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Freitag, 28.06.2019, 19.30 Uhr

08491 Netzschkau OT Brockau | Dorfkirche

Straße der Freundschaft 9

Ortsgeschichte

Dorfkirche Brockau

"Klassik unterm Kirchturm"

In einer Höhenlage von 420 bis 440 m über NN lehnt sich das vogtländische Dorf Brockau an das Kuhbergmassiv an. Es ist 1366 erstmalig als Broca erwähnt und wechselte die Schreibweise des Ortsnamens mehrfach, 1421 Brocow, 1460 Prockow, 1544 Brockau, 1583 Proca und 1791 Brockau.  Bauerngehöfte umgeben das Oval um eine Senke, in deren Mitte sich Dorfplatz und Dorfteich befinden. Im vorhandenen Freiraum sich zunehmend Menschen an. Wie der Ortsname (Broja -Brockau) ausweist, erfolgte die Besiedelung durch Slawen. Historisch gesehen stellt Brockau kein Kirchdorf dar. Eine eigene Kirche baute sich die Gemeinde erst 1901 und veränderte dadurch das Dorfbild entscheidend. Bis dahin gehörte Brockau zur Parochie Elsterberg mit den damit   verbundenen Beschwerlichkeiten und Schwierigkeiten. Herr zu Elsterberg war damals Hermann von Lobdeburg d. Ä. Die Dorfstruktur lässt erkennen, dass Brockau siedlungsgeschichtlich ein   sogenanntes Platzdorf ist.

Die Gemarkung war ursprünglich in Streifen- und Blockfluren gegliedert. Dank des Heimatforschers Walter Luther ist Brockau im Vogtland der Ort mit den meisten Funden aus der Jungsteinzeit, was auf eine frühe Besiedlung schließen lässt. Seine Nähe zur Industriestadt Netzschkau beeinflusste die Entwicklung stark. Aus dem reinen Bauerndorf entwickelte sich eine Mischsiedlung mit mehreren gewerblichen Einrichtungen. Heimarbeit - vorwiegend für die Textilindustrie - und die Tätigkeit in Netzschkauer Fabriken führten zur deutlichen Erhöhung der Einwohnerzahlen im 19. und zu Beginn des 20. Jh. Über Brockauer Straßen führt der Weg zur höchsten Erhebung im nördlichen Vogtland, den 511 m hohen Kuhberg, auf dessen Gipfel sich der im Jahr 1900 aus Granitmauerwerk errichtete Kuhbergturm (21 m) befindet. Die gastliche Einkehrmöglichkeit in der Kuhbergbaute und die Kuhbergbahn laden Jung und Alt zum Verweilen sowie Entspannen ein.

Eine Besonderheit und gern besuchte Attraktion ist die Fa. C.R. Wittmann Nachf., die klassische Plauener Spitze sowie Gardinen auf Großstickmaschinen aus dem Jahr 1922 und der modernen Großstickmaschine (30 m lang) für die Kunden im In- und Ausland produziert. Im Unternehmen ist außerdem die 1941 für das niederländische Königshaus hergestellte Spitzendecke, die aus 1250 Einzelteilen zusammengefügt wurde, zu bewundern. Mit den Maßen 2,70 m x 2,40 m gilt sie als eine der größten Spitzendecken auf der Welt. Die von den Brockauer Bürgern organisierten Feste und Veranstaltungen erfreuen sich einer ständig steigenden Beliebtheit. Seit 1990 stieg die Zahl der Gewerbetreibenden auf heute 30 an. Mit seinen Ortsteilen Dungersgrün, Eichmühle und Ziegelei wurde Brockau am 1. Januar 1999 mit 634 Einwohnern nach Netzschkau eingemeindet.

Classic Brass gastiert zum ersten Mal in der Dorfkirche in Brockau. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Konzerterlebnis!

Veranstalter: Ev.-Lutherische Kirchengemeinde Brockau / BROCKAUer LEBEN e.V.

Kartenvorverkauf

Kartenvorverkauf

Karten im Vorverkauf zu € 14,- / Schüler u. Stud. zu € 9,- ab 15.04.2019 bei:

DIKA Karosseriebau, Brockau, Gartenstr. 1, Tel. 03765-300170

Bauernhof Müller, Brockau, Str. der Freundschaft 4, Tel. 03765-64273 o. 0170-9009063

SIM Autoservice, Netzschkau, Mylauer Str. 26A, Tel. 03765-382950

Pfarramt (Pfarrbüro), Netzschkau, Martin-Luther-Str. 2, Tel. 03765-34692

Musikschule Vogtland e.V., Reichenbach/Vogtl., Bahnhofstr. 84, Tel. 03765-13153

Restkarten zzgl. € 2,- ab 18:30 Uhr an der Abendkasse

Online Kartenvorverkauf bei unserem Partner

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Classic Brass

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