag-Abend über 450 Menschen unserem »Soli deo gloria«- Programm und stellen gleichzeitig das dreitägige Dorffest unter den Segen Gottes. Die Gäste erleben ein zweistündiges musikalisches Feuerwerk mit Gänsehaut-Atmosphäre. Als Matthias Eisenberg zum Schluss frühlingsfrisch über das Volkslied »Wie lieblich ist der Maien« improvisiert, hält es keinen mehr auf den Bänken. Minutenlange stehende Ovationen.

Zum Bericht in der Freien Presse


(30.05.2014)


Uhyst am Taucher - Rasten in der Autobahnkirche

Die heutige Autobahnkirche St. Peter und Paul in Uhyst amTaucher wurde 1801 geweiht. Sie ist eine Saalkirche mit gestrecktem achteckigen Grundriss mit beeindruckender Ausstattung. Der Einladung, hier an Christi Himmelfahrt Rast vom Alltagsstress zu machen, sind viele Menschen aus der ganzen Oberlausitz gefolgt. Nach einer sächsisch-originellen Begrüßung durch Pfarrer Müller füllen wir den imposanten Kirchenraum mit Orgel- und Blechbläserklängen zur Ehre Gottes und zur Freude der Zuhörerschaft. Im traumwandlerisch sicheren Zusammenspiel mit Matthias Eisenberg können wir dem trüben und kalten Feiertag in diesem Gotteshaus dann doch noch Glanz und Wärme verleihen.


(29.05.2014)


Zella-Mehlis - Madame Rommels Unpässlichkeit

Die Kirche Zella St. Blasii wurde 1768-1774 an Stelle der niedergebrannten St. Blasii-Kapelle von Johann David Weidner errichtet und am 1. Advent 1774 geweiht. Die Orgel wurde 1778/79 von Johann Caspar Rommel aus Roßdorf (bei Schmalkalden) erbaut. Sie gilt als eine der historisch wertvollsten Orgeln des Spätbarock in der Thüringer Orgellandschaft. Aber erst nach einer kurzen »Behandlung« ist die alte Dame spielbereit. Da sie einen Ganzton höher intoniert wurde, spielt Matthias Eisenberg heute alle gemeinsamen Stücke wie selbstverständlich einen Ganzton tiefer. Im schönen barocken Kirchenraum kann unser »Soli deo gloria«-Programm so richtig seine Wirkung entfalten und wird vom fachkundigen Publikum begeistert aufgenommen.


(28.05.2014)


Gehren - Michael-Bach-Tage

Die ehemalige St. Michaeliskirche in Gehren (Thüringen), in der Johann Michael Bach, der Schwiegervater von Johann Sebastian Bach 21 Jahre als Stadtschreiber, Organist und Instrumentenbauer wirkte, wurde in den Jahren 1830-1834 wieder erbaut. Heute trägt sie den Namen Stadtkirche St. Michael. 1895 erhielt die Kirche eine romantische Orgel, welche vom renommierten Hoforgelbaumeister Wilhelm Sauer gebaut wurde. Zu Ehren von Johann Michael Bach finden alljährlich die Michael-Bach-Tage statt. Im Rahmen dieses Festivals spielen wir heute mit Matthias Eisenberg unser »Soli deo gloria«-Programm. Mit gewohnt meisterhaftem Können reizt unser berühmter Gast die klanglichen Möglichkeiten der Sauer-Orgel gänzlich aus und löst mit seiner genialen Improvisation zum Schluss frenetischen Beifall der Zuhörerschaft aus.

Hier gelangen Sie zur Rezension in der Thüringischen Landeszeitung.


(27.05.2014)


Carlsfeld - Feuerwerksmusik contra Wassermusik

Als wir gegen 13 Uhr in Carlsfeld eintreffen, regnet es. Als wir gegen 19:30 Uhr Carlsfeld wieder verlassen, regnet es. In den sechseinhalb Stunden unseres Aufenthaltes im oberen Erzgebirge unweit der tschechischen Grenze in 850 m Höhe regnet es überhaupt ununterbrochen – eine permanente »Wassermusik«. Gegen diese spielen wir um 17 Uhr mit der »Feuerwerksmusik« von Händel an – im Trockenen und Warmen, in der voll besetzten barocken Trinitatiskirche, der ältesten Kirche in Form eines Zentralbaus in Sachsen. Nach einem furiosen ersten Teil eröffnet unser Tubist Roland Krem den zweiten mit dem »Largo al Factotum« von Gioachino Rossini und erntet für seine Glanzleistung bei diesem halsbrecherischen Solo – so wie jeden Abend – frenetischen Applaus.


(18.05.2014)


Bad Lausick - 909 Jahre altes Kirchengebäude

Was für ein lange Geschichte, die die St. Kilianskirche in Bad Lausick (Kurort im Landkreis Leipzig in Sachsen) vorzuweisen hat! 909 Jahre steht das als romanische Basilika angelegte Gotteshaus nun schon in Bad Lausick und hat in dieser enormen Zeitspanne allen geschichtlichen Stürmen getrotzt. Als wir am heutigen Samstagabend ins Längsschiff einmarschieren, können wir uns über einen – für einen Fußball-Pokalendspiel-Abend – erstaunlich guten Besuch freuen. Die klanglichen Möglichkeiten der um einen halben Ton höher intonierten Silbermann-Orgel werden von Matthias Eisenberg vollständig ausgeschöpft. Im Fernduell zwischen Orgelempore und Altarraum entwickelt sich im besten Einvernehmen ein munteres Kräftemessen mit überraschenden Klangvarianten. Unser Bläsersound verleiht dem Konzertabend dabei eine weihevolle, geradezu königliche Atmosphäre.


(17.05.2014)


Werben (Elbe) - die kleinste Hansestadt der Welt

Das Rot des Backsteins beherrscht außen wie innen den Gesamteindruck der St. Johanniskirche in Werben (Elbe). Von außen wuchtig, von innen erhaben, so präsentiert sich uns dieser sicher viel zu groß geratene Sakralbau in der heute gerade einmal 900-Seelen-Stadt im Norden von Sachsen-Anhalt, direkt an der Elbe gelegen. Jeder Schritt, jeder Ton klingt hier lange nach. Diese fabelhafte Akustik können wir uns heute zunutze machen, mit dem Raumklang spielerisch umgehen. Brennende Kerzen an den Enden der Bankreihen verleihen dem Konzert zusätzlich eine romantische Note, zur Freude der zahlreichen Besucher. Wie ein Wimpernschlag reiht sich unser Gastspiel ein in die über 800 Jahre lange Geschichte dieses Gotteshauses – Musiker wie Zuhörer spüren einen Hauch von Ewigkeit.


(16.05.2014)

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