Classic Brass - Das Blog



 
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Neukirchen – Classic Brass in CD-Qualität

Nach unserer Ankunft in Neukirchen werden wir sehr freundlich von Pfarrer Bilz in Empfang genommen. In der warmen Küche bekommen wir einen Imbiss und im großen Gemeinderaum ist reichlich Platz zum Einspielen und Umziehen. Die Teilnehmer des für heute zeitgleich geplanten Tanzkurses entscheiden sich kurzerhand, geschlossen unser Konzert zu besuchen – eine weise Entscheidung, wie wir nicht ganz uneigennützig finden. Im Innenraum der Kirche hat sich einiges verändert seit dem letzten Classic Brass Konzert. Nach der umfassenden Sanierung finden wir einen neuen Mittelgang vor und die Kirche wirkt hell und sympathisch. Auch technisch ist alles auf den neuesten Stand gebracht. Nach dem Geläut beginnen wir mit unserem Konzert und merken gleich, dass diese intensive Woche mit Proben, CD-Aufnahmen und Konzerten uns in Punkto blindes Zusammenspiel wieder ein Stück weitergebracht hat. Das spürt natürlich auch unser Publikum und ist – in Komplimenten nach dem Konzert an uns herangetragen – nicht nur von unserem souveränen Auftreten beeindruckt, sondern auch vom intuitiven und harmonischen Zusammenspiel. Viel Applaus, zwei Zugaben, darunter von Astor Piazzolla »Oblivion«, zu finden auf unserer neuen CD »Groovy Classics«.


(22.10.2016)


Bad Salzungen – kleine Panne, großes Ave Maria

Das im MDR Kultur-Radio angekündigte Konzert Classic Brass & Matthias Eisenberg an der Orgel beginnen wir traditionell mit barocker Bläser- und Orgelmusik und schwingen uns nach unserem Motto »Glanz & Gloria« glänzend bis kurz vor die Pause. An dieser Stelle beginnen wir mit der Einleitung zu »Pomp and Circumstance«, der heimlichen Nationalhymne der Engländer und warten nach einigen Takten gespannt, aber leider vergeblich auf den Orgeleinsatz des großen Maestros der Königin der Instrumente. Was wir nicht wussten ist, dass sich überraschend die Orgelnoten sehr geschickt ganz woanders versteckt hatten und zum richtigen Zeitpunkt fehlten. Nach einer kurzen Suchaktion tauchten die Noten wieder auf und der wiederholte Anlauf zur Darbietung dieses wundervollen Stückes glückte. So wird dem Publikum und uns dieses Konzert immer in lebendiger Erinnerung bleiben. Nach der Pause erleben die Zuhörer Classic Brass und Matthias Eisenberg in Hochform und honorieren das mit langanhaltendem Applaus. Die beiden Zugaben: eine wirklich großartige Orgel-Improvisation über Schuberts »Ave Maria« und der von uns gespielte Abendsegen aus Engelbert Humperdincks Oper »Hänsel und Gretel«.


(18.10.2016)


Heiligenstadt – Heilbaden im Meer der Töne

Heute gastieren wir zum zweiten Mal in der St.-Martins-Kirche in Heiligenstadt (dieses Mal allerdings verstärkt durch Matthias Eisenberg an der Böhm-Orgel). Die in einer Bauzeit von über 200 Jahren 1485 fertig gestellte gotische Kathedrale besticht auch heute noch durch ihre wunderbare Architektur. Aber auch die Akustik kann sich hören lassen und lockt immer wieder zahlreiche Besucher zu den angebotenen Konzerten. Wir können uns ebenfalls über regen Zuspruch freuen und marschieren somit bestärkt durch den langen Mittelgang ein zu unserer "Bühne" – dem Altarraum. Matthias Eisenberg hat derweil hoch oben am anderen Ende des Kirchenraumes auf der Orgelbank Platz genommen. Gemeinsam verzaubern wir das Publikum für zwei Stunden mit unserem "Glanz & Gloria"-Programm. Nach dem Konzert erhalten wir eine nette Anregung von einer Konzertbesucherin – wir sollten Ärzte und Krankenkassen mit ins Boot holen… zukünftige Verordnung: "Heilbaden im Meer der Töne".


(09.10.2016)


Odenthal – Benefizkonzert im Altenberger Dom

Der Altenberger Dom ist nach dem Kölner der bedeutendste Sakralbau im ganzen Rheinland. Wussten Sie, dass dieses architektonische Meisterwerk ein sogenanntes Simultaneum ist, also von evangelischen und katholischen Christen gleichermaßen genutzt wird? Heute spielen wir hier ein Benefizkonzert zugunsten der Dresdner Frauenkirche und des Berliner Schlosses. Es erklingen in toller Mischung glanzvolle Stücke aus unserem Klassik-Repertoire und Orgelwerke von Henry Purcell, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Charles-Marie Widor und Edward Elgar – interpretiert von Classic Brass & Matthias Eisenberg. In das Gotteshaus strömen von den beiden Freundeskreisen geladene Gäste sowie Sponsoren und Förderer. Das musikinteressierte Publikum genießt unsere Spielfreude und traditionell erklingt zum Abschluss des Konzertes eine fulminante Orgel-Improvisation von Matthias Eisenberg – heute als Ausblick auf das Reformationsjubiläum im nächsten Jahr mal über den Choral „Eine feste Burg ist unser Gott“. Standing Ovation.


(08.10.2016)


Gotha – kalter Hund mit heißem Kaffee

Zum sechsten Mal gastiert Classic Brass in Gotha in der Neuapostolischen Kirche. Einmal mehr reisen wir von unterschiedlichen Orten aus an. Zoltan, Jürgen und Gabor kommen mit dem Tourbus aus dem Süden, Roland und Johannes kommen mit der Bahn und sind sehr froh über den Shuttle-Service von Detlev Schulz, der uns zudem zu diesem Konzert hier in Gotha eingeladen hat. Wir werden freundlich an der Kirche empfangen und nach dem Aufbau ist eine kleine Stärkung für uns vorbereitet. Neben Schnittchen, Kaffee und Gebäck gibt es "kalten Hund". So ein kalter Hund begegnet einem nicht alle Tage. Für das Rezept, das am nächsten Morgen am Tourbus zu finden ist, bedanken wir uns herzlich! (Sie finden es weiter unten am Ende des Artikels...) Neben Fans und "alten Bekannten"...


(07.10.2016) ...mehr


Herford – Ristorante La Mamma

Heute steuern wir nicht den Konzertort an, sondern unser persönliches "Ristorante La Mamma" in Herford – die Wohnung der Mutter unseres Hornisten Gabor. Dort angekommen, werden wir von ihr mit lauter Köstlichkeiten bewirtet. Gut gesättigt fahren wir anschließend zum heutigen Auftrittsort. Das Gastspiel findet im Rahmen des Festivals "CANTart" statt – in der Stiftskirche St. Marien in Herford, einer hochgotischen Hallenkirche mit fast quadratischem Grundriss. Der Innenraum wirkt mit den schlanken aufsteigenden Pfeilern ungemein licht. Akustisch erleben wir ihn zudem als einen Traum- Raum. Hier klingen unsere Töne angenehm lange nach, gleiten wie weiche Seidenbänder um Ohren und Herzen – schmeicheln, streicheln und erfreuen die empfänglichen Seelen. Unser "FESTIVAL der Töne" wird zum "FESTIVAL der Sinne" – ein Ohrenschmaus im altehrwürdigen Gemäuer. Die Gäste sind entrückt und danken uns zum Schluss stehend mit langanhaltendem Applaus.


(25.09.2016)


Zichtau – auf dem Gut ist alles gut

Heute war eigentlich ein Open-Air-Konzert im Rahmen des 21. Altmärkischen Musikfestes auf Gut Zichtau geplant. Da die Temperaturen aber bereits zu kühl sind, findet das Gastspiel in der Orangerie – einem schönen, hellen und langgestreckten Gebäude – statt. Wir sind gegen 15 Uhr auf dem Gelände mit seiner großflächigen Parkanlage und erfreuen uns an dem schönen Ambiente. Hier lässt sich’s gut verweilen – Vorfreude auf das Konzert kommt auf. Um 17 Uhr ist der Saal der Orangerie bis auf den letzten Platz gefüllt und wir ziehen spielend durch den Mittelgang ein. Die kleine Bühne wird für zwei Stunden unsere Heimat. Von dort erklingen unsere schmetternden, weichen, leisen und lauten Töne – zur großen Freude der zahlreichen Gäste. Das Gastspiel klingt traditionell kulinarisch bei unserer lieben Freundin Gisela Pfeil aus – es gibt Rinderrouladen, Klöße und Rotkohl. Ein rundum gelungener Tag!


(24.09.2016)


Siegen – ausgelagert und trotzdem herzlich willkommen

Eigentlich sollte das heutige Konzert in der Stadtmission im Bethausweg 2 in Siegen-Hammerhütte stattfinden. Weil aber Umbaumaßnahmen an diesem Gebäude durchgeführt werden, wurde unser Gastspiel kurzfristig in die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Siegen-Weststraße verlegt. Dort werden wir am späten Nachmittag herzlich aufgenommen und können uns in dem modernen Gemeindezentrum optimal auf unseren Auftritt vorbereiten. Helga Pieck, Stadtmissionar und Prediger Oliver Post und seine liebe Frau versorgen uns zudem mit einer leckeren Brotzeit (incl. Kürbissuppe), sodass wir uns gestärkt ins abendliche Abenteuer stürzen. Beim Tuba-Solo kommt Roland nach unseren Einleitungstakten von draußen rein („Horch, was kommt von draußen rein“) und überrascht so das Publikum mit seinem virtuosen Solo-Part. Die Zuhörerschaft ist hellauf begeistert und spendet reichlich Beifall. Wir können trotz langer und stressiger Freitags-Anfahrt (ca. 550 km) überzeugen und ziehen recht zufrieden von dannen.


(23.09.2016)


München – warm und kuschelig

Classic Brass gastiert heute zum siebenten Mal im Schloss Fürstenried in München. Aufgrund der herbstlichen Wetterlage (für das heutige Regenwetter eher schmeichelhaft formuliert) findet unser Konzert mit dem Erfolgsprogramm „Festival der Töne“ nicht wie angekündigt Open-Air im Schlossgarten, sondern im weißen Saal des berühmten Gebäudes statt. Durch den großen Andrang haben wir Mühe allen Konzertbesuchern einen Sitzplatz zur Verfügung zu stellen. Mit etwas Verspätung beginnt das Konzert im bis auf den letzten Quadratzentimeter vollgepferchten Saal. Schon nach dem ersten Stück stellen wir fest, dass das Musizieren heute ohne Jackett angenehmer wäre, und so bitten wir das Publikum um Verständnis, dass wir diese ausziehen, um einer unnötigen Überhitzung entgegenzuwirken. Dadurch können wir in jedem Stück brillieren: Wir 5 Solisten spielen uns in Rage – das Publikum ist beeindruckt über die künstlerischen Fähigkeiten jedes einzelnen Musikers – viel Applaus – zwei Zugaben – alle sind überglücklich – trotz Regens.


(18.09.2016)


Waffenrod – Pfarrer, Poet, Mensch

Classic Brass ist heute in der Evangelischen Christuskirche in Waffenrod zu Gast. Die kleine Kirche von 1927 im neoromanischen Stil liegt in ländlicher Lage am Südhang des Thüringer Waldes inmitten traumhafter Natur. Das Glockengeläut vor Beginn unseres Konzertes scheint diese Idylle perfekt zu machen. Während wir uns bei bestem Wetter draußen einspielen, füllt sich die Kirche mit musikinteressierten Ortsansässigen und einigen guten Bekannten und Fans, die durchaus eine längere Anfahrt zu dem heutigen Classic Brass-Konzert auf sich genommen haben. Wir begrüßen die Gäste quasi persönlich, da alle auf der kleinen Bergstraße zur Kirche hinauf an uns vorbeikommen müssen. Unmittelbar nach Sonnenuntergang beginnt unser „Festival der Töne“. Wir musizieren fokussiert und geben jedem Musikstück den Raum, seine ureigene Wirkung zu entfalten. Wie uns das gelungen ist, fasst Pfarrer Flade am Ende des Konzertes – wie wir finden – sehr poetisch zusammen:


(16.09.2016) ...mehr

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