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Freitag, 22.02.2019, 19.30 Uhr

73265 Dettingen u. Teck | Evangelische St. Georgskirche

Kirchstraße

Die Kirche

St. Georgskirche in Dettingen unter Teck

Bereits aus der Antike finden sich im Lautertal Siedlungsspuren. Mitten durch das Tal und den Ort führt der Lautertal-Limes, eine römische Grenzbefestigung, die der Volksmund als Sybillenspur kennt. Südlich des heutigen Kernortes liegt das Kastell Dettingen unter Teck.

Dettingen wurde erstmals um 1100 urkundlich erwähnt. Außergewöhnlich ist die hohe Zahl von sechs Burgen und Edelsitzen, die auf Dettinger Markung zu finden waren. Keine der Burgen ist mehr erhalten, sie sind alle bereits im frühen Mittelalter abgegangen. Die ansässigen Herrengeschlechter hatten auf Dettinger Markung den Hauptteil der grundherrschaftlichen Rechte. Die hohe Obrigkeit lag schon seit 1381 beim Haus Württemberg, 1415 brachten die Württemberger auch die Rechte als Ortsherren an sich. An den Bauernkriegen um 1525 beteiligten sich auch Dettinger Weingärtner aktiv. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort schwer verwüstet, die Bevölkerungszahl verminderte sich durch Krieg und Pest auf rund ein Drittel. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts zählte der Ort rund 1.300 Einwohner, 1654 waren nur noch 511 Personen im Ort. Der Ort erholte sich nur langsam, die Franzosenkriege Ende des 17. Jahrhunderts brachten einen erneuten Rückschlag. Noch 1715 waren 160 Hofstätten nicht bewohnt und 300 Morgen Äcker und Weingärten lagen brach. Im Jahr 1803 hatte Dettingen dann wieder ca. 1.800 Einwohner. 1939 wurde der Flugplatz der Wolfgang Wirth GmbH von der Luftwaffe als Feldflugplatz ausgewiesen. Der Platz war jedoch relativ klein und wurde von der Luftwaffe deshalb auch nicht belegt.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges traf es Dettingen schwer, der 20. April 1945 wurde zum Schicksalstag. Schon Tage vorher hatten deutsche Truppen auf ihrem Marsch zum Rückzug auf die Schwäbische Alb in Dettingen Unterschlupf gesucht und gefunden. Die Scheunen und Keller waren voll mit deutschen Soldaten, als alliierte Jagdbomber gegen 16 Uhr mit einer systematischen Bombardierung des Ortes begannen. Spreng- und Brandbomben wurden abgeworfen, in kurzer Zeit brannten 69 Häuser und 39 Scheunen lichterloh. Die Kirche, das Rathaus, das Schlössle, das alte Schulhaus, der Kindergarten und das Feuerwehrmagazin wurden ein Raub der Flammen, das Vieh verbrannte in den Ställen. 10 Ortsbewohner und 13 Soldaten kamen ums Leben. Einen Tag später marschierten die Amerikaner ein und besetzten das Dorf. Dettingen gehörte bis 1938 zum Oberamt Kirchheim, danach zum Landkreis Nürtingen. Als dieser im Zuge der Kreisreform aufgelöst wurde, kam es 1973 zum Landkreis Esslingen.

1269 wurde erstmals eine Kirche erwähnt, die 1302 mit St. Georgskirche bezeichnet wird. Sie gehörte den Grafen von Hohenberg und kam 1381 an Österreich, 1454 an das Kirchheimer Spital und schließlich an Württemberg. 1444 war die Kirche durch Aberlin Jörg neu erbaut worden. Im 2. Weltkrieg wurde sie sehr stark beschädigt, konnte aber in den Nachkriegsjahren wieder aufgebaut werden. Erhalten blieb der kreuzgratgewölbte Westturm ohne Fachwerkobergeschoss und Helm sowie die Umfassungsmauern von Schiff und Chor.

Classic Brass gastiert bereits zum vierten Mal in der St. Georgskirche in Dettingen unter Teck. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Konzerterlebnis!

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um einen angemessenen Beitrag zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Veranstalter: Evangelische St. Georgskirche Dettingen unter Teck
Info-Tel.: 07021-8654917, Herr Reinhold Sander

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