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Sonntag, 09.12.2018, 17.00 Uhr

09669 Frankenberg | Stadtkirche St. Aegidien

Am Körnerplatz

Die Kirche

Stadtkirche St. Aegidien Frankenberg

Zwischen 1150 und 1200 legten fränkische Siedler das Waldhufendorf an, aus dem wenig später die Stadt Frankenberg hervorging. Sie war umgeben von kleineren Dörfern, die die Stadt zum Austausch gewerblicher gegen landwirtschaftliche Erzeugnisse nutzten. Frankenberg hat eine wechselvolle Geschichte erlebt, in die auch die Stadtkirche verflochten ist. Erstmalig wurde 1373 ein Kirchenbau erwähnt. Nach einem Stadtbrand um 1450 war vermutlich auch die Kirche neu errichtet worden. Ein mächtiger Turm wurde 1499 angebaut, dessen unterer Teil bis heute erhalten geblieben ist. Das Aussehen dieser Kirche kennen wir von einem Stich Merians um 1650. Doch schon 1739 musste sie wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

In nur 17 Monaten Bauzeit entstand die neue Stadtkirche, die am 29. Oktober 1741 geweiht wurde. Unter der Leitung des Freiberger Ratsbaumeisters Ohndorff war ein stattlicher Emporensaal entstanden. Ohndorff stand unter dem Einfluss George Bährs, des Erbauers der Dresdner Frauenkirche. Unverkennbar ist sein Bestreben, den rechteckigen Grundriss des Kirchenschiffes im Inneren zu einem Zentralbau zu gestalten. Deshalb wählte er „für seine Emporen nach Dresdner Vorbild die ovale Form und schloss den Bau mit einer hölzernen Flachkuppel ab, so dass die Wirkung des Zentralbaues weitgehend erreicht wird“ (Fritz Löffler).

Den Turm der alten Kirche hatte Ohndorff unverändert übernommen. Nach einem Brand musste 1794 der obere Teil neu errichtet werden. Die Wetterfahne trägt noch heute diese Jahreszahl. Der Turm ist 64 m hoch.

Tiefgreifende Erneuerungen im Inneren der Kirche haben 1875 den Ohndorffschen Raumeindruck wesentlich verändert. Der Altar, 1741 von Ch. f. Kraft und J. G. Stecher geschaffen, wurde ersetzt. Ebenso Taufstein und Kanzel. Die Orgel wurde von der Ostseite nach der Westseite verlegt. Das Oval der Emporen wurde unterbrochen. In die entstandene Lücke kam der neue Altar mit den Figuren Elija, Christus und Moses, in die Mitte davor der neue Taufstein, beides aus Sandstein gefertigt. In die östliche Giebelmauer hinter dem Altar setzte man ein großes Mittelfenster. Außerdem erhielt die Kirche ein neues Gestühl. Der so veränderte Innenraum trägt nun die Handschrift des Semperschülers Ch. F. Arnold.

Abgeschlossen wurde die Erneuerung 1894/95. Das Innere der Kirche wurde unter Beirat von Prof. Hermann, Dresden, ausgemalt, der auch die Entwürfe für Kanzel und Lesepult schuf. Die Ausstattungsstücke ergänzen die Raumkonzeption glücklich. Prof. K. G. Schönherr, Dresden, entwarf die Bilder für die farbigen Fenster. Sie zeigen die Apostel Johannes mit Kelch und Paulus mit Schwert. Vom gleichen Maler stammt auch das Altarbild. Es hat den Zweifel an der Auferstehung, dargestellt am Jünger Thomas, und seine Überwindung durch den auferstandenen Herrn zum Inhalt.

Die Kirche trägt den Namen des Einsiedlermönches Aegidius, der in die Reihe der 14 Nothelfer aufgenommen wurde und im Mittelalter als Heiliger größte Verehrung genoss. Als Name für die Kirche ist er erstmalig 1629 in einer Chronik nachgewiesen.

Classic Brass gastiert bereits zum dritten Mal in der Stadtkirche St. Aegidien in Frankenberg und stellt nun am 2. Advent sein zu Herzen gehendes neues Advents- und Weihnachtsprogramm »Hört der Engel helle Lieder« vor. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Konzerterlebnis!

Kartenvorverkauf

Karten im Vorverkauf zu € 15,- / Schüler u. Stud. zu € 10,- bei:
Ev.-Luth. Kirchgemeindebüro Frankenberg, Schulstraße 3, Tel. 037206-2734
Buchhandlung Blana, Frankenberg, Am Körnerplatz 6 (Rathauspassage),

Tel. 037206-2313
Bürobedarf u. Spielwaren Janus, Hainichen, Oberer Stadtgraben 2,

Tel. 037207-50360
Restkarten zzgl. 2,- € ab 16:00 Uhr an der Abendkasse

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