Classic Brass - Das Blog



 
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Mohorn – zum 750-jährigen Jubiläum

Schon früh wurde Mohorn in Verbindung mit dem Bistum Meißen genannt, als es Markgraf Heinrich der Erlauchte im Jahre 1267 dem Domstift zu Meißen unter dem Namen Ohorne zum Geschenk machte. Der sorbische Name Ohorne bedeutet hier »Das um den Berg Liegende«. Ein kleiner Ort mit einer jahrhundertealten Geschichte, in dem wir aus Anlass der Jubiläumsfeierlich-keiten Station machen. Kurzfristig haben wir Matthias Eisenberg angefragt, ob er dieses Festkonzert mit seinem Orgelspiel bereichern möchte, und dankenswerterweise hat er zugesagt. So können wir heute mit Pfeifen und Trompeten, Horn, Posaune und Tuba aufspielen, um der Mohorner Festwoche schon zu Beginn »Glanz & Gloria« zu verleihen. Matthias Eisenberg spielt die Kreutzbach-Orgel gewohnt meisterlich – wir schmettern wiederum gut gelaunt ob der berauschenden Kulisse mit unseren Blechblasinstrumenten um die Wette – und so formen sich Klanggebäude zu majestätischer Größe. Ein würdiger Beginn – wie uns von vielen bescheinigt wird – für diesen stolzen Anlass.


(05.06.2017)


Großkmehlen – kleiner Ort mit berühmter Orgel

Unmittelbar an der Landesgrenze zu Sachsen liegend, befindet sich unser 2. Ziel an diesem Wochenende – das typische Straßen-angerdorf Großkmehlen am Fuße der Kmehlener Berge. Schon von Weitem sieht man den Turm der Sankt-Georgs-Kirche. In den Jahren 1716-1718 erhielt sie ihr heutiges Aussehen. Dieser Umbau wurde nach einem Gutachten von George Bähr, dem Erbauer der Dresdener Frauenkirche, durchgeführt. Einrichtung und Ausstattung ist Barock, davon das Pfarr- und Patronatsgestühl aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die Orgel wurde in den Jahren 1717/18 von Gottfried Silbermann erbaut. Er schuf dieses Werk als achtes von 45 Orgeln. Matthias Eisenberg spielt dieses berühmte Instrument jedes Jahr am Pfingstsonntag. Dieses Jahr dürfen wir ihn mit »Glanz & Gloria« verstärken. Die Gäste in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche sind hellauf begeistert und klatschen frenetisch Beifall.


(04.06.2017)


Schlepzig – im Unterspreewald

Unsere 1. Station an diesem verlängerten Pfingstwochenende führt uns in den Unterspreewald. Nach einer zweimonatigen Pause freuen sich alle Ensemblemitglieder von Classic Brass riesig, dass es nun endlich wieder auf Tour geht. Durch die Vermittlung von Pfarrer Christoph Hanke aus Straupitz spielen wir im idyllischen Schlepzig. Die Weihe der Kirche in Schlepzig erfolgte im Jahr 1782. Errichtet wurde die Kirche in Fachwerkbauweise. An der westlichen Seite der Kirche befindet sich der mit vertikalen Brettern verkleidete Kirchturm. Die gastgebende Kirchengemeinde hat schon alles bestens vorbereitet für ein musikalisches Feuerwerk zum bevorstehenden Pfingstfest. Ein furioser 1. Teil ruft allseits Begeisterung hervor. Trotz Gewitterwolken am Himmel bleibt es trocken und die Pausen-bewirtung kann im Freien stattfinden. Im 2. Teil ziehen wir dann nochmals alle Register unseres Könnens. Dankbar und beschwingt treten Urlauber und Einheimische den Heimweg an.


(03.06.2017)


Heinsheim – Blick ins Tal

Die Heinsheimer Bergkirche erlebt nun schon das neunte (!) Konzert mit Classic Brass, und auch heute strömen viele Musikfreunde in diese wunderschöne, weithin sichtbare Kirche bei Bad Rappenau im Landkreis Heilbronn. Die erste Erwähnung der Heinsheimer Bergkirche erfolgte im Jahr 965 im Cartularium Wormatiense, einer frühen Auflistung der Besitztümer des Bistums Worms. Die dem Hl. Hilarius geweihte Kirche ist vermutlich bereits im 8. Jahrhundert entstanden und damit eine der ältesten Landkirchen in Südwestdeutschland. Ein Konzert spielen wir nun noch mit Jürgen Neudert an der Posaune. Im kleinen Gotteshaus wirken wir Musiker im Altarraum wie eingerahmt. Mit unserem berühmten Gast spielen wir uns in die Herzen der zahlreichen Zuhörer, die den steilen Anstieg bis zur Bergkirche offenkundig nicht bereuen müssen. Von oben genießen viele Gäste bereits in der Konzertpause mit einem Gläschen Prosecco in der Hand den Blick ins Tal.


(26.03.2017)


Karlsruhe-Grötzingen – unbändiger Spaß

300 Besucher ließen sich am heutigen Samstag von unseren Einladungen anlocken. Eine voll besetzte Kirche im Badischen – noch dazu ein tolles und begeisterungs-fähiges Publikum – unsere kleine Frühlingstournee durch Baden-Württemberg findet großartigen Anklang! Als wir 18 Uhr einmarschieren, richten sich alle Blicke neugierig und voller Erwartung auf uns. Wie entfesselt spielen wir unser schönes und abwechslungsreiches Konzertprogramm. Jürgen Neudert – unsere hochdotierte Aushilfe an der Posaune – fühlt sich in unserem Ensemble offensichtlich pudelwohl – vor einem Blues macht er sogar spontan eine launige Ansage. Wir sehen liebe Freunde im Publikum sitzen. Wie sie, lauschen auch alle anderen Besucher aufmerksam unserem Vortrag und spenden nach jedem Musikstück anerkennenden Applaus. In der großen Kirche können sich unsere Blechbläserklänge aber auch wunderbar majestätisch entfalten. Unsere Spielfreude überträgt sich unmittelbar auf die Gäste, und so entwickelt sich der Konzertabend zu einem berauschenden Erlebnis für alle, auch für uns Musiker. Gern kommen wir wieder nach Grötzingen!


(25.03.2017)


Dettingen – mit Prof. Jürgen Neudert

Am heutigen Freitag – dem Start unserer kleinen Frühlingstournee – gastieren wir bereits zum vierten Mal am Fuße der schwäbischen Alb in der Evangelischen St. Georgskirche in Dettingen unter Teck. Das im 2. Weltkrieg sehr stark beschädigte Gotteshaus konnte in den Nachkriegsjahren wiederaufgebaut werden. Erhalten blieb der kreuzgratgewölbte Westturm ohne Fachwerkober-geschoss und Helm sowie die Umfassungsmauern von Schiff und Chor. Heute erlebt der Besucher wieder eine schöne heimelige Kirche. Kurt Würthele (76) – ein rüstiger Rentner und Trompeter im ortsansässigen Posaunenchor – hat unsere Anfrage postwendend an die Entscheidungsträger (Kirchengemeinde und Posaunenchor) weitergeleitet und sofort Unterstützung gefunden. Unser diesjähriges Konzertprogramm »Wie im Himmel« enthält viele Stücke unserer brandneuen CD »Groovy Classics« und wird begeistert aufgenommen. Johannes Kronfeld (unseren Posaunisten, der in den nächsten Stunden zum fünften Mal Vater wird!), vertritt dankenswerterweise der weltbekannte Jazzposaunist Prof. Jürgen Neudert aus Nürnberg – mit einer erwartet grandiosen Leistung. Allseits Begeisterung!


(24.03.2017)


Lübben (Spreewald) – 341 Jahre nach Paul-Gerhardt

Die Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben ist eine spätgotische Hallenkirche. Das heutige äußere Bauwerk wurde 1607-1666 errichtet. Sie wurde dem Heiligen Nikolaus geweiht (Kirche St. Nikolai). Nach einer Restaurierung, mit Einbau des Portals, ist sie um 1931 in Paul-Gerhardt-Kirche umbenannt worden, da der bekannte Liederdichter von 1669 - 1676, die letzten 7 Jahre seines Lebens, hier Pfarrer war. Classic Brass gastiert das erste Mal in diesem berühmten Gotteshaus, aber durch das Konzert in der Schinkelkirche im benachbarten Straupitz am Pfingstsamstag 2015 sind wir in der Region keine Unbekannten mehr. Und so ist auch diese Spreewalder Kirche an diesem Februar-Sonntag zu unser aller Freude sehr gut besucht. Wie schon der berühmte Liederdichter vor rund 350 Jahren, werfen auch wir all unser Können zum Lob Gottes in die Waagschale und bewegen mit unserer Musik die Herzen der Menschen.

Hier geht's zur Zeitungskritik der Lausitzer Rundschau


(19.02.2017)


Taucha – Heimspiel für unseren Posaunisten

Die zweite Station unserer kleinen Februar-Tournee, die Stadtkirche St. Moritz in Taucha bei Leipzig, ist ein Predigtsaalbau von 1772-74, der die im großen Stadtbrand zerstörte romanische Vorgängerkirche ersetzt hat. Ihr Westturm mit seinen barocken Formen dominiert die Stadtsilhouette von Taucha. Im Kircheninneren beeindrucken die zweigeschossig umlaufenden Emporen und der Kanzelaufbau über dem Altar. Unser Posaunist Johannes Kronfeld (er wohnt nur wenige Kilometer von diesem Gotteshaus entfernt) hat dieses Gastspiel vermittelt und organisiert. Er hat fleißig geworben, und sogar seine vier Kinder haben in der Umgebung viele Handzettel verteilt. Und so ist die Tauchaer Stadtkirche folgerichtig sehr gut gefüllt, als wir um 18 Uhr einmarschieren. Vor solch einer Kulisse spielt es sich natürlich sehr leicht. Wir werden von der Begeisterung des Publikums förmlich getragen. Nach dem Konzert bestätigen uns einige Zuhörer, dass sie sich tatsächlich so gefühlt hätten, wie von uns im Titel angekündigt, nämlich »Wie im Himmel«!


(18.02.2017)


Markneukirchen – Revival im »Musikwinkel«

Im sächsischen Vogtland liegt die Stadt Markneukirchen. Die kleine Stadt bildet den Mittelpunkt des sogenannten »Musikwinkels«, einer traditionsreichen Region des Musik-instrumentenbaus. Die neuromanische Evangelisch-Lutherische St.-Nicolai-Kirche befindet sich im Zentrum von Markneukirchen am Markt. Ihr Bau begann 1842 nach Plänen von Ernst Hermann Arndt, einem Schüler von Gottfried Semper. 1848 erfolgte die Kirchenweihe. Die Schulze-Orgel aus dem gleichen Jahr gehört zu den bedeutendsten Orgeldenkmälern der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dass wir hier zum zweiten Mal gastieren, ist dem ersten sehr erfolgreichen Gastspiel am 18. September 2015 zu verdanken. Matthias Eisenberg – wie damals auch heute unser Gast – ist extra aus Straupitz (Spreewald) angereist, um uns mit seinem kongenialen Orgelspiel noch zu verstärken. Mit Pfeifen, Blech und Verve zelebrieren wir unser neu zusammengestelltes Konzertprogramm. Die St.-Nicolai-Kirche ist erfüllt vom majestätischen Klang der Königin der Instrumente und unserer schmetternden Blechblasinstrumente. Die Zuhörerschaft ist begeistert und erklatscht sich eine jener genialen Improvisationen, wie sie nur ein Matthias Eisenberg zustande bringt. Auch diese hier und heute – über das Lied »Geh aus, mein Herz, und suche Freud« (vielleicht aus Sehnsucht nach Wärme…) – ein einmaliges Kunstwerk!


(17.02.2017)


Ellwangen – Musik wie vom Himmel

Wieder ist es kalt draußen – wie schon vor fest genau zwei Jahren – als wir das letzte Mal hier in der prunkvollen Evangelischen Stadtkirche in Ellwangen gastierten, ebenfalls gemeinsam mit Matthias Eisenberg an der Rensch-Orgel (von 1974). Das Gotteshaus mit seinem barocken Inneren und den schönen Gewölbe-Malereien ist erstaunlich gut beheizt, sodass einem wirklichen »Glanz & Gloria«-Programm nichts im Wege stehen dürfte. Nachdem wir gestern in Eckenhaid mit Matthias Eisenberg drei Stunden geprobt haben, können wir dem Publikum neue gemeinsame Stücke präsentieren. Allerdings spielen wir diese – anders als vor zwei Jahren – nicht vom Altarraum aus auf Distanz, sondern eilen dafür extra auf die Orgelempore, um den Leuten Musik wie vom Himmel zu schenken. Als Matthias Eisenberg zum Schluss 15 Minuten über »Liebster Jesu, wir sind hier« improvisiert, sind die ca. 400 Gäste restlos überzeugt, ein ganz besonderes Konzert erlebt zu haben. Die Zuhörerschaft steht wie auf Kommando auf, dreht sich zur Orgelempore um und applaudiert dem Orgelvirtuosen und uns Blechbläsern minutenlang.

Zeitungskritik Ipf- und Jagstzeitung

Zeitungskritik Schwäbische Post


(22.01.2017)

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