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Sonntag, 30.09.2018, 17.00 Uhr

73529 Schwäbisch Gmünd - OT Unterbettringen | Versöhnungskirche

Breslauer Straße 35

Versöhnungskirche Unterbettringen

Die Kirche

Der Ortsname Bettringen leitet sich von dem Rufnamen Bathari ab und gehört damit zu den patronymischen ingen-Namen. Die Ersterwähnung von Bettringen (Beteringen) stammt aus dem Jahr 1218. Im (heute stark beschädigten) Roten Buch des Klosters Lorch (um 1500) ist eine Urkunde überliefert, die eine Schenkung von Leibeigenen durch eine adelige Frau Hadewig von Bettringen beurkundet.

Erst ab dem 15. Jahrhundert sind die Namen Oberbettringen und Unterbettringen belegt, zuvor war immer nur von Bettringen die Rede. Der größere Ort war Ober-bettringen. Im 15. Jahrhundert erscheinen Oberbettringen und Unterbettringen als selbständige Gemeinden. Beide gehörten in der frühen Neuzeit zum Landgebiet der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd, zur Vogtei Bettringen, deren Sitz sich im „Bettringer Turm“, dem Festen Haus der sich nach Bettringen nennenden Adelsfamilie, befand. Der Bettringer Turm musste 1813 dem Neubau der Oberbettringer Pfarrkirche weichen.

Nachweisbar ist der Rechteübergang an die Reichsstadt Schwäbisch Gmünd bzw. an das von der Reichsstadt beherrschte Spital zum Heiligen Geist nur für Oberbettringen. 1464 verkaufte Jörg von Horkheim die Dorfherrschaft über Oberbettringen nebst einigen Gütern und Rechten an das Spital. Die Dorfherrschaft und zugehörige Rechte erscheint erstmals 1437 zur Hälfte als Lehen der Grafen von Helfenstein. 1437 stellte Melchior von Horkheim als Stellvertreter der Kinder seines verstorbenen Vetters Claus von Horkheim Graf Friedrich von Helfenstein eine Urkunde über die erfolgte Belehnung aus. Zuvor waren vermutlich die Herren von Bettringen und nach ihnen die Gmünder Familie Schätzer Ortsherren in Oberbettringen.

1870 gehörte zur Gemeinde Ober-Bettringen das Pfarrdorf Ober-Bettringen mit 508 Einwohnern und der Weiler Unter-Bettringen mit 305 Einwohnern. Die Eingemein-dung Bettringens in die Stadt Schwäbisch Gmünd, fand noch vor der Gebietsreform in Baden-Württemberg statt. Es handelte sich dabei um eine freiwillige Eingemeindung. Bettringen war nach Wetzgau die zweite Gemeinde, die unter die Verwaltung von Schwäbisch Gmünd wechselte.

Im Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd gibt es insgesamt 20 Kirchengemeinden. Davon haben sich fünf Kirchengemeinden zur Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Gmünd zusammengeschlossen, bleiben jedoch weiterhin rechtlich selbständig. Das Gebiet des Kirchenbezirks Schwäbisch Gmünd gehörte vor 1800 überwiegend zur Reichsstadt Schwäbisch Gmünd, die nach der Reformation katholisch blieb. Hier zogen seit dem 19. Jahrhundert bzw. überwiegend erst nach dem Zweiten Weltkrieg auch evangelische Bewohner zu, so dass die evangelischen Kirchengemeinden hier relativ jung sind. Heute gibt es auch in Unterbettringen eine eigene Kirche, die 1967 von Architekt Gerhard Fetzer erbaute Versöhnungskirche, welche 150 Besuchern Platz bietet.

Classic Brass gastiert bereits zum zweiten Mal in der Versöhnungskirche in Unter-bettringen. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Konzerterlebnis!

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um einen angemessenen Beitrag zur Deckung der Kosten wird gebeten.

 

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Unterbettringen
Info-Tel.: 07171-81737, Pfarrer Harald Carl

 

Management & Booking

 

Classic Brass

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91564 Neuendettelsau

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