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Freitag, 07.06.2019, 19.30 Uhr

71154 Nufringen | Evangelische Pelagiuskirche

Bahnhofstraße 12

Die Kirche

Evangelische Pelagiuskirche Nufringen

Die Evangelische Pelagiuskirche von Nufringen ist nicht von Anfang an in ihrer heutigen Ausdehnung gebaut worden, sondern wurde mehrmals erweitert und umgebaut. Ursprünglich ist sie als Kapelle um das Jahr 1150 gebaut worden, als Filiale von Kuppingen. Die erste Erweiterung erfolgte an der romanischen Kapelle bereits in der Zeit der Hochgotik, Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts.

Nufringen wurde Ende des 15. Jahrhunderts selbstständige Pfarrei. Die Gemeinde war wieder gewachsen, die Kirche musste erweitert werden. Die Süd- und Westmauer des Kirchenschiffes wurde abgerissen. Die Südmauer wurde um etwa 2 m, die Westmauer wahrscheinlich um etwa 6 m nach außen gerückt. Die Kirche gewann beträchtlichen Raum. Die Westmauer erhielt ein spätgotisches Portal, darüber ein schmückendes Rundfenster. Zusammen mit dieser Erweiterung wurde auch die kleine Seitenkapelle zwischen Turm und Sakristei gebaut.

Der Turm ist der wohl älteste Teil des Bauwerkes. Er stammt, wie die ursprüngliche Kapelle, aus der Zeit um das Jahr 1150 und wurde als Wehrturm gebaut. Der obere Teil wurde bei der ersten Erweiterung (um 1400) in Fachwerkbauweise aufgesetzt. Im oberen Massivgeschoss hingen zunächst die Glocken. Der Schall ging durch die kunstvoll gefertigten Rundbogenfenster über den Ort. Nun hängen die Glocken seit Jahrhunderten im oberen Teil des Turmes, die älteste seit 1506. Als auch der erweiterte Kirchenraum nicht mehr ausreichte, wurde auf der Westseite eine Empore eingebaut (um 1750). Zwei Zugänge, an der Nord- und Südseite, führten auf diese Männer-Empore.

Die überdachte Holztreppe auf der Nordseite wurde 1974 durch ein Treppenhaus ersetzt, der Zugang auf der Südseite wurde abgerissen. Auch im Chor wurde eine Empore eingebaut. Auf ihr stand bis 1973 eine hübsche Barockorgel. Der Gesamt-eindruck des Chores war dadurch stark beeinträchtigt, die schönen gotischen Fenster wurden fast vollständig verdeckt. Die Farbfenster wurden 1983 in drei Gleichnissen Jesu neu gestaltet: „Die Saat geht von allein auf“, „Das Senfkorn wächst“, „Prioritäten nach dem Fischzug“.

Der Altar besteht aus einer Sandsteinplatte, getragen von vier Rundsäulen. Über der Kanzel fällt besonders der schöne Schalldeckel auf, er stammt aus dem Jahre 1776, dem Spätbarock.

In den Jahren 1993/94 erfolgte eine komplette Innenrenovierung. Die Kirche erhielt einen neuen Putz, das ursprüngliche Mauerwerk wurde dabei besonders hervorgehoben.

Neben dem Altar aus dem Jahr 1899, der bei einer Innenrenovierung im Jahre 1955 entfernt wurde, ist auch der alte Taufstein restauriert und wieder aufgestellt. worden. Er stammt noch aus dem 14. Jahrhundert. Im Zusammenhang mit dieser Renovierung wurde auch eine neue Orgel eingebaut. Sie ersetzte eine elektronische Orgel, die ab 1974 für die alte Barockorgel den Ton angab. Die neue Orgel fand im Chor ihren Platz, lässt aber den Blick frei auf die schönen Fenster. Die Frontbilder der Barock-orgel hängen nun an der Brüstung der Empore. Ein Holzrelief von Andreas Felger mit dem Titel „Landschaften des Lebens" schmückt das Kirchenschiff, das Bild „Hören" des Nufringer Künstlers Herbert Günterberg die Seitenkapelle.

Die 12 Lampen der Lichterkrone symbolisieren die 12 Tore des himmlischen Jerusalem. Sie leuchten im Perlenglanz. Im Jahre 1996 wurde die Kirche auch außen renoviert und erhielt damit das heutige Aussehen.

Classic Brass gastiert bereits zum dritten Mal in Nufringen. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Konzerterlebnis!

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um einen angemessenen Beitrag zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinden Kuppingen und Nufringen
Info-Tel.: 07032-82315, Pfarrerin Heidi Fuchs

Management & Booking

 

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