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Sonntag, 19.12.2021, 17.00 Uhr

76229 Karlsruhe-Grötzingen | Evangelische Kirche

Kirchstraße

Die Kirche

Evangelische Kirche Grötzingen

Die Anfänge der Grötzinger evangelischen Kirche liegen im Jahr 1255. Damals wurde sie als dörfliche Chorturmkirche errichtet und hat vor allem um 1500 mehrere Umbauten erfahren. Über dem Kreuzgewölbe (Wimpfener Gotik) erhebt sich der 48 m hohe Turm mit drei Stockwerken, einer achteckigen Glockenstube und seinem bis zu 22 Grad gedrehten Dach. Ein steinernes Wasserbecken in der Eingangshalle erinnert daran, dass die Kirche bis zur Reformation als katholisches Gotteshaus diente.

Wir betreten die Kirche durch die Vorhalle des Westturms, der nach einer gotischen Jahreszahl zu schließen 1497 erbaut wurde. Die gotischen Spitzbogenfenster an den Seiten des Längsschiffes haben abwechslungsreiche, verschieden gestaltete Fischblasenornamente in Herz- und Kreuzform. Die Kassettendecke über dem 14 m breiten und 30 m langen Kirchenschiff ist aus Holz und wurde erst nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges eingezogen. Auf acht Eichensäulen ruhen die Bänder des Dachstuhls, deren westlichste die Inschrift “Friedrich Mattern, Zimmermeister, 1667” trägt. Im Übergang vom Kirchenschiff zum Chor findet sich mit dem Triumphbogen aus Buntsandstein der älteste, noch von der ehemaligen Chorturmkirche erhaltene Teil.

Der Blick des Besuchers wird zuerst auf den Altar aus rotem Sandstein mit dem spätgotischen, holzgeschnitzten Kruzifix gelenkt. Dieses Kruzifix stammt von einem namentlich nicht bekannten Bildschnitzer der Ulmer Schule und wurde um 1500 geschaffen. Der heutige Chor wurde im frühgotischen Baustil errichtet. Das Netzwerk des mit zwei Rippen verzierten Chorgewölbes endet in zwei Schlusssteinen mit Wappenschildern. Das erste zeigt ein Kreuz und weist auf das Patronat der Kirche “zum Heiligen Kreuz” hin, das zweite ist das Wappen des Erbauers Markgraf Bernhard von Baden. Die kunstvollen Formen des Maßwerks an den Chorfenstern sowie das um jene Zeit gebräuchliche Wappen geben die Entstehung 1420 an.

1976 wurden bei der letzten Innenrenovierung am Triumphbogen wertvolle Fresken aus dem Jahre 1425 freigelegt und später von Herrn Horst Leyndecker restauriert. Sie stellen das Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Matthäus 25, 1-13) dar. Die fünf törichten auf der rechten Seite münden ein in Christus, die fünf klugen zur Linken in Maria mit dem Kind. Die Bilder an den fünf Chorfenstern zeigen Jesu Geburt, seine Taufe, die Auferstehung (Bild links), Jesus und Thomas im Kreise der übrigen Jünger und das Jüngste Gericht. Sie entstanden 1892, Auferstehung und Himmelfahrt des Herrn nach einer Vorlage von Albrecht Dürer, den übrigen Bildfenstern dienen andere alte Meister mit ihren Werken als Vorlagen. Seit 2002 ist der Wandelaltar "Das verlorene Paradies" von Helmut Lingg in der Kirche fest in der Nähe des Taufsteins installiert.

Classic Brass gastiert bereits zum sechsten Mal in der Evangelischen Kirche in Karlsruhe-Grötzingen. Das renommierte Ensemble läutet mit seinem neuen Advents- und Weihnachtsprogramm »Es ist ein Ros entsprungen« die für zahllose Menschen schönste Zeit des Jahres ein. Mit den gefühlvoll vorgetragenen Blechbläserklängen dürfen sich die Konzertbesucher zwei musikalische Stunden der Ruhe und Besinnung gönnen und die Vorfreude auf das Fest der Christgeburt in ihre Herzen einziehen lassen. Das Publikum erwartet ein unvergessliches Konzerterlebnis!

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um einen angemessenen Beitrag zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Veranstalter: Förderverein der Evangelischen Kirchengemeinde Grötzingen e.V.
Info-Tel.: 0721-468989, Herr Eckhart Marggraf

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