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Sonntag, 13.10.2019, 17.00 Uhr

08058 Zwickau | Ev.-methodistische Friedenskirche

Lessingstraße 8

Die Kirche

Friedenskirche Zwickau

Zwickau ist sorbischen Ursprungs und blühte bald empor, da es an der Handelsstraße lag, die von Sachsen nach Böhmen führte. Schon um 1030 erscheint es als Stadt, gehörte ursprünglich dem Osterland, dann dem Pleißengau an und war einem Vogt unterstellt, weil es unmittelbar zum Reiche gehörte. Markgraf Heinrich der Erlauchte von Meißen erhielt die Stadt zunächst als Unterpfand für die Mitgift bei der Verlobung seines Sohns Albrecht mit Margarete, Kaiser Friedrichs II. Tochter. Dennoch behielt Zwickau seine eigene Verwaltung. 1311 und 1323 wurde der Pfandbesitz den Markgrafen von Meißen neu bestätigt, von Karl IV. jedoch in ein Lehen verwandelt. 1403 wurde die ganze Stadt ein Raub der Flammen. Wieder aufgebaut, entfaltete sie sich zu immer größerer Blüte, namentlich nach der 1470 erfolgten Entdeckung der Schneeberger Silberbergwerke.

Zwickau ist die erste Stadt in Europa, die nach Wittenberg die lutherische Reformation einführte. Sie ist auch die einzige unter Sachsens bedeutenden Städten, die nach der Goldenen Bulle Karls IV. von 1356 ohne Unterbrechung zum wettinischen Kursachsen gehörte. Der Zwickauer Patrizier Martin Römer wurde Ende des Mittelalters der erste Amtshauptmann des Erzgebirgischen Kreises. Zu Beginn des sechzehnten Jahrhunderts wirkten in der Stadt Georgius Agricola, Thomas Müntzer und Martin Luther.

Durch den Dreißigjährigen und Siebenjährigen Krieg wurden der Stadt tiefe Wunden geschlagen, von denen sie sich erst im 19. Jahrhundert wieder erholt hatte. In dieser Zeit etablierte sich auch der Steinkohlenbergbau (bis 1977) und nach 1900 die Automobilindustrie. Der Name "Audi" geht auf den lateinischen Imperativ von "Horch" zurück, dem Nachnamen des Gründers dieser Firma. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Zwickau der legendäre Trabant produziert, nach der Wende entstand ein VW-Werk. Die Einwohnerzahl ist seit 1989 von über 120.000 auf 98.000 zurückgegangen.

1810 wurde der berühmteste Sohn der Stadt, der Komponist Robert Schumann, in Zwickau geboren, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr in seiner Heimatstadt und in den Städten seines Wirkens mit zahlreichen Veranstaltungen begangen wird.

Wir schreiben das Jahr 1866: Zwickau ist der Ausgangspunkt für den Methodismus im Erzgebirge und damit in Sachsen. Die Mitgliederzahl der Zwickauer Gemeinde wächst in den ersten 60 Jahren rasant. Für die 600 Mitglieder in Zwickau stehen 1926 in der Kapelle an der Kreisigstraße nur 350 Sitzplätze zur Verfügung. Deshalb wird in den Folgejahren um einen Neubau gerungen. Die Einweihung der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Lessingstraße in Zwickau findet am 5. Juli 1931 statt. Der neuerbauten Kirche wird der Name "Friedenskirche" gegeben. Das Altarbild, ein großes buntes Fenster, stellt die Bethaniengruppe, die aus Lukas 10,42 beschriebene Szene mit Jesus, Maria und Martha dar. Dieses künstlerisch wertvolle Bild und die fein dazu abgestimmten Kirchenfenster werden von dem Coburger Künstler Bringmann geschaffen. Die Orgel mit 21 Registern erbaut die Firma Weigele aus Echterdingen bei Stuttgart.

Classic Brass gastiert bereits zum zehnten Mal in der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche in Zwickau. Die Zuhörerschaft erwartet ein unvergesslicher Konzertabend!

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um einen angemessenen Beitrag zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Veranstalter: Evangelisch-methodistische Friedenskirche Zwickau
Info-Tel. 0375-282661, Pastor Christian Posdzich

Management & Booking

 

Classic Brass

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91564 Neuendettelsau

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