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Samstag, 28.11.2020, 18.00 Uhr

08236 Ellefeld | Ev.-meth. Auferstehungskirche

Bahnhofstraße 9

Die Kirche

Auferstehungskirche Ellefeld

Ellefeld ist erstmals im Jahr 1459 urkundlich erwähnt. Die Ländereien des Heinrich Reuß von Plauen wurden von Einwanderern aus dem Eger- und Saaletal bewirt-schaftet und aus dem unfruchtbaren, sumpfigen Land wurde ein Waldhufendorf. Später ging der Besitz an die Freiherren von Trützschler über. Das Rittergut entstand 1469. Vorher existierten schon ein Hammerwerk und der Erzbergbau am nahegelege-nen Röthelstein. Die alten Ortsnamen Hammer und Hohofen weisen darauf hin, ebenso das Hammerhaus am Ortseingang von Ellefeld. Interessant sind auch die 225 Flurnamen, wie Zeckelebaum, Ziegelhütte, Kalter Brunnen und die Erb- und Ochsenwiese. Im 17. und 18. Jahrhundert setzte die Industrialisierung ein. Ellefeld entwickelte sich vom Bauern- zum Weberdorf. Später kam die Stickerei dazu.

Die alten Weberhäuser an der Göltzsch und die vielen kleinen angebauten Stickhäuser künden noch heute davon. Mit der Gründung des Gemeinderates 1839 blühte der Ort auch in gesellschaftlicher Hinsicht auf. Es folgten Eisenbahn- und Straßen-verbindungen, Wasser- und Elektrizitätsversorgung. Die Gebäude der Post, Schule, Sparkasse, Turnhalle, Apotheke und der Bahnhof wurden noch vor dem Ersten Weltkrieg gebaut. Ab 1925 erfolgte die Regulierung der Göltzsch. Es entstanden Siedlungsbauten, eine eigene Kirche, der Marktplatz und der Sportplatz. 65 Vereine waren in diesen Jahren registriert. Den Ursprung des Vogtlandes bildet der Wald, und aus ihm gingen auch die Gewerbe seiner Bewohner hervor. Geräte und Gebrauchs-gegenstände wurden aus Holz gefertigt, ebenso Häuser. Einige wenige vogtländische Umgebindehäuser sind noch erhalten geblieben.

Unter Führung von Pastor Friedrich Klein erwarb die Evangelisch-methodistische Kirchgemeinde Ellefeld 1933 ein Grundstück an der Bahnhofstraße. Groß war die Opferfreudigkeit der Gemeinde, aber leider zerstörte der Krieg alle Hoffnungen und Pläne für eine eigene Kirche. Die von der Kirchgemeinde für den Bau bestimmten Gelder verloren ihren Wert und man stand auch in Ellefeld, wie an so vielen anderen Orten, vor den Trümmern einer Kirche, die doch in den Plänen schon fertig war. Doch die Gemeinde bewies, dass Christen nie in Hoffnungslosigkeit untergehen können.

Als sich nach dem Zusammenbruch neues Leben regte, fassten auch die Schwestern und Brüder der Gemeinde neuen Mut. Mit Freuden ging man wieder ans Planen. In einer würdigen Feierstunde am 25. September 1954 legte die Gemeinde im Beisein des Superintendenten Johannes Thomas den Grundstein der Auferstehungskirche. Nach zweijähriger Bauzeit trafen am 1. Oktober 1956 schließlich die beiden Glocken Glauben und Leben auf der Baustelle ein, die dann am 27. Oktober in einer Feier-stunde zu ihrem Dienst der Verkündigung geweiht werden konnten.

Classic Brass gastiert bereits zum zwölften Mal in der Evangelisch-methodistischen Auferstehungskirche in Ellefeld. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Konzert-erlebnis!

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um einen angemessenen Beitrag zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Veranstalter: Evangelisch-methodistische Auferstehungskirche Ellefeld
Info-Tel. 03745-6088, Pastor Jörg-Eckbert Neels

Management & Booking

 

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