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Freitag, 05.07.2019, 19.30 Uhr

80997 München-Untermenzing | Bethlehemskirche

Grünspechtstraße 13

Präsentation der im April eingespielten CD »AMAZING MOMENTS«

Bethlehemskirche München-Untermenzing

Untermenzing entstand durch eine Teilung des am 6. November 817 erstmals urkundlich erwähnten Menzing. Der bereits als „Mezinga“ ersterwähnte Ort erhielt seinen Namen von einem Mann, der den Namen Manzo, Manzio, Menzio oder Mennisco trug.

 

In der Konradinischen Matrikel von 1315 ist erstmals die Rede von „duo menzing“. Damit gilt 1315 als Geburtsjahr Untermenzings, denn bis dahin dürften die aufgrund von Besitzübergaben erfolgten Ortsnennungen Obermenzing betroffen haben, nachdem nach dem Urbar von 1397 das Kloster Wessobrunn mit zwei Gütern im heutigen Untermenzing um den neuzeitlichen Ortskern mit der Pfarrkirche St. Martin (heute Eversbuschstraße 11) nennt und im heutigen Obermenzing dagegen elf Güter. Wenig später wurde Untermenzing der herzoglichen Hofmark Menzing einverleibt, die 1442 erstmals erwähnt wurde.

 

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Untermenzing beim Schwedeneinfall im Mai 1632 zu 50 Prozent zerstört: Die Schweden brannten 16 Häuser nieder. Als Baron Anton von Berchem 1676 die Hofmark Menzing übernahm, waren bereits wieder 31 Anwesen bewohnt, also so viele wie vor dem Dreißigjährigen Krieg. Die Einwohnerzahl von Untermenzing blieb – im Gegensatz zu der von Allach – konstant: 1809 hatte sich die Zahl der Anwesen nur um vier auf 35 erhöht. 1818 wurde Untermenzing zur selbständigen Gemeinde erhoben.

 

Obwohl Untermenzing auch an der 1867 eröffneten Eisenbahnlinie München–Ingolstadt liegt, konnte die Gemeinde nicht von einer industriellen Entwicklung profitieren, wie es Allach tat. Das hängt vor allem mit dem fehlenden Bahnhof zusammen, den Untermenzing als Haltepunkt der S-Bahn erst am 11. Dezember 2005 im Rahmen des Ausbaus zur Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München erhielt. Dennoch wuchs Untermenzing rasch: Während das Straßendorf 1855 erst 266 Einwohner zählte, stieg ihre Zahl bis 1900 auf 384 an. 1925 zählte man bereits 1662 und im Jahr der Eingemeindung 1938 4800 Einwohner. Untermenzing wurde auf Grundlage des Vertrages vom 27. Oktober 1938 am 1. Dezember 1938 in die Stadt München eingemeindet.

 

Die Bethlehemskirche ist eine evangelische Kirche in der Grünspechtstraße 13 im Münchner Stadtteil Untermenzing. Die Kirche wurde 1961 von Gustav Gsaenger erbaut. Sie besitzt einen Glockenturm. Der Vorgängerbau wird als Gemeindesaal genutzt. Als Bethlehemskirche ist sie nach Bethlehem, dem überlieferten Geburtsort Jesu, benannt.

 

Classic Brass gastiert zum ersten Mal in der Evangelisch-Lutherischen Bethlehemskirche in München-Untermenzing. Das Ensemble stellt seine im April eingespielte CD »AMAZING MOMENTS« vor. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Konzerterlebnis!

 

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um einen angemessenen Beitrag zur Deckung der Kosten wird gebeten.

 

Veranstalter: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bethlehemskirche

Info-Tel.: 089-8114101, Pfarramtssekretärin Ute Kilger

Management & Booking

 

Classic Brass

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