Classic Brass - Das Blog



 
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Heilbad Heiligenstadt - hoch und himmlisch

Die in einer Bauzeit von über 200 Jahren 1485 fertig gestellte gotische St.-Martins-Kirche in Heilbad Heiligenstadt wollte durch die hohen Säulen, die Leichtigkeit der Glasfenster und der geometrischen Ausrichtung die Ehre und Herrlichkeit Gottes zeigen und besticht auch heute durch ihre wunderbare Architektur. Unser vorletzter Auftritt auf dieser langen Konzertreise – heute ohne Matthias Eisenberg (er spielt in Stettin in Polen) ist ein klangprächtiger Höhepunkt. Im langgezogenen Kirchenschiff klingt unser spektakuläres Konzertprogramm »5 x virtuos« geradezu himmlisch. Auch heute widerstehen viele Menschen dem Fußballvirus und setzen sich stattdessen lieber in dieses schöne Gotteshaus, um unseren Blechbläserklängen zu lauschen. Wir spielen uns die Seele aus dem Leib, damit die Leute ihre Wahl nicht bereuen. Dies scheint zu gelingen, denn die Begeisterung ist riesig. Vor allem die Posaunenchorbläserinnen und –bläser schwärmen vom Dargebotenen. Uns tun diese Komplimente natürlich gut und motivieren uns für unsere weitere Arbeit. Nach diesem denkwürdigen Abend ist unsere Classic Brass-Landschaftskarte um einen attraktiven Auftrittsort reicher. Beim nächsten Mal wollen wir dann mit Matthias Eisenberg nach Heilbad Heiligenstadt kommen.


(28.06.2014)


Neu Zauche - nur dreimal umfallen

Matthias Eisenberg muss nur dreimal umfallen, dann ist er am heutigen Auftrittsort. Exakt 3,3 km sind es von seiner Haustüre bis zur backsteinernen Evangelischen Kirche in Neu Zauche. Weil seine 90-jährige Mutter auf allen Konzertreisen mit dabei ist, fährt er die meist langen Fahrtstrecken mit seinem eigenen PKW. Heute benötigt er gerade einmal 5 Minuten. Und natürlich ist er in seiner neuen Wahlheimat, dem Oberspreewald, mittlerweile eine Berühmtheit. Seine Konzerte in der Schinkelkirche in Straupitz sind regionale Großereignisse. Ein wenig im Schatten dieser findet also das heutige Gastspiel im Nachbarort statt. Wahrscheinlich würden alle knapp eintausend Einwohner von Neu Zauche in der von 1859 bis 1862 nach Plänen von Regierungs- und Baurat Emil Alexander Flaminius aus Frankfurt an der Oder im sogenannten preußischen Rundbogenstil errichteten Kirche Platz finden, so großzügig ist dieses Gotteshaus angelegt. Die Orgel ist aus dem Jahr 1967. Damals wurde sie von der Orgelbaufirma Alexander Schuke aus Potsdam mit 2 Manualen und 25 Registern neu errichtet. Mit diesen großartigen Rahmenbedingungen können wir heute einmalige Klangerlebnisse erzeugen, die von der oberspreewälder Zuhörerschaft begeistert aufgenommen werden.


(27.06.2014)


Diedersdorf - volle Kirche trotz Fußball

Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet: Deutschland spielt sein letztes Gruppenspiel bei der Fußball-WM in Brasilien gegen die USA – trotzdem ist die Dorfkirche in Diedersdorf bei Berlin voll besetzt. Gleich zu Beginn beglückwünscht Pfarrer Karsten Weyer die Gäste – sie wären in jedem Fall Gewinner dieses Abends. Als wir diese Vorschusslorbeeren ernten, ist uns bewusst, dass wir quasi weltmeisterlich aufspielen müssen. Wir geben unser Bestes und können spielend leicht die Herzen der Zuhörerschaft gewinnen. Das schöne Wetter trägt zur guten Stimmung mit bei. Lichtimpulse lassen den Altarraum in der noch recht hellen Abendsonne, die durch die Kirchenfenster scheint, zauberhaft erstrahlen. Vor dem Kirchenportal gibt’s in der Pause unter freiem Himmel bei einem Gläschen Prosecco gute Gespräche und anschließend eine ebenso erfolgreiche zweite Halbzeit.


(26.06.2014)


Gräfenhainichen - in der Paul Gerhardt-Stadt

Pfarrerin Angelika Schiller-Bechert hat uns und Starorganist Matthias Eisenberg bereits ein zweites Mal in die evangelische Stadtkirche Sankt Marien nach Gräfenhainichen eingeladen. In der Geburtsstadt von Paul Gerhardt, dem großen evangelisch-lutherischen Liederdichter, spielen wir unser sechstes Konzert in Folge, und auch hier dürfen wir uns über deutlich mehr Publikumszuspruch freuen. Anders als vor einem Jahr spielen wir die gemeinsamen Stücke mit Matthias Eisenberg (an der Rühlmann-Orgel) von unten, trotz der großen Distanz zwischen Orgelempore und Altarraum. Mittlerweile verstehen wir uns »blind«, können deshalb auch über große Strecken gut und sicher zusammenspielen. Die Zuhörerschaft profitiert von diesem außergewöhnlichen Verständnis – ist fasziniert und honoriert jedes Musikstück mit langanhaltendem Beifall.


(25.06.2014)


Ilsenburg - im traumhaft schönen Nordharz

Ilsenburg ist eine an der Ilse gelegene Kleinstadt im Nordharz. Auch hier spielen wir bereits zum zweiten Mal – mit wachsendem Zuspruch. Die Marienkirche, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht und seitdem mehrmals umgebaut wurde, liegt auf einer Anhöhe unweit des Stadtzentrums. Der heutige lang ersehnte Regen hindert die Musikfreunde nicht am Konzertbesuch. So können wir in einer gut gefüllten Kirche gastieren. Die von Orgelbaumeister Lägel (Firma Schuster) 1978 aus drei alten Orgeln aufgebaute neue Orgel mit 23 Registern und 2 Manualen ist unser heutiges Pendant. Mit großer Meisterschaft spielt Matthias Eisenberg auch dieses Instrument und steuert damit einen schier unerschöpflichen Klangreichtum zu unseren hellen Blechbläserklängen bei. Auch hier große Begeisterung.


(24.06.2014)


Finsterbergen - barocke Schönheit und die passendenTöne

Die 1730 eingeweihte Dreifaltigkeitskirche im thüringischen Finsterbergen am Nordhang des Thüringer Waldes ist bereits unsere vierte Station auf unserer 10-tägigen Konzertreise. Bereits zum zweiten Mal gastieren wir hier in dieser Kombination mit Bläsern und Orgel. Heiko Bader, der sein Fotogeschäft gleich neben der Kirche betreibt, setzt uns noch mit dem anfänglichen Glockenläuten in Szene (siehe Foto). Danach spielen wir die passenden Töne zur barocken Innenausstattung. Glanz zu Glanz, Verzierung zu Verzierung. So wird der Abend zu einer außergewöhnlichen Einheit aus Architektur und Musik. Die Gäste honorieren diese Einmaligkeit mit frenetischem Beifall, was Matthias Eisenberg zu einer seiner genialen Improvisationen animiert. Danach treten erfüllte Zuhörer den Heimweg an.


(23.06.2014)


Zwickau-Planitz - ein Stück Heimat

Für Matthias Eisenberg war Zwickau 8 Jahre lang Wahlheimat und Wirkungsstätte. Entsprechend zahlreiche Fans hat er in der Robert-Schumann-Stadt. Seit seinem Umzug nach Straupitz (Spreewald) vermissen ihn viele Musikfreunde und genießen heute um so mehr das Wiedersehen und -hören in der Evangelisch-methodistischen Christuskirche in Zwickau-Planitz. Der Besuch mit annähernd 300 Gästen ist überwältigend. Wir werden getragen von der Begeisterung des Publikums und können spielend leicht die Herzen der Musikfreunde gewinnen. Zum Schluss lässt sich unser Special Guest nicht lumpen und spielt eine 15-minütige Imrovisation über »Geh aus mein Herz und suche Freud« - danach hält es keinen mehr auf den Bänken... Der »Absacker« mit den Posaunenchorbläsern vor der Kirche rundet dieses Gastspiel auf wunderbare Weise ab.


(22.06.2014)


Olbernhau - Classic Brass trotzt Fußball

Trotz des zweiten Gruppenspiels Deutschland gegen Ghana ist die Stadtkirche im erzgebirgischen Olbernhau gut besetzt. Unser Konzert beginnt allerdings auch 2 Stunden vor dem Anpfiff im brasilianischen Fortaleza, sodass Fußballfans unter den Konzertbesuchern wenigstens noch die zweite Halbzeit verfolgen können. Wir Blechblasmusiker und unser Orgelvirtuose nehmen also zuerst den Ball auf und spielen diesen musikalisch hin und her. Unser Vorteil: Bei uns geht es nicht um Sieg oder Niederlage. Unsere Gäste sind immer die Gewinner. Das macht unseren Beruf zu einem der schönsten in der breitgefächerten Berufslandschaft. Die Zuhörerschaft spürt diese Leidenschaft und erfreut sich an unseren musikalisch-akrobatischen Darbietungen.


(21.06.2014)


Eisenberg - Eisenberg in Eisenberg

Die einstige Residenzstadt Eisenberg im Nordosten Thüringens mit seinem gut erhaltenen Stadtkern ist unsere erste Station einer 10-tägigen Tournee durch 5 Bundesländer. Die Namensgleichheit mit unserem Lieblingsgast Matthias Eisenberg ist eine willkommene Vorlage für einen Kalauer in der Moderation unseres Konzertes in der Stadtkirche St. Peter. Die zweimanualige Böhm-Orgel (Gotha) mit 16 Registern von 1977 ist ein Beispiel der Orgelbaukunst in DDR-Zeiten. Matthias Eisenberg holt aus dem Instrument das Letzte heraus und bringt den Raum – unterstützt von unseren königlichen Blechblasinstrumenten – zum Klingen und Schwingen. Das thüringer Publikum ist hellauf begeistert und spendet bereits beim Auftakt unserer langen Konzertreise stehend Applaus.


(20.06.2014)


Großenhain - krönender Abschluss am Ersten

Die Marienkirche in Großenhain gehört »zu den originellsten Raumschöpfungen der sächsischen Kirchenkunst des späten Barock« (Prof. H. Magirius). Sie wurde in den Jahren 1746 bis 1748 von Ratszimmermeister Johann Georg Schmidt nach einem Stadtbrand auf den Umfassungsmauern einer spätgotischen Hallenkirche errichtet. Hier spielen wir unser letztes Konzert dieser sechstägigen Tournee durch Thüringen und Sachsen. Und es wird der krönende Abschluss einer sehr erfolgreichen Konzertreise. Altar und Orgel sind an der nördlichen Längswand übereinander angeordnet – für die Konzertbesucher besonders reizvoll, haben sie doch das Geschehen buchstäblich vor Augen. Der romantischen Jehmlich-Orgel von 1901 hoch oben entlockt Matthias Eisenberg durch meisterhaftes Registrieren überraschende Klangvarianten. Wir fünf antworten von unten mit Verve und Feuer.


(01.06.2014)

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